Seit 17:30 Uhr Tacheles

Samstag, 19.10.2019
 
Seit 17:30 Uhr Tacheles

Literatur / Archiv | Beitrag vom 23.12.2018

Grimm'sches WörterbuchVon Wörtern gleichsam eingeschneit

Von Klaus Stiller

Beitrag hören Podcast abonnieren
Buchrücken des Grimm'schen Wörterbuchs. (picture-alliance / dpa)
Fast 150 Jahre dauerte es, bis das Grimm'sche Wörterbuch fertiggestellt wurde. (picture-alliance / dpa)

Die Brüder Grimm wollten ein Wörterbuch schaffen, das der deutschen Sprache bis ins 16. Jahrhundert folgt. Der Tod beendete ihr Projekt schon beim Buchstaben E. Posthum wurde das Werk doch noch fertiggestellt.

Zehn Jahre Arbeit, hatten die Brüder Grimms geschätzt, sollten reichen. Doch als sie 21 bzw. 25 Jahre nach Beginn der Arbeiten starben, hatten sie mit Hilfe vieler Beiträger nur die Buchstaben A bis E bearbeiten können. Ihr Deutsches Wörterbuch, das Herkunft und Gebrauch der deutschen Worte seit dem 16. Jahrhundert erläutert, sollte Generationen von Philologen Arbeit geben.

Erst 1961, nicht weniger als 123 Jahre nach Beginn der Arbeiten, lag der letzte Band vor. Solche Mammutunternehmen wirkten schon damals wie aus der Zeit gefallen.

Unser Autor Klaus Stiller staunte 1986 über das "Deutsche Wörterbuch" der Grimms und beugte sich besonders über die Bedeutung des Wortes "deutsch" in seinem Feature "Von Wörtern gleichsam eingeschneit".

Mehr zum Thema

Grimms Märchen - Wer steckt hinter der Geschichte von Aschenputtel?
(Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 1.7.2016)

Grimms Märchen - Von Stiefmüttern und Gutmenschen
(Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 25.9.2015)

Grimmwelt in Kassel - Eintauchen in den Kosmos der Brüder Grimm
(Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 4.9.2015)

Literatur

Buchmessen-Gastland NorwegenVom Fjord an die Spree
Ein Portrait des norwegischen Autors Jostein Gaarder. (picture alliance / NTB Scanpix / Lise Åserud )

"Der Traum in uns" steht als Motto über dem Auftritt Norwegens als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Von was träumen die Skandinavier? Von der Finanzkrise en miniature, vom Tod und von den Grenzen Russlands. Drei Autorengespräche.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur