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Lesart / Archiv | Beitrag vom 04.04.2016

Hans von Trotha: "Im Garten der Romantik"Inszenierte unendliche Landschaft

Von Hans von Trotha

Eine Künstlerin mit Hut in Rückenansicht vor einer Staffelei in einem Garten (imago/CHROMORANGE)
Sehnsuchtsort Garten (imago/CHROMORANGE)

Hans von Trotha kennt sich mit Gärten und der Gartenkunst bestens aus. In Zürich hat er zuletzt die Ausstellung "Gärten der Welt" mit kuratiert, die im Mai eröffnet. Jetzt ist sein Buch "Im Garten der Romantik" erschienen.

Der Garten ist für viele Menschen die perfekte Verbindung von Kunst und Natur. Spätestens seit dem Barock und in der Renaissance wurde die Bändigung und Formung der wild wuchernden Pflanzewelt in gepflegten Anlagen zu einer wahren Kunst entwickelt.

Doch ausgerechnet die Romantik, die die Natur über alles gestellt hat, hat kein eigenes originäres Gartenkonzept entwickelt, sagt Hans von Trotha. Er ist ein hervorragender Kenner historischer Gärten.

Von Trotha hat mehrere Studien über ihre kulturgeschichtliche Bedeutung geschrieben und an einer großen Ausstellung über die "Gärten der Welt" in Zürich mitgearbeitet, die demnächst eröffnet wird. Sein neues Buch heißt "Im Garten der Romantik".

Hans von Trotha: "Im Garten der Romantik"
Berenberg Verlag 2016, mit farbigen Abbildungen
120 Seiten, 22,00 Euro

Hans von Trotha ist als freier Journalist für das Deutschlandradio Kultur tätig.

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