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Breitband | Beitrag vom 17.04.2010

Hacken für mehr Demokratie

Der Opendata Hackday soll öffentliche Daten benutzbar machen

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Eine freie Gesellschaft braucht offene Daten, betonen die Open Data Aktivisten und fordern, dass die Politik Informationen öffentlicher Verwaltungen und Wissenschaft in vollem Umfang maschinenlesbar und kostenfrei zur Verfügung stellt. In den USA und in Großbritannien ist dieses Vorhaben bereits stark verbreitet und in konkreten Projekten umgesetzt. Während Open Data im politischen Deutschland noch nicht wirklich angekommen ist, wurde bei der re:publica zumindest tüchtig darüber diskutiert.

Und kaum ist die re:publica zuende, wird bereits Hand angelegt und Theorie in Praxis verwandelt: An diesem Wochenende treffen sich Designer, Hacker und Journalisten zum Opendata Hackday. Unter dem Motto «Hacks4Democracy» wollen die Netzaktivisten ihren Beitrag dazu leisten, bereits vorhandene Daten aus Politik und Verwaltung öffentlich zugänglich und benutzbar zu machen. So könnten zum Beispiel Stadtkarten entstehen, die einem die Wohnungssuche erleichtern.

Christine Watty sprach mit Stefan Gehrke von Politik Digital über die Möglichkeiten und Potenziale von Open Data im politischen Deutschland.

Foto: Screenshot http://opendata.hackday.net/

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