Seit 21:30 Uhr Die besondere Aufnahme

Samstag, 08.08.2020
 
Seit 21:30 Uhr Die besondere Aufnahme

Kompressor | Beitrag vom 26.02.2019

Grimme-Preise 2019Vor allem die Öffentlich-Rechtlichen überzeugten

Claudia Tieschky im Gespräch mit Gesa Ufer

Beitrag hören Podcast abonnieren
Filmstill aus der ZDF-Serie "Bad Banks" (Letterbox/Sammy Hart)
Unter den Grimme-Preisträgern: Christian Schwochows Serie "Bad Banks". (Letterbox/Sammy Hart)

Die deutsche Serienlandschaft hat Spannendes zu bieten - und ARD, ZDF und Co. haben wieder die Nase vorn beim Qualitätsfernsehen. Das belegen die diesjährigen Gewinner des Grimme-Preises, darunter die Serie "Bad Banks" von Christian Schwochow.

Die Gewinner der Grimme-Preise stehen fest - mehrheitlich heimsten wieder die Öffentlich-Rechtlichen Auszeichnungen ein: Zu den Abräumern in der Sektion Fiktion gehören der ZDF/Arte-Sechsteiler "Bad Banks", der die Bankenkrise ebenso unterhaltsam wie spannend und visuell interessant ins Visier genommen hat, und "Hackerville", eine deutsch-rumänische Produktion über Cyberkriminalität. Deutsche Serien haben nach Meinung von Medienjournalistin und Jury-Mitglied Claudia Tieschky endgültig den Sprung in die Qualitätsliga geschafft.

Voicu Dumitras  ((c) HBO Europe)Voicu Dumitras in der deutsch-rumänischen Serie "Hackerville". ((c) HBO Europe)

In der Rubrik "Information und Kultur" konnten unter anderem die hochgelobte Dokumentation "Kulenkampfs Schuhe" von Regina Schilling überzeugen und die Produktion "Die Story im Ersten: Am rechten Rand".

Hören Sie hier das Gespräch mit Claudia Tieschky:

Die Gesamtübersicht aller Preisträger in fünf Rubriken finden Sie hier.

Mehr zum Thema

Studie zu Dokumentarfilmen im Fernsehen - Autoren als Erfüllungsgehilfen eines Konzepts
(Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 26.02.2019)

Grimme-Preis für Fernsehserien - Privatanbieter setzen neue Maßstäbe
(Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 14.03.2018)

Fazit

Spanischer BürgerkriegDie Transformation einer Gedenkstätte
Blick auf das Tal der Gefallenen (Valle de los Caidos) nahe Madrid, der Gedenkstätte zu Ehren der Gefallenen der faschistischen Truppen Francos im Spanischen Bürgerkrieg (undatiertes Archivfoto). Diktator Franco hatte die Anlage als Monument seines Sieges über die spanische Republik von politischen Gefangenen in Zwangsarbeit errichten lassen. Er selbst wurde nach seinem Tod am 20.11.1975 in den größtenteils unterirdisch in den Fels gehauenen Räumlichkeiten beigesetzt.  (picture alliance / epa / efe)

Das Valle de los Caidos ist als Gedenkstätte für die Gefallenen des Spanischen Bürgerkriegs umstritten: Lange Zeit diente es vor allem dem Selbstbild des Diktators Franco. Das Projekt "Deep Space" will Besuchern des Ortes auch die dunkle Seite vor Augen führen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur