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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 13.08.2012

Gute Migranten, schlechte Migranten?

Vom Kampf um Anerkennung in der Gesellschaft

Von Johannes Nichelmann

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Migrantenkinder haben es häufig schwer in der Schule (picture alliance / dpa)
Migrantenkinder haben es häufig schwer in der Schule (picture alliance / dpa)

"Was ist eigentlich am Türkischsein so scheiße, dass man das permanent negativ konnotieren muss?", sagt Idil Baydar. Die 37-Jährige ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, hat einen Lebenslauf, der "deutscher" nicht sein könnte. Wie die meisten Menschen mit Migrationshintergrund wird sie von vielen Leuten in der deutschen Gesellschaft in eine Schublade gesteckt.

Studien sagen, dass ein großer Teil der Bevölkerung den in Deutschland lebenden Muslimen skeptisch bis ablehnend gegenübersteht. Der Verein "Muslime aller Herkünfte deutscher Identität e.V." setzt sich dafür ein, dass die Community "nicht nur als ein Haufen von U-Bahn Schlägern" gesehen wird und zeichnet junge Leute mit Migrationshintergrund aus, die das Abitur oder das Studium abgeschlossen haben - Vorbilder schaffen, so das Ziel.

Dieses Feature begleitet Menschen, die sich nicht damit zufriedengeben, dass Anerkennung in der Gesellschaft ein Glückspiel ist.

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