Das Feature, vom 29.11.2019, 20:10 Uhr

Günter Stüttgen und das "Wunder vom Hürtgenwald"Die den Schrecken des Krieges kennen

November 1944, Hürtgenwald in der Eifel. Der deutsche Truppenarzt Günter Stüttgen handelt mehrstündige Kampfpausen aus, um verwundete Soldaten zu versorgen, auch die amerikanischen. Erst in den 1990er-Jahren erfährt die Öffentlichkeit von den Taten des "German doctor" und dem "Miracle of Hurtgen Forest".

Eine Anhäufung von Steinen als Erinnerungsstätte für die gefallenen Soldaten im Hürtgenwald 1944. (imago / Rech)
Zur Erinnerung an die 1944 im Hürtgenwald gestorbenen Soldaten (imago / Rech)

Es war die längste Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden und Stüttgen damals erst 25 Jahre alt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Stüttgen seine medizinische Karriere fort und erwarb sich den Ruf einer der prägenden Gestalten der deutschen Dermatologie.

Thomas Böhm hat sich auf Spurensuche begeben, im Hürtgenwald, an Stüttgens medizinischen Wirkungsstätten - und im Gespräch mit dem Schriftsteller Steffen Kopetzky, der Stüttgen in seinem aktuellen Roman "Proganda" auftreten lässt.

Die den Schrecken des Krieges kennen
Günther Stüttgen und das ,Wunder vom Hürtgenwald'
Von Thomas Böhm

Regie: Claudia Kattanek
Es sprachen: Anke Zillich und Tom Jacobs
Ton und Technik: Daniel Dietmann und Oliver Dannert
Redaktion: Tina Klopp
Produktion: Dlf 2019

Günter Stüttgen und das ,Wunder vom Hürtgenwald' (PDF)

Günter Stüttgen und das ,Wunder vom Hürtgenwald' (Textversion)

MEHR ZUM THEMA

Steffen Kopetzky: "Propaganda" Indianer trifft Whistleblower

Abonnieren Sie unseren Newsletter!