Seit 04:05 Uhr Tonart
Sonntag, 29.11.2020
 
Seit 04:05 Uhr Tonart

Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 06.07.2014

HeilungAuf der Suche nach der gesunden Seele

Gedanken zu Gesundheit und Krankheit

Von Ute Eberl

 Ein Mann sitzt am 04.08.2013 auf einem Steg am Selenter See (Schleswig-Holstein).  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
Die Seele lässt sich nicht einrahmen, aber wir können sie spüren, wenn es ihr gut geht. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Ob meine Seele gesund ist oder nicht kann mir niemand sagen. Denn die Seele ist nichts Greifbares. Ich glaube, dass Gottes Zusage gilt: Was verwundet ist, soll heil, soll aufgerichtet werden. Niemand kann einem Menschen die Würde nehmen, diese kostbare Krone. Wir müssen nur auf sie Acht geben.

Wer sich nicht recht wohl fühlt, geht zum Arzt. Es könnte ja was sein. So hat es auch meine Freundin gemacht. Zurück kam sie mit einer Krankschreibung, dem Tipp schleunigst eine Kur zu beantragen und der Aufgabe, ab sofort nur das zu tun, was sie gerne tut. Sie selbst sagt, dass da wohl in ihrem Leben etwas aus der Balance geraten ist zwischen Kindern, Beruf, Haushalt und überhaupt. Vielleicht ein bisschen zu viel von allem. Vielleicht ein bisschen zu gut funktioniert. Aber krank? - fragt sie - schließlich könne sie laufen, und ihr Herz schlägt im rechten Rhythmus. Sei's drum. Die Aufgabe lautet: das tun, was man gerne tut. Das klingt ganz einfach. Allerdings: Wenn man sonst in erster Linie funktioniert, ist das eine ziemlich große Herausforderung. Auf der Prioritätenliste meiner Freundin steht: raus aus dem Haus und bewegen.

Wir gehen viel spazieren miteinander, streifen durch den Berliner Tiergarten,  und sie erzählt mir aus ihren Kindertagen. Gesundsein und Kranksein sind die Themen. Und dann kommt Silvia ins Spiel. Aber ich erzähle besser von Anfang an: In einer katholischen Familie großgeworden gehörte für meine Freundin der Besuch der Heiligen Messe selbstverständlich zum Sonntag. In dem Gebet, das die Gläubigen im Gottesdienst vor dem Empfang der Kommunion sprechen, heißt es: "Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund."

"Weißt du was" sagt sie, "ich habe als Kind in der Kirche immer verstanden: "Aber sprich nur ein Wort, und mach meine Silvia gesund!"  Seele - Silvia, Silvia – Seele … . Seele war für mich als Kind ein Fremdwort.  Ich habe 'Silvia' verstanden, 'mach meine Silvia gesund' und das war für mich genau richtig." Und sie erzählt mir, dass die Vorstellung,  Gott würde an ein krankes Mädchen denken, das Silvia heißt,  für sie etwas sehr, sehr Tröstliches hatte. Sie kannte diese Silvia zwar nicht, aber als Kind war ihr völlig klar: Für Gott ist das Mädchen Silvia unendlich wichtig und wertvoll. Er will, dass Silvia gesund wird, und wir sollen alle für Silvia beten. Jeden Sonntag.

Auf einer Bank machen wir Rast. Sie habe sich – sagt sie – eigentlich nur halbherzig von Silvia verabschiedet als sie dann älter wurde. Es heißt nun mal "und sprich nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund". Aber jedes Mal wenn sie das Gebet in der Heiligen Messe mitspricht, auch heute noch,  kann sie das tröstliche Gefühl von damals spüren: Krankes soll gesund werden, Verwundetes wieder heilen. Und jetzt – meint sie – ist  wohl endgültig nicht mehr Silvia dran, sondern ihre Seele.  Die ist ja ein bisschen durch den Wind.

"Sprich nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund"  - das Gebet sprechen die Gläubigen und der Priester in jeder Heiligen Messe. Ein altes Gebet ist es, seit dem 10. Jahrhundert hat es Einzug in die Liturgie gehalten.  Die Worte sind angelehnt an die biblischen Worte des Hauptmanns aus Kafarnaum. Der römische Soldatenhauptmann bittet Jesus darum, seinen kranken Diener gesund zu machen. "Sprich nur ein Wort", sagt er zu Jesus, "dann wird mein Diener gesund".

Im Matthäusevangelium heißt es:

"Als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:  Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.  Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.  Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.  Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden."/

(Mt 8, 5-10)

"Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund." Die Bitte richtet der Hauptmann an Jesus. Und zwar ziemlich selbstbewußt. Er macht sich nicht klein. Er weiß, wie man unter Machthabern miteinander spricht: Wenn einer  Vollmacht hat und mit seiner Vollmacht einen Befehl ausspricht, dann wird der Befehl auch erfüllt. So macht er es bei seinen Soldaten, und so traut er es auch Jesus zu. Er begegnet Jesus auf Augenhöhe – von Hauptmann in Sachen Militär zu Hauptmann in Sachen Heil.  Das ist die eine Seite.

Die brisante andere Seite: Der römische Hauptmann ist ein Ungläubiger, ein Heide – zumindest in den Augen der Gefolgschaft Jesu. Er ist einer, der nicht zum Volk Gottes gehört. Das weiß der Hauptmann. Als Jesus ihm anbietet, persönlich zu ihm nachhause zu kommen, um dort dem Kranken zu begegnen, lehnt der Hauptmann dankend ab – weil er weiß, dass zur damaliger Zeit ein Jude das Haus eines Ungläubigen eher nicht aufsucht. Er beweist Etikette, er kennt und respektiert die religiöse Grenzlinie.  

Dem Hauptmann genügt es, wenn Jesus ein Wort spricht, ein heilendes  Machtwort. Und das tut Jesus auch. Zum Hauptmann sagt er: "Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund." (Mt 8,13)

Die Geschichte geht aber noch weiter. Jesus setzt noch eins drauf. Zu seiner Gefolgschaft sagt er: 'Nehmt Euch den Glauben des Ungläubigen zum Vorbild'. Das dürfte gesessen haben.

Es wird nichts davon berichtet, dass der Hauptmann ein glühender Anhänger Jesu wurde. Trotzdem bescheinigt Jesus ihm einen großen Glauben. Der Glaube des Ungläubigen  – ja, was glaubt der Ungläubige? 

In der biblischen Geschichte heißt es: "Mach meinen Diener gesund." Meine Freundin erzählte aus ihrer Kindheitserinnerung:  "Mach meine Silva gesund". Im Gottesdienst beten katholische Christen: "Mach meine Seele gesund".  Ob aus gläubigem oder ungläubigem Mund: Verbindend ist: verwundetes soll heil, soll gesund werden.

Wann ist man eigentlich gesund? Wann ist die Seele gesund? In unserer medizinischen Landschaft haben wir Zuständigkeiten für alle möglichen Krankheiten: Für die Knochen ist der Orthopäde zuständig, für das Herz der Internist, und wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät, die Psyche anders tickt als sie soll,  kann man sich an den Psychiater wenden. Der hat Diagnosetafeln für psychische Erkrankungen zur Hand, verschreibt Medikamente oder Therapien. Ob meine Seele gesund ist? Darauf wird er mir keine Antwort geben. Die Seele ist nichts Greifbares, nichts Klassifizierbares.

Und trotzdem ist  spürbar, ob es der Seele gut geht oder nicht. Wie bei Frau Neumann.

Frau Neumann ist 84 Jahre alt, ein Herzschrittmacher, kaputte Hüften und ein Blutdruck zum Angst kriegen. Gleichzeitig: Es gibt keine Begegnung zwischen uns ohne Witz und Lachen und ihre Freude darüber, dass ihr Sohn täglich bei ihr anruft.

Gesundheit lässt sie sich nur bedingt wünschen. Damit – sagt sie – ist es vorbei.  Ihre Lebensweisheit lautet: "Niemand ist so krank, dass er nicht was zu geben hätte, und niemand ist so gesund, dass er nichts zu empfangen braucht. Also machen wir zwei weiter."

Ihr geht’s gut, betont sie. Und sie weiß auch, was ihr gut tut, sie muss da nicht lange überlegen:  die Anrufe des Sohnes und dass er so oft vorbeischaut,  der wöchentliche Besuch ihrer Schwester, die Begegnungen im Treppenhaus. Und als sie im Winter so unglücklich gestürzt war und ins Krankenhaus musste, hat sich ihr Sohn frei genommen und sie begleitet. 'Dass er denen im Krankenhaus sagen konnte, dass sie seine Mutter sei', und das heißt schließlich was! Ganz kleinlaut war sie im Krankenhaus, dachte, dass es jetzt das Ende ist, aber ihr Sohn hat sich für sie eingesetzt. "Macht meine Mutter gesund", hat er gesagt – und sie lacht wieder – "gesund, nein, nein, darum geht's jetzt nicht mehr. Aber dass sie mich anständig behandeln sollen, das hat er ihnen gesagt."

Frau Neumann ist alt und gebrechlich. Sie weiß um ihre Hinfälligkeit. Sie ist zwar krank, aber ihrer Seele geht es gut. Die Ärzte sind dafür gar nicht zuständig. Ihr Sohn ist es, ihre Schwester, ihre Nachbarn rundum. Und ihre persönliche Einstellung zum Leben, die ich sehr bewundere:  "Niemand ist so krank, dass er nicht was zu geben hätte, und niemand ist so gesund, dass er nichts zu empfangen braucht."

Die größte Fachklinik für Psychiatrie ist in Berlin das katholische St. Joseph-Krankenhaus mitten in Berlin-Weissensee. In der psychiatrischen Fachklinik kümmert sich eine Vielzahl von Psychologen, Psychiatern, Therapeuten und natürlich das Pflegepersonal um die Patienten. Menschen, deren Leben auf wackligen Füssen steht, suchen hier Linderung und Heilung. Manche werden allerdings gar nicht gefragt, ob sie hier sein wollen, sie werden schlicht eingewiesen. Die Psyche ist in guten Händen. Darüber hinaus steht in dem Krankenhaus  aber auch noch ein Seelsorgeteam zur Verfügung.

Barbara Tieves ist Seelsorgerin im  St. Joseph-Krankenhaus.  Sie diagnostiziert nicht, bewertet nicht, verschreibt keine Medikamente und verordnet keine Therapien. Der Wunsch, dass wieder etwas ins Lot kommt, wird von den Patienten nicht nur an das medizinische Personal herangetragen, sondern auch an die Seelsorger im Krankenhaus. Barbara Tieves:

"Ja, ich sage immer: Wir sind der Joker der Klinik. Ich finde es sehr erstaunlich, dass in einer Klinik die meisten Menschen keiner Religion angehören , also die meisten sind konfessionslos weder evangelisch noch katholisch, es gibt einige wenige, einige wenige Griechisch-Orthodoxe oder Muslime, aber der ganz überwiegende Teil ist konfessionslos und nutzt trotzdem diesen Joker.

In der Zeit, in der ich jetzt in der Klinik bin, mache ich die Erfahrung, die Menschen haben ja etwas auf der Seele,  es liegt ihnen etwas auf der Seele,  oder sie möchten sich auch manchmal einfach etwas von der Seele reden.  Und die Aufgabe, denk ich, die wir als Seelsorger, Seelsorgerinnen da haben oder haben können, ist, dass wir genau hinhören, was sie sich eigentlich von der Seele reden möchten.  Ich sag auch, wovon sie eigentlich  im Moment beseelt sind.

Also was begeistert sie eigentlich auch noch, wovon sind sie total enttäuscht, was verstehen sie nicht, was besorgt sie sehr, weil sie in der Klinik sind. Also im Grunde genommen nutzen sie uns schon auch als Gesprächspartner von dem, wie sie das jetzt hier gerade alles einsortieren können. Was geschehen ist und wie es auch weiter gehen soll.  Und bei diesem Hinhören, denk ich, geht es dann darum, genauer in die Tiefe zu gehen und zu sagen, was ist ihnen denn wichtig. Was  ist ihnen wertvoll, wenn sie wieder nach Hause kommen. Ja, welche Antworten finden sie selber für sich?

Ich würde eben sagen: Was ist ihnen heilig? Was ist ihnen heilig. Und  das bringt eine Tiefe rein, wo die Menschen dann auch so einen Moment inne halten , wo man richtig merkt: Man begibt sich wie in einem neuen Raum mit ihnen mit dieser Frage, weil plötzlich steht man nicht nur als Seelsorgerin da für die Hoffnung, dass alles einen Sinn hat, sondern sie selber haben ja eigentlich Antworten darauf."

Der neue Raum, der in der seelsorglichen Begleitung entstehen kann, ist heiliger Boden:

Für die Seelsorgerin, die das Gespräch anbietet, wie für die Menschen, die das Gespräch suchen. Ein kostbarer Raum ist es, der nicht fragt, ob jemand gläubig ist oder ungläubig.

Die Seelsorgerin weiß, dass sie Gott nirgends hintragen muss. Sie glaubt, dass Gott schon längst da ist. Auch in der Klinik. Niemand kommt zu ihr mit der Bitte: Mach meine Seele gesund! Aber viele gehen weg nach dem Gespräch und sagen: 'Ich hätte gar nicht gedacht, dass mir das so gut tut.'

"Und dennoch passiert es dann sehr oft , dass auch gefragt wird , was denn die Seelsorgerin eigentlich für Antworten hat, auf diese Fragen, warum ihm oder ihr das alles passiert , warum sie gerade so wirr ist, warum sie so depressiv ist und  im Leben keinen Sinn sieht. Und dann, denk ich, gibt es schon auch den Moment, wo ich sage: Ich habe christliche Wurzeln.  Und ich glaube, in der biblischen Botschaft  finde ich ne Menge Geschichten, wo deutlich wird: Nichts Menschliches ist der Bibel fremd.  Und auch ich mit meinem Leben schaue, wie ich Antworten finde.

 Und in diesem gemeinsamen Hinhören, miteinander reden und fragen, da finden Menschen, egal ob sie einer Religion angehören oder nicht, für sich etwas, was sie aufrichten kann. Und was ihnen das Gefühl gibt, unabhängig davon auch, ob sie in der Psychiatrie sind, ob sie  mit einer Krankheit behaftet sind, die ein Makel hat: Sie haben eine Würde. Die wird nicht in Frage gestellt. Auch in dieser Klinik. Und das, denke ich, ist auch unsere große Aufgabe als Seelsorger: immer wieder diese Würde mit im Blick zu haben."

Wer krank ist, nimmt das meist nicht einfach hin. Es gehört wohl zu uns Menschen, dass wir dann Gründe suchen, deuten und interpretieren.  Psychiatrieseelsorger verteilen keine Pflästerchen und bieten keine Patentlösungen, sie lassen aber teilhaben an ihrer Hoffnung und ihrem Glauben.

Barbara Tieves gibt ihren Glauben weiter, im Zuhören, im Sprechen, mit biblischen Geschichten. Und manchmal mit einem Experiment:

"Neben den Einzelgesprächen gibt es auch Führungen in der Klinik, die ich für eine ganze Station anbiete, und in diesem Rahmen erzähle ich ihnen etwas zur Geschichte des Hauses, und ich geh aber auch mit ihnen in unsere Krankenhauskirche. Und in dieser Krankenhauskirche, die ja vielen fremd ist mit all ihren Dingen, fragen sie, was denn das da hier ist, also ein Tabernakel oder andere Dinge. Und es gibt in der Kirche auch eine Marienfigur.

 Und ich erläutere ihnen erst ein bisschen, wer diese Frau ist, es ist eine etwas bäuerlich  gestandene junge Frau mit einem Kind auf dem Arm und auch mit einer Kugel in der Hand, und die beide eine Krone aufhaben.  Und zu dieser Krone erläutere ich  ihnen dann, dass  die Krone, die diese Maria aufhat, nichts mit einer weltlichen Macht zu tun hat, sondern dass ihr, weil sie sozusagen ihren Auftrag erfüllt hat, mit diesem Kind, dass ihr eine Würde verliehen wurde, eine Königinnenwürde. Deshalb hat sie eine Königskrone auf. Genauso wie das Kind eine Krone aufhat. Und dass im Christentum die Menschen glauben, dass  mit Maria allen Menschen  diese Krone aufgesetzt wird und sie alle teilhaben an dieser Würde.

Dann hören sie zu und dann sag ich: 'Und jetzt würd ich gerne ein Experiment mit Ihnen machen. Schließen Sie mal kurz die Augen oder gucken Sie auf die Erde, und stellen Sie sich vor, jemand setzt Ihnen eine Krone auf. Es ist dann ganz still, und das machen sie auch, und ich sage dann: 'Und diese Krone, mit der Krone gehen Sie jetzt wieder zurück auf Ihre Station. Und wenn Sie nach Hause gehen in Ihren Alltag, dann nehmen Sie auch diese Krone mit. Niemand kann Ihnen diese Krone und diese Würde nehmen.' Und dann ist etwas sehr Schönes zu sehen, dann – ich kann die Leute ja anschauen - , dann seh‘ ich, wie sie alle größer werden. Und sie gehen alle, find ich, paar Zentimeter größer, aufgerichteter nachhause."

Was die Seele ist – so genau wissen wir es nicht. Sie lässt sich nicht fassen, nicht einrahmen. Spüren können wir, wenn es der Seele gut geht, wenn sie jubelt und singt. Spüren können wir, wenn unsere Seele durch den Wind ist. 'Mach meine Seele gesund' oder  - wie meine Freundin in Kindertagen verstanden hat - 'mach meine Silvia gesund': Ich glaube, so weit liegen diese Bitten gar nicht auseinander. Was verwundet ist, soll heil werden, wer am Boden liegt, will  aufgerichtet werden.

Die Zusage Gottes gilt. Das glaube ich. Die Königskronen sind schon verteilt. Niemand kann uns diese Krone nehmen, nicht in Gesundheit und nicht in Krankheit. Achten wir darauf. Sie ist unendlich kostbar.

Feiertag

ÜbersichtKirchensendungen im Deutschlandfunk Kultur
Ein Paar Kopfhöhrer liegt auf einer Bibel (imago / fotoimedia)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie in unserer Mediathek zum Nachhören. Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Medienbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche.Mehr

Organspende, eine Herzenssache?Wenn der Tod Leben rettet
Portemonnaie mit Organspendeausweis (imago/Steinach)

Organspenden gehen zurück, gleichzeitig steigt der Bedarf. Das Thema wird nicht nur aufgrund des Skandals manipulierter Wartelisten schärfer diskutiert. Stefan Förner spricht im Feiertag über die Erfahrung mit einer Organspende im Freundeskreis.Mehr

weitere Beiträge

Religionen

NahtoderfahrungenAm Ende bleiben Licht und Liebe
Holzstich nach Zeichnung von Gustave Doré (1832–1883), mit der Dartellung von Dante und Beatrice, die Gottes Angesicht in einem Tunnel aus Licht und Engeln erblicken. (akg-images )

Ein fernes Licht, das Leben im Schnelldurchlauf, der Eindruck, über dem eigenen Körper zu schweben: Viele Menschen beschreiben sogenannte Nahtoderfahrungen sehr ähnlich. Doch sie ziehen ganz unterschiedliche Schlüsse aus dem Erlebten.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur