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Kulturnachrichten

Mittwoch, 14. März 2018

Grimme-Preis für "Babylon Berlin"

"Neo Magazin Royale" zum dritten Mal ausgezeichnet

Gleich drei Bezahlsender kommen mit ihren eigenproduzierten Serien zu Ehren bei der Vergabe der 54. Grimme-Preise. Ein Novum. Mit Netflix erhält erstmals ein Streamingdienst für seine Serie "Dark" eine Auszeichnung. Außerdem bekommt die erste Koproduktion von ARD und dem Pay-TV-Anbieter Sky, die historische Krimiserie "Babylon Berlin", einen Grimme-Preis. Und mit "4Blocks" erhält eine dritte Serie eines Bezahlsenders (TNT Serie) eine Auszeichnung. Insgesamt können 68 Einzelpreisträger, vom Darsteller bis zum Drehbuchautor, am 13. April in Marl ihre Auszeichnung entgegennehmen. Für das Husarenstück, der Goldenen-Kamera-Verleihung im ZDF ein Double von US-Schauspieler Ryan Gosling unterzujubeln und den Weg dahin zu dokumentieren, bekommt das "Circus HalliGalli"-Team von ProSieben einen Grimme-Preis. Zu den dritten Grimme-Ehren kommt das "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) für die Folge "Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik". Die Folge gehört "zu den raren Unterhaltungshöhepunkten des Jahres 2017", urteilt die Jury. Die meisten - nämlich fünf - Preise wurden wieder in der Kategorie "Information & Kultur" vergebem und gehen alle an die Öffentlich-Rechtlichen. Im Mittelpunkt steht die Berichterstattung über die Randale um den G20-Gipfel in Hamburg, über Migranten oder das Los von Schulkindern beim Untergang der südkoreanischen Fähre "Sewol". Der Grimme-Preis gehört seit Jahren zu den bedeutendsten Preisen der TV-Branche und ist benannt nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Adolf Grimme.

Leipziger Buchmesse mit Festakt eröffnet

Preis zur Europäischen Verständigung an norwegische Autorin

Mit einem Festakt im Gewandhaus und der Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung begann am Mittwochabend die Leipziger Buchmesse. Den Preis zur Europäischen Verständigung erhielt die norwegische Autorin Asne Seierstad für ihren dokumentarischen Roman "Einer von uns. Die Geschichte eines Massenmörders". Darin setzt sie sich mit dem rechtsradikalen Attentäter Anders Breivik und seinen Opfern auseinander. Bis Sonntag wird es rund 3400 Veranstaltungen für Besucher und Fachpublikum geben. Mit mehr als 2600 Aussteller aus 46 Ländern verzeichnet die Messe einen neuen Teilnehmer-Rekord. Publikumsmagneten sind auch das Lesefest "Leipzig liest" und die Manga-Comic-Con. Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse ist Rumänien.

Berlin will Veranstaltungszentrum Radialsystem kaufen

Verdrängung von Spielstätten für Kultur soll damit verhindert werden

Berlin will die Kulturstätte "Radialsystem" in Friedrichshain kaufen. "Erstmals sichert das Land Berlin einen Kulturstandort in dieser Größenordnung durch Ankauf", erklärte Kultursenator Klaus Lederer. Mit Blick auf den hohen Verwertungsdruck auf Immobilien in Berlin sei der Kauf ein Mittel, um kulturelle Räume dauerhaft zu sichern und zu halten. Mit dem vor zehn Jahren gegründeten Veranstaltungszentrum für Tanz und Musik an der Spree bleibe eine wichtige Institution für die freie Szene erhalten, so der Senator. Vor seiner Nutzung als Kulturzentrum war das Radialsystem bis 1999 als Abwasserpumpwerk in Betrieb. Das Abgeordnetenhaus muss dem Kauf nun noch zustimmen.

Slowakischer Ministerpräsident Fico reicht Rücktritt ein

Druck auf Regierungschef nach Mord an Journalisten

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seinen Rücktritt eingereicht. Wenn Präsident Andrej Kiska das Gesuch annehme, werde er sein Amt am Donnerstag abgeben, sagte Fico in Bratislava. Nach dem Mordanschlag auf den Journalisten Jan Kuciak war er unter starken Druck geraten. Am Montag war bereits der Innenminister zurückgetreten, der damit auf Proteste gegen den Umgang der Regierung mit dem Mordfall reagierte. Kuciak hatte mehrfach Artikel über korrupte Machenschaften in der Slowakei veröffentlicht und zuletzt zur mutmaßlichen Verbindungen der Regierungspartei zur italienischen Mafia recherchiert. Die Ermordung von Kuciak sorgte im In- und Ausland für Bestürzung und führte zu Massenprotesten gegen Korruption in der Slowakei. Am Freitag gingen in der Hauptstadt Bratislava rund 40.000 Menschen auf die Straße, um gegen Fico und seine Regierung zu protestieren.

"Pulse of Europe"-Gründer ausgezeichnet

Das Paar Röder bekommt den Bürgerpeis der Zeitungen

Die Gründer der Initiative "Pulse of Europe", Sabine und Daniel Röder, haben den Bürgerpreis der deutschen Zeitungen erhalten. Die beiden Wirtschaftsjuristen aus Frankfurt nahmen die Auszeichnung in Berlin entgegen. Die Jury aus 259 Chefredakteuren von Verlagen im Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) würdigte mit dem mit 20 000 Euro dotierten Bürgerpreis das Engagement des Ehepaars für die europäische Idee. "Pulse of Europe" sei eine echte Sammlungsbewegung freiheitlicher, demokratischer, europäischer Kräfte, sagte BDZV-Präsident Mathias Döpfner. Sabine und Daniel Röder haben "Pulse of Europe" im November 2016 ins Leben gerufen. Bei ihrer ersten Demonstration für ein starkes Europa nahmen 300 Menschen teil. Inzwischen gab es Demonstrationen in fast 100 Städten in Deutschland und weiteren 130 in Europa. Der Bürgerpreis wird seit 2010 für "herausragendes bürgerschaftliches Engagement" verliehen. Im vergangenen Jahr ging er an den Essayisten Navid Kermani.

Stararchitekt: Vorwurf der sexuellen Übergriffe

Fünf Frauen konfrontieren den US-Amerikaner Richard Meier mit den Vorfällen

Fünf Frauen werfen US-Stararchitekt und Pritzker-Preisträger Richard Meier, der etwa das Getty Center in Los Angeles baute, sexuelle Übergriffe vor. Der heute 83-Jährige habe sie bei den Vorfällen begrapscht, sich vor ihnen ausgezogen oder sie ins Bett gezerrt, berichtete die "New York Times". In einem Vorfall im Jahr 2009 habe Meier eine damals 24-jährige Assistentin in ihrer ersten Arbeitswoche in seine Wohnung eingeladen, ihr Fotos von nackten Frauen gezeigt und sie dann gebeten, sich auszuziehen. Meier kündigte auf den Bericht hin eine sechsmonatige Auszeit von der Arbeit bei seinem Architekturstudio mit Sitz in New Jersey an. "Ich bin zutiefst beunruhigt und beschämt über die Berichte mehrerer Frauen, die meine Worte und Taten beleidigten. Auch wenn unsere Erinnerungen sich unterscheiden mögen, entschuldige ich mich aufrichtig bei jedem, der von meinem Verhalten gekränkt wurde." Meier für unter anderem für das Kunstmuseum MACBA in Barcelona und das Rathaus in Den Haag bekannt. In Frankfurt am Main baute Meier das Museum für Angewandte Kunst.

Forscher wollen essbare Verpackung entwickeln

Umweltverband BUND skeptisch

Die Hochschule Bremerhaven, das Alfred-Wegener-Institut und die Fisch-Fast-Food-Kette Nordsee wollen Behälter aus Algen für Snacks zum Mitnehmen entwickeln. Gefördert wird das Forschungsprojekt aus Bundesmitteln. Ziel ist es, einen nachhaltig produzierten Behälter für den Außer-Haus-Verkauf herzustellen, der kompostierbar ist. "Wunsch ist, dass er sogar essbar ist", sagte Projektleiterin Frederike Reimold von der Hochschule Bremerhaven. Wichtig sei, dass die Box weder nach Alge schmecke noch abfärbe oder schnell aufweiche. Der Umweltverband BUND hält biologisch abbaubare Behälter nicht für den richtigen Weg im Kampf gegen die Verpackungsflut, unter anderem, weil der Konsument wahrscheinlich denke, es sei nicht so schlimm, wenn er die Box ins Gebüsch wirft. Die Maschinen in der Abfallwirtschaft sortierten zudem Verpackungen auch aus dem Biomüll, wenn sie kompostierbar seien. Nachhaltig sei nur ein Mehrwegsystem. Die Nutzung von Serviceverpackungen in der Gastronomie hat sich nach Angaben des Umweltbundesamtes von 110 Kilotonnen im Jahr 2000 auf 256 Kilotonnen im Jahr 2015 immens erhöht.

Künstlergruppe bringt virtuelle Werke ins MoMA

Mit dem Museum wurde das nicht abgesprochen

Eine Künstlergruppe hat einige Gemälde im Museum of Modern Art (MoMA) in New York virtuell gekapert und diese in eine Galerie für sogenannte "augmented reality" verwandelt - ohne Vorwarnung an das Museum. Bei der abgekürzt als AR bekannten Technik werden im Handy-Display verschiedene Texte, Grafiken oder Animationen über einen Gegenstand gelegt, sobald die Kamera auf dieses Objekt zeigt. "Hello, we're from the internet" heißt die Ausstellung von acht Künstlern, die MoMA-Besucher mit einer speziellen App im Smartphone oder Tablet sehen können. Die virtuellen Werke erscheinen dort über Gemälden von Jackson Pollock, einem der bekanntesten Vertreter des abstrakten Expressionismus. Über Pollocks berühmten "One: Number 31, 1950" erscheint beispielsweise im Display ein Schwarzweiß-Foto Pollocks neben einem virtuellen Raum voller symbolischer, traumartiger Gegenstände. Kunst werde "von "der Elite" besessen, bewertet und definiert", heißt es auf der Website zur "MoMAR" getauften Schau, mit der "physische Ausstellungsräume, Museen und das Kuratieren von Kunst darin" demokratisiert werden sollen. Den Quelltext für ihre Software stellen die Macher frei zur Verfügung und wollen damit zum Nachahmen anregen. "Mach' damit, was immer du willst. Du musst uns nicht einmal verlinken. Wir sind gespannt, was wir in der Zukunft sehen werden."

Skandinavier am glücklichsten

Im World Happiness Report belegt Deutschland nur Platz 15

Finnland und Norwegen, Dänemark und Island sind die glücklichsten Nationen der Welt. Das geht aus dem im Vatikan vorgestellten World Happiness Report hervor. Als erste zentraleuropäische Länder belegen die Schweiz und die Niederlande Platz 5 und 6, gefolgt von Kanada, Neuseeland, Schweden und Australien. Der Studie zufolge sind auch die Migranten im Spitzenreiter-Staat Finnland die glücklichsten. Die Untersuchung erbrachte generell einen engen Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit von Einwanderern und der ihrer Aufnahmegesellschaften. Österreich rangiert in der Statistik hinter Australien und Israel auf Platz 12, Deutschland auf Platz 15. Schlusslichter der 156 untersuchten Staaten sind Jemen, Tansania, Südsudan, Zentralafrika und abschließend Burundi. John Helliwell, Co-Autor der Studie von der Universität British Columbia, sagte, während Regierungen das Gewicht bei der Bemessung von Wohlempfinden traditionell auf das Pro-Kopf-Einkommen legten, kämen in der Bevölkerung eher Faktoren wie Sicherheit, Gesundheitsvorsorge und Freundschaft zum Tragen.

Deutsche Filmpreisnominierungen bekanntgegeben

"3 Tage in Quiberon" wurde in 10 Kategorien ausgewählt

Mit zehn Nominierungen ist das Drama "3 Tage in Quiberon" über das Leben von Romy Schneider der große Favorit beim Deutschen Filmpreis. Das Werk von Regisseurin Emily Atef wurde nicht nur in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert. Marie Bäumer, die in dem Schwarz-Weiß-Film die Schauspielerin Romy Schneider spielt, geht als beste Hauptdarstellerin ins Rennen. Weitere Nominierungen gab es unter anderem in den Kategorien Nebenrolle und Regie. Das gab die Deutsche Filmakademie bekannt. "3 Tage in Quiberon" war auch im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb, ging am Ende aber leer aus. In der Königskategorie Bester Spielfilm sind beim Filmpreis auch Fatih Akins NSU-Drama "Aus dem Nichts" und das Kriegsverbrecherdrama "Der Hauptmann" in der Auswahl. Außerdem im Rennen: "In den Gängen" , "Das schweigende Klassenzimmer" und «Western» von Valeska Grisebach. Die Lola-Trophäen werden am 27. April in Berlin verliehen.

Der Astrophysiker Stephen Hawking ist tot

Britisches Wissenschaftsgenie wurde 76 Jahre alt

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist tot. Wie ein Sprecher der Familie mitteilte, starb der Wissenschaftler am Morgen im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in Cambridge. Hawking lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, zur Allgemeinen Relativitätstheorie und zur Physik der Schwarzen Löcher. Wegen der Nervenerkrankung ALS saß er seit 1968 im Rollstuhl. Später verlor er auch die Fähigkeit zu sprechen und war seitdem auf einen Sprachcomputer angewiesen, den er mit seinen Augen und einem Wangenmuskel steuerte. Bis 2009 war Hawking Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge - und damit einer der Nachfolger von Isaac Newton. Bereits als Doktorand hatte Hawking 1965 zusammen mit dem Briten Roger Penrose einen wichtigen mathematischen Beleg für die Urknalltheorie geliefert. Außerdem versuchte er über Jahrzehnte, die Relativitätstheorie mit der Quantenphysik zu vereinen und auf diese Weise eine Art "Weltformel" zu finden. "Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen", sagte er einmal. "Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert." Sein 1988 erschienenes Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" machte ihn auch bei Laien populär.

Leipziger Buchmesse: Debattenkultur gefordert

Alexander Skipis betont die Meinungsfreiheit aller

Für besondere Brisanz dürfte in diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse der Auftritt einiger rechter Verlage sorgen.Dagegen hatte sich bereits im Vorfeld Widerstand anderer Aussteller geregt. Messe-Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner sagte, die Messe stehe für Vielfalt, Meinungsfreiheit und Toleranz.
Der Hauptgeschäftsführer des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, mahnte eine neue Debattenkultur in Deutschland an: "Unsere Branche hat dabei eine Verantwortung für die Werte, auf denen unsere demokratische Gesellschaft ruht, denn wir handeln mit dem Kulturgut, das Meinungsbildung explizit beeinflusst." Meinungsfreiheit bedeute aber auch, dass alles gesagt werden könne, solange es nicht gegen ein Gesetz verstoße. Die viertägige Messe wird am Abend mit einem Festakt im Gewandhaus eröffnet. Dabei wird der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung an die norwegische Autorin Åsne Seierstad verliehen. Die Auszeichnung ist mit 20 000 Euro dotiert. Gastland der Messe ist in diesem Jahr Rumänien.

Ungleiche Bezahlung von Queen und Prinz Philip

In der Netflix-Serie 'The Crown' verdient der Königsgemahl mehr als seine Frau

Königin Elizabeth II verdient weniger Geld als ihr Ehemann Prinz Philip - jedenfalls in der Netflix-Erfolgsserie "The Crown". Die Produzenten haben eingeräumt, der Schauspielerin Claire Foy für ihre Rolle als junge Königin weniger gezahlt zu haben als Matt Smith, der Prinz Philip mimte. Demnach handelte Smith wegen seiner Bekanntheit eine bessere Gage aus. Auf einer Veranstaltung in Jerusalem erklärten die Produzenten, Smiths Hauptrolle in der BBC-Serie "Doctor Who" in den Jahren 2010 bis 2013 sei ausschlaggebend für das höhere Salär gewesen.Der Gehaltsunterschied werde mit der dritten Staffel aber aufgehoben. Foy wird davon allerdings nichts mehr haben. Die Rolle der Queen wird dann von Olivia Colman übernommen. Wer Prinz Philip spielt, wurde noch nicht mitgeteilt.

ARD-Vorsitzender: Serien-Trends verschlafen

Die ARD könne sich aber von Netflix und Amazon abheben

Die ARD hat nach Ansicht ihres Vorsitzenden Ulrich Wilhelm den Serientrend zu spät erkannt, inzwischen aber aufgeholt. "Wir haben bestimmte Trends zu lange verschlafen", sagte Wilhelm bei einem "Handelsblatt"-Wirtschaftsclub-Gespräch in München. "Dass die Serie neben dem Fernsehspiel eine ganz wichtige Kunstgattung ist, das haben uns andere vorgemacht." Nach einigen Jahren zeige sich jetzt aber, dass Sender, Produzenten und Schauspieler in Deutschland auf Weltniveau Serien wie "Babylon Berlin" anbieten könnten. Die ARD könne sich dabei auch von Netflix und Amazon Prime abheben, ergänzte BR-Intendant Wilhelm: Bei solchen weltweit agierenden Streaming-Diensten sei genau das Mangelware, "was sehr stark mit uns zu tun hat: die Verfilmung unserer Literatur, Produktionen mit unseren Schauspielern, von unseren Drehbuchautoren, mit unserer Filmmusik und dergleichen".

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