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Weltzeit | Beitrag vom 03.05.2021

Grünes SchottlandWind, Wald und Unabhängigkeit

Von Thomas Kruchem

Ein Schaf steht vor Windrädern in der schottischen Landschaft. (imago / Photoshot / Construction Photography)
Schottland hatte 2019 einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 90 Prozent. Inzwischen sind es vermutlich 100 Prozent. (imago / Photoshot / Construction Photography)

Am 6. Mai wählen die Schotten ihr Regionalparlament. Die regierende Schottische Nationalpartei will die absolute Mehrheit, um ein Unabhängigkeitsreferendum zu erzwingen. Sie geht bei erneuerbaren Energien und Aufforstung längst eigene Wege.

Edinburgh – Regierungssitz Schottlands. Im Silvan House, einem halbkreisförmigen Zweckbau an der Corstorphine Road residiert die Schottische Forstbehörde. Jo O’Hara war bis vor kurzem deren Chefin und mitverantwortlich für das beispiellose Aufforstungsprogramm.

"Schottlands Klimaschutzplan sieht vor, dass wir 100 Quadratkilometer neuen Wald pro Jahr pflanzen – und ab 2025 sogar 150 Quadratkilometer pro Jahr. Das ist für ein so kleines Land eine, meine ich, gewaltige Leistung, die ihresgleichen sucht in der Europäischen Union."

Christine Heuer (Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)Christine Heuer (Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)In dieser Folge des Weltzeit-Podcasts hören Sie ebenfalls, wie unsere London-Korrespondentin Christine Heuer die Stimmung vor der Regionalwahl in Schottland am 6. Mai einschätzt.

Der britische Premier Boris Johnson lehnt ein Unabhängigkeitsreferendum der Schotten ab und dürfte sich bestätigt fühlen, wenn die Schottische Nationalpartei, die sich für die EU-Mitgliedschaft ausgesprochen hat, die absolute Mehrheit verfehlt.

Trotz jahrzehntelanger Aufforstung ist Schottland noch immer bekannt für seine wilden, weitgehend baumlosen Highlands im Norden – mit ihren Hochmooren, lila blühender Heide und unvergleichlichen Weitblicken. Aber früher sah das Land ganz anders aus.

Schottland war nur noch zu fünf Prozent bewaldet

Vor 10.000 Jahren endete die letzte Eiszeit. Schottland war damals bedeckt mit dem Caledonian Forest. Ein unwegsamer, kühl-gemäßigter Regenwald, der unterhalb von 600 Metern Meereshöhe alles bedeckte. Dann kam der Mensch und mit ihm der wachsende Verbrauch von Holz. Für Stützpfosten in Bergwerken, als Brennstoff für Hochöfen und Heizungen, für den Schiffs- und Hausbau, für Schützengräben. Nach dem Ersten Weltkrieg war Schottland zu gerade noch fünf Prozent bewaldet.

Ab 1919 begannen die Schotten die größte Wiederaufforstung in der Geschichte Europas. Mit ihr leistet Schottland bis heute einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas. Und nicht nur das. In Schottland steigt seit zehn Jahren auch der Anteil der erneuerbaren Energien steil an. Gewonnen aus Wind und zunehmend auch aus Wellen- und Gezeitenkraftwerken.

EU-Spitze bei Strom aus erneuerbaren Energien

Aberdeen, 29. Juli 2019: Die BBC meldet, Prinz Charles habe soeben im äußersten Nordosten die bis heute größte Windkraftanlage Schottlands eröffnet. Die "Beatrice Offshore Wind Farm" besteht aus 84 Windrädern – die zusammen eine Kapazität von 600 Megawatt haben. Sie erzeugen somit Strom für 450.000 Haushalte.

Schottland hatte 2019 einen Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung von 90 Prozent. Inzwischen sind es vermutlich 100 Prozent. Das ist zusammen mit Norwegen europäische Spitze und weit mehr als in den anderen Landesteilen des Vereinigten Königreiches.

Schottlands Erste Ministerin Nicola Sturgeon vor blauem Himmel, im Hintergrund ist ein Windrad in der Nordsee zu sehen. (picture alliance/dpa/Michal Wachucik)Unter Schottlands Erster Ministerin Nicola Sturgeon boomt der Windkraft-Ausbau: Mehr als 90 Prozent des Stroms kommt aus erneuerbaren Quellen. (picture alliance/dpa/Michal Wachucik)

Schottland profitiert dabei von den optimalen Bedingungen für die Produktion von Windkraft: An den zerklüfteten Küsten weht fast immer ein starker Wind. Und: Während in England Windkraftprojekte auf dem Festland erbitterten Widerstand auslösen, sind sie bei den fünf Millionen Schotten willkommen – berichtet Kevin Keane, Umweltkorrespondent der BBC in Aberdeen.

"Die Schotten sind höchst interessiert an Windkraftanlagen – aus guten Gründen: Sie haben riesige Freiflächen – weitab von den wenigen Großstädten. Zudem sind viele vorgelagerte Inseln ideale Standorte für Windkraftwerke. Und seit sich solche Anlagen auch ohne Subventionen rentieren, boomen die Investitionen in Windkraft bei uns."

Windkraftpotenzial von 50 Atomkraftwerken

Den schottischen Windenergie-Turbo haben vor wenigen Jahren neuartige Offshore-Anlagen gezündet. Nicht im Meeresboden einbetonierte Kraftwerke, wie sie vor der deutschen und der englischen Küste stehen. Nein, weit kostengünstigere Anlagen, die weit draußen im offenen Meer schwimmen, so wie die "Beatrice Offshore Wind Farm". Eine ähnliche Anlage, nur dreimal größer, sei schon im Bau, sagt Umweltkorrespondent Kevin Keane: Die "Seagreen Wind Farm" werde 1,3 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Beteiligt seien auch Firmen, deren Ölplattformen in der Nordsee gerade demontiert werden.

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"Schottland erhöht energisch seine Produktion von Windenergie – mit dem Ziel, sie auch zu exportieren. In den nächsten zehn bis 15 Jahren werden wir viele weitere Offshore-Anlagen bauen. Schottland wird dann zu einem Großexporteur erneuerbarer Energie avancieren. Und unsere erneuerbare Energie wird nicht nur die britischen Inseln versorgen, sondern auch das europäische Festland."

Ein Potenzial von 75 Gigawatt allein an Offshore-Windenergie könne Schottland bis 2050 mobilisieren, sagen Experten. Das entspricht der Leistung von rund 50 Kernkraftwerken. Dazu kommen neue Windräder auf dem Festland sowie immer mehr Wellen- und Gezeitenkraftwerke.

Erneuerbare Energien dürften bald eine tragende Säule der schottischen Wirtschaft verkörpern. Aber noch gibt es große Herausforderungen: Speicherkapazitäten müssen geschaffen werden, um die beiden maroden Kernkraftwerke Schottlands als Grundlastgaranten zu ersetzen. Und für viel Geld müssen Unterseestromkabel zum europäischen Festland verlegt werden.

Aufforstung Schottlands anfangs mit Fichten-Monokulturen

1919, ein Jahr nach dem Ersten Weltkrieg, gründete Großbritanniens Regierung eine Forstbehörde. Ziel sei es gewesen, vor allem das radikal abgeholzte Schottland wieder aufzuforsten, berichtet Jo O’Hara, die die Behörde viele Jahre geleitet hat.

"Seit damals ist die Bewaldung Schottlands von fünf Prozent der Landesfläche auf knapp 20 Prozent gewachsen. Dieses gewaltige Wachstum kam vor allem durch die Pflanzung von Nutzholzplantagen zustande. Mehr Holz zu produzieren, war lange Zeit das überragende Ziel der Wiederbewaldung Schottlands. Deshalb pflanzte man fast ausschließlich schnell wachsende Bäume. Vor allem Sitka-Fichten, die aus dem Nordwesten der USA stammen."

Besonders in den 1960er- und 70er-Jahren entstanden, vom britischen Staat subventioniert: Fichten-Monokulturen. Die Sitka-Fichte wächst schnell und fast überall. Sie widersteht Krankheiten und Schädlingen und liefert astfreies weißes Holz – für die Papier- und Bauindustrie, für Zäune, Paletten und Spanplatten, für Pellets zum Heizen.

Die vom Staat geförderten Monokulturen reduzierten die Artenvielfalt. Und sie machten die ohnehin kargen und sauren Böden der Highlands noch saurer. Eine Katastrophe – meint George Anderson. Er ist Sprecher des Woodland Trust Scotland – einer Umweltschutzorganisation, die den natürlichen Wald des Landes bewahren und vergrößern will.

"Leider wurden auch in einem sehr wertvollen Lebensraum Bäume gepflanzt: in unseren Torfmooren. Zum Beispiel im Norden Schottlands – im Rannoch Moor. Eine weite Ebene voller Torfmoore und Wasserläufe – völlig ungeeignet für Landwirtschaft. Um dort Bäume pflanzen zu können, legte man die Moore trocken – mit der Folge, dass sie oxydierten und gewaltige Mengen Kohlendioxid freisetzten."

Holz ist aus Klimaschutzgründen die Zukunft

Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erkannte die Forstbehörde die verheerenden Auswirkungen ihrer Wiederaufforstungsstrategie. Sie investierte Millionen Pfund, um die Fichten-Monokulturen in den Mooren wieder zu roden, Entwässerungskanäle zu verstopfen und die schwer geschädigten Torfmoore so einigermaßen wiederherzustellen.

Heutzutage hat die Forstbehörde neben der Produktion von Nutzholz auch Biodiversität und den Klimaschutz im Auge, erzählt mir die Ex-Chefin Jo O’Hara. Wer heute einen Wald anlege, müsse zu einem guten Teil einheimische Laubbäume pflanzen. Ein Fünftel der Fläche muss für Lichtungen reserviert bleiben. Nur auf der Hälfte der Fläche dürfen reine Nutzbäume wie Fichten wachsen. Jo O‘Hara spricht von multifunktionalen Wäldern.

"Ich unterscheide nicht gern zwischen produktivem Wald und natürlich wachsendem Wald, der Biodiversität bewahrt. Nein, wir können beides im selben Wald umsetzen. Und die meisten in Schottland neugepflanzten Wälder werden multifunktional sein."

Holz verkörpere, in Zeiten der Klimazerstörung, die Zukunft – vor allem auch im Bauwesen, meint O’Hara. Die Menschheit könne nicht länger immer mehr Zement und Stahl produzieren und so immer mehr klimaschädliche Gase in die Atmosphäre blasen.

"Wir brauchen mehr Holz in unseren Gebäuden – anstelle von Stahl und Beton. Wir müssen mit Holz aus unseren Wäldern bauen. Große Mengen Kohlenstoff bleiben dann in diesem Holz gespeichert. Und der nachwachsende Wald speichert noch mehr Kohlenstoff. Das halte ich für absolut notwendig."

Aus dem Jagdgut wird Naturschutzgebiet

Vom Bergsteigerdorf Braemar in den östlichen Highlands aus fahre ich zehn Minuten den River Dee entlang – zum Mar Lodge Estate.

Das 290 Quadratkilometer große Gut gehört dem National Trust for Scotland – eine in Edinburgh ansässige Stiftung. Sie kümmert sich um den Erhalt von Kultur- und Naturdenkmälern. In den 90er-Jahren übernahm sie das 200 Jahre alte Jagdgut.

Ich stehe auf einem Hügel – zwischen 30 Meter hohen Kiefern – und blicke hinab ins weite Tal des River Dee. Um mich herum sieht und hört man die vielen Vogelarten, die sich diesen Ort zurückerobert haben. Früher sah es hier anders aus. Die Ufer waren befestigt. Inzwischen lässt die Stiftung der Natur ihren Lauf, sagt Shaila Rao, die Ökologin des Gutes. Und so stellen sich natürliche Prozesse wieder ein: Regelmäßig werde die Talebene überflutet, was den Dörfern flussabwärts helfe, nicht überflutet zu werden, erzählt Shaila, deren Vater Inder ist.

"Als ich zum ersten Mal durch diesen Wald ging, hatte ich das Gefühl, durch ein Altersheim für Bäume zu wandeln, durch einen allmählich sterbenden Wald. Es tat mir förmlich weh, ganze Gruppen von Bäumen zu sehen, die starben – ohne dass irgendetwas nachkam."

Ökologin Schaila Rao arbeitet für den National Trust for Scotland an der Aufforstung der Highlands. Sie trägt ein blaues Tuch auf dem Kopf. Im Hintergrund sind alte Bäume. (Thomas Kruchem)Ökologin Schaila Rao arbeitet für den National Trust for Scotland an der Aufforstung der Highlands. (Thomas Kruchem)

Als hier noch die Earls of Mar und später ausländische Geschäftsleute das Sagen hatten, ging es vor allem um die Jagd auf Hirsche, Rehe und Moorhühner. Ein lukratives Geschäft, das mehrere Nachbargüter bis heute betreiben, sagt mir Shaila. Deshalb täten die Nachbarn alles, um die Zahl der Wildtiere hochzuhalten. Aber das viele Rotwild hätte sämtliche nachwachsenden Bäume auf Mar Lodge verbissen. Mit der Folge, dass keine neuen Bäume kamen und der alte Waldbestand immer weiter schrumpfte auf nur noch zehn Quadratkilometer, als die Ökologin hierherkam.

Hirsche und Rehe erschießen zum Wohle der Bäume

Für Waldbesitzer gibt es zwei Wege, nachwachsende Bäume vor Wildverbiss zu schützen. Entweder der Wald wird eingezäunt. Damit verhindert man aber die Ausdehnung ins Umland. Oder man erlegt den Wildbestand.

Der National Trust for Scotland entschied sich für das Abschießen von tausenden Hirschen und Rehen, erzählt mir Shailas Chef: Dominic Driver. Das führte schnell zum Krach mit den Nachbarn und erstmal nicht zu Erfolgen für die jungen Bäume.

"In den ersten Jahren geschah gar nichts. Wir schossen Hirsch um Hirsch, inspizierten das Land regelmäßig und fanden keinerlei Veränderung der Vegetation. Und die Kritik unserer Nachbarn wuchs. Dann aber, an einem Tag im Frühjahr, rief mich Shaila an. Sie habe eine junge Eberesche entdeckt, dann noch eine – und mehrere schottische Kiefern. Da merkten wir, dass der Wald mit einer gewissen Verzögerung angefangen hatte, sich zu regenerieren."

Auf Mar Lodge Estate deutet Shaila Rao von der Hügelkuppe hinunter in ein Seitental des River Dee. Auf einen Hang, wo inzwischen hunderte junge, bis zu sechs Meter hohe Kiefern die Heide überragen.

"Dies ist eines der großen Glens, der Täler des Gutes. Hier hatten wir früher ausschließlich uralten Kiefernwald, aber keinerlei junge Bäume. Jetzt sehen Sie große Gruppen von Kiefern, die die Heide längst überragen. Ganz allmählich entsteht an den Hängen wieder ein Wald. Der wird die Heide im Laufe der Zeit immer stärker beschatten. Und weil Heide keinen Schatten mag, wird sie verschwinden, während die Bäume wachsen."

Die Landschaft werde allmählich wieder zu dem, was sie einst war, sagt Shaila Rao. Und: Es gebe immer noch Rehe und Hirsche im Wald. Sie wolle sie auch im Ökosystem – nur im Gleichgewicht mit all dem anderen Leben im Wald.

Bedrohungen durch den Klimawandel

Durch den Klimawandel sei die Biodiversität in Schottland bedroht, sagt George Anderson von der Umweltschutzorganisation Woodland Trust. Die globale Erwärmung treibe viele Tiere immer weiter nach Norden und in die Berge. Zum Beispiel das schottische Moorschneehuhn:

"Dieser Vogel, der im Cairngorms-Nationalpark lebt, trägt im Winter weiße Federn. Das macht ihn nahezu unsichtbar. Gibt es jedoch, wie immer häufiger, keinen Schnee, sind Schneehühner auf dem braunen Untergrund der Berghänge leicht zu erkennen. Mittlerweile hat der Klimawandel das Moorschneehuhn ganz nach oben in die Berge getrieben. Und wie andere Tiere, die schon in den extremsten Regionen leben, hat es keine weiteren Optionen mehr."

Auch Schottlands Wälder sind, aller Aufforstung zum Trotz, bedroht: Rindenkäfer machen sich über die Fichten-Monokulturen her, Rüsselkäfer über die Kiefern. Das sogenannte niederländische Ulmensterben, eine Pilzerkrankung, hat fast alle Ulmen dahingerafft. Ein anderer Pilz befällt Schottlands Lärchen. "Immer neue Pilze" klagt Nick Marshall, Geschäftsführer eines kleinen Verbands der Holzindustrie.

"Am schlimmsten wütete bei uns zurzeit das Eschentriebsterben. Eine Pilzerkrankung, die vor vielleicht fünf Jahren vom Festland nach Großbritannien kam und sich jetzt auch in Schottland verbreitet. Viele Eschen sterben. Wir hoffen, dass zumindest einige überleben. Die Esche ist ein wunderschöner Baum, der in Schottland sehr verbreitet ist. Verschwindet die Esche, wird das katastrophale Auswirkungen haben – nicht nur auf die Möbelindustrie, sondern auch auf unsere Wälder und den Lebensraum vieler Tiere dort."

Schottland will Umweltpolitik EU-konform gestalten

Das sensible Ökosystem Schottlands braucht, ganz offensichtlich, konsequente Umwelt- und Klimaschutzgesetze. Wie sie in der EU gelten, aber seit dem Brexit nicht mehr in Schottland. Eine engagierte Zivilgesellschaft jedoch, die regierende Schottische Nationalpartei, SNP, und die Grünen haben eine neue Institution geschaffen - mit dem Namen "Environmental Standards Scotland". Sie soll sicherstellen, dass EU-Umweltregeln weiter implementiert werden, erklärt mir BBC-Korrespondent Kevin Keane.

"Die aktuelle Regierung Schottlands bemüht sich sehr, ihre Umweltpolitik und -gesetzgebung EU-konform zu gestalten. Denn das Ziel der derzeit regierenden SNP ist es ja, ein weiteres Referendum über Schottlands Unabhängigkeit abzuhalten. Und wenn die zustande kommt, will die SNP Schottland zurück in die EU führen."

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