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Literatur | Beitrag vom 20.05.2018

Grimmelshausens 'Simplicissimus Teutsch'Ein nächtliches Gespräch über Krieg und Frieden

Von Holger Teschke

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Im Reiss-Engelhorn Museum Zeughaus in Mannheim (Baden-Württemberg) wird eine Ausgabe des "Simplicissimus" präsentiert. (dpa picture alliance/ Uli Deck)
Im Reiss-Engelhorn Museum Zeughaus in Mannheim (Baden-Württemberg) wird eine Ausgabe des "Simplicissimus" präsentiert. (dpa picture alliance/ Uli Deck)

"Der abenteuerliche Simplicissimus" erzählt vom grausamen Dreißigjährigen Krieg. Stellen wir uns nun vor, der Autor erhielt eines Nachts Besuch. Mit dem sich ein Gespräch entspinnt – über Krieg und Frieden, Heimat und Fremde, Glauben und Geschäfte.

Im Jahr 1667 ist Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen, zuletzt Regimentsschreiber, endlich als Gastwirt im Württembergischen sesshaft geworden. Gerade hat er seinen Roman 'Der abenteuerliche Simplicissimus' beendet, da betritt ein Student seine Gaststube und bittet um ein Nachtquartier. Der unerwartete Gast scheint Grimmelshausen der ideale erste Zuhörer für sein Buch zu sein. Aber am Ende der langen Nacht wird sich herausstellen, dass der junge Mann alles andere als ein Student ist.

Ein Nachtgespräch über Krieg und Frieden, Glauben und Geschäfte, Heimat und Fremde und über Liebe und Tod. Ein inszenierter Dialog in Erinnerung an den Mai 1618, als mit dem Prager Fenstersturz der Dreißigjährige Krieg begann.

Das Manuskript zur Sendung können Sie sich hier herunterladen.

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