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Tonart | Beitrag vom 23.06.2016

Haitis MusikszeneBeats nach dem großen Beben

Von Carsten Beyer

Markt in Port-au-Prince, Haiti  (Stephanie Rohde - Deutschlandradio )
Markt in Port-au-Prince (Stephanie Rohde - Deutschlandradio )

Unser Bild von Haiti ist geprägt von Katastrophen: Das Erdbeben von 2010 mit 100.000 Toten, Armut, Misswirtschaft. Aus dem Blick gerät dabei, dass der Inselstaat über eine reiche und sehr eigenständige Musikszene verfügt. Die in Afrobeat-Legende Tony Allen einen prominenten Unterstützer hat.

Haiti ist in den letzten Jahren schwer gebeutelt worden: Noch immer leidet der karibische Inselstaat unter den Folgen des verheerenden Erdbebens 2010 mit weit über Hunderttausend Toten. Hinzu kamen Überschwemmungen, politische Unruhen und eine der höchsten Armutsraten der Welt.

Dass Haiti darüber hinaus auch über eine reiche und sehr eigenständige Musikszene verfügt, gerät bei all den Schreckensmeldungen leicht in Vergessenheit.

Carsten Beyer beschreibt die aktuelle haitianische Musikszene anhand von zwei neu erschienen Alben der haitianischen Bands "Lazou Mizik" und "The Afro-Haitian Experimental Orchestra". Sie veranschaulichen, wie der kulturelle Puls des Inselstaates wieder erwacht.

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