Seit 11:00 Uhr Nachrichten

Donnerstag, 18.10.2018
 
Seit 11:00 Uhr Nachrichten

Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 11.01.2015

"Gott ist nicht nett!"Ein Priester fragt nach seinem Glauben

Von Sabrina Becker, Berlin

Hände versuchen, die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen. (picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)
Hände versuchen, die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen. (picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

"Ich liebe Dich." Wie schwer fällt das zu sagen, wenn das Verliebtsein abhanden gekommen ist. Jede Beziehung steht einmal auf dem Prüfstand. Dann zweifeln wir daran, ob wir unser Leben weiter mit dem anderen teilen wollen. Warum sollte das bei jemandem anders sein, der für Gott lebt?

Heiner Wilmer ist Priester und Ordensmann. Und das seit über 30 Jahren. Er findet: Priester zu sein ist anstrengend. Nicht wegen des Zölibats. Und auch nicht, weil er sich das Gejammer und die Nöte der Menschen anhören muss. Nein. Priestersein ist anstrengend, weil sein ganzes Leben auf Jesus aufbaut. Nicht nur dann, wenn er im Gottesdienst predigt oder wenn erbetet. Sondern auch, wenn er E-Mails schreibt, Kaffee kocht oder eine Bahnfahrkarte kauft. Manchmal weiß Heiner Wilmer dann nicht, was ihm dieser Jesus bedeutet. Und warum er alles im Namen eines Mannes tut, der vor über 2000 Jahren gelebt hat und dem er nie persönlich begegnet ist. Über die Höhen und Tiefen seines Glaubens hat der Ordensmann ein Buch geschrieben: "Gott ist nicht nett", heißt es:

"Wir haben zu viel über den 'lieben' Gott gesprochen. Und aus dem Satz'Gott ist Liebe' ist dann geworden'der 'liebe Gott, der nette Gott'. Und für mich ist das unattraktiv, weil Gott rüber kommt wie ein netter alter Daddy, wie jemand, den man nicht für voll nehmen kann, wie so'n Kuschelbär im besten Fall. Und ich finde das völlig unattraktiv. Nett in dem Sinne negativen Sinn verstanden, nicht positiv - so wie der kleine Junge, der nach Hause kommt von der Schule und gefragt wird: "Wie ist die neue Lehrerin?""Ach, die ist nett." So meine ich es nicht. Wenn jemand studiert, und der Mitstudent fragt: "Na, wie ist der neue Prof?"Und die Antwort kommt: "Ach, weißt Du, der ist nett." Dann war das für mich ein Grund, nicht die Vorlesung zu besuchen und das Seminar zu schwänzen."

Der liebe Gott, der alles "heile" macht. Und sein Sohn Jesus, der nette Wanderprediger, der gute Hirte, immer lieb zu allen Lebewesen, ein echter Kumpeltyp. Ansprechend soll das ein? Eher abgedroschen, findet Heiner Wilmer. Obwohl: Floskeln und Phrasen hat auch er schon gen Himmel geschickt, gibt der 53-Jährige ganz offen zu. In seinem Buch erzählt der Priester von einem Museumsbesuch, bei dem er begreift, wie weichgespült sein Jesusbild eigentlich ist. Im Museum erblickt er ein Bild, gezeigt wird eine Kreuzigung. Aber nicht Jesus hängt da, sondern ein Hund. Blutüberströmt, kopfüber. Die Zunge baumelt aus dem Hals, die Beine sind weit auseinander gespreizt

"Und in diesem Moment vor dem Bild wandelte sich mein Entsetzen vor dem Kunstwerk mit einem Mal in ein Entsetzen über mich selbst, weil ich merkte, dass mich zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben das Bild einer Kreuzigung wirklich ekelte. Das muss man sich mal vorstellen. Ich war Priester geworden, ich hatte meine Gelübde abgelegt auf diesen Jesus, ich betete jeden Tag zu ihm, ich hatte versprochen, mein Kreuz auf mich zu nehmen, ihm nachzufolgen und nie, niemals hatte ich dieses Kreuz und den Gekreuzigten wirklich gesehen. Nie zuvor war mir die Entwürdigung und das Brutale, die Demütigung und das Widernatürliche am Kreuz aufgefallen so wie bei diesem Bild."

Ein weichgespülter Jesus, weiß Wilmer, der reicht nicht aus, um anderen plausibel zu erklären, warum er Priester ist. Und auch nicht, um vor sich selbst Rechenschaft abzulegen. Auf diesem Kuschel-Glauben lässt sich kein Fundament bauen, das sein Leben trägt. Dieser Glaube bröckelt in Anbetracht von unerfüllten Wünschen, von Versuchungen, von Einsamkeit.
Wenn es Jesus nicht gegeben hätte, dann wäre er vielleicht Bauer, verheiratet, hätte fünf Kinder und ein nettes Fachwerkhaus auf dem Land. Ja, wenn. Seit über 30 Jahren lebt Heiner Wilmer nun schon im Kloster. Mit gerade einmal 19 Jahren tritt er in den Orden der Herz-Jesu-Priester ein. Heute ist er Provinzial - also Regionalleiter des Ordens in Deutschland. Weltweit unterstützt die Gemeinschaft soziale Projekte, setzt sichfür Benachteiligte ein, leistet Bildungsarbeit. Wilmer hat Theologie, Geschichte und Philosophie studiert, auch auf Lehr-amt. Er war Schulleiter am ordenseigenen Gymnasium im Emsland. Zuvor unterrichtete er ein Jahr an einer Jesuiten-Schule in der New Yorker Bronx. Eigentlich wollte er über diese Zeit ein Buch schreiben. Das Manuskript liegt bereits in der Schublade - fast fertig, nur ein bisschen zu langweilig, zu sehr Tagebuch, findet er. Eine junge Lektorin wird ihm empfohlen. Sie arbeiten gemeinsam am Buch - und das verändert alles.

"Während wir am Manuskript sitzen und schreiben, bisschen umschreiben, fragt sie mich, nebenbei, sie rauchte Kette, trank Kaffee ohne Ende und abends noch Schokolade in ganzen Riegeln, fragt sie mich: 'Pater Wilmer, wie leben Sie eigentlich Ihr Klosterleben? Oder: Wie hält man das aus im Zölibat? Geht das? Oder: Wie beten Sie? Oder wie stehen Sie überhaupt zur Kirche? Oder: Was bedeutet Gott für Sie?' Ich fand, das waren heftige Fragen, sehr persönlich, manchmal auch intim. Aber irgendwie hatte die Frau eine Art, mit der ich gut klar kam. Und ich fand sie sehr sympathisch. Und hab dann irgendwie drauf geantwortet, manchmal stammelnd, manchmal stockend, manchmal nach tiefem Luftholen. Naja, nach einiger Zeit - wir arbeiten ein paar Tage zusammen - schlägt sie dann mit ihrer kleinen zierlichen Faust auf unseren schweren Eichentisch, schaut mir in die Augen und sagt: 'Pater Wilmer, soll ich Ihnen mal was sagen: Vergessen Sie Ihr Buch über New York! Das können Sie immer noch schreiben. Sie sollten das schreiben, was Sie mir hier sagen. Das ist spannend, das ist stark.'"

Der Priester schreibt dieses sehr persönliche Buch, in dem er auch über seinen Weg in den Orden erzählt. Eigentlich lag dieser Berufswunsch gar nicht so nah. Wilmer wächst auf einem Bauernhof im Emsland auf. In Norddeutschland. Mit zehn Jahren denkt er zum ersten Mal: "Priester werden? Das könnte etwas für mich sein." Damals ist er Messdiener und findet Mädchen noch ganz fürchterlich. Den alten Pastor dagegen- so nennen die Norddeutschen ihren katholischen Priester - den findet er ziemlich "cool". Die Begeisterung für den Priesterberuf, sie schwindet jedoch, als er in die Pubertät kommt. Anderes rückt nach vorn: Tanzkurs, Mädchen, das eigene Moped und die Disco. Der Teenager tanzt die Wochenenden durch. Er raucht jede Menge Zigaretten, trinkt Cola mit Rum und - je später der Abend - Rum mit Cola. Und dann kommt das Abitur und mit ihm die Frage: Was mache ich danach? Vielleicht Lehrer, vielleicht Tierarzt? Oder doch Priester? In dieser Zeit lernt er junge Ordensmänner kennen. Plötzlich ist sie da, die Faszination für ein Leben im Kloster, ein Leben nur für Gott.

"Mir war irgendwie klar, auch mit 19: Ich kann nicht alles ausprobieren, ich kann nicht alle Mädels testen, ich kann nicht alle möglichen Berufe, die mir vielleicht liegen könnten, probieren - also: Ich muss einfach im Leben Dinge wagen und riskieren. Und ich habe dann gedacht: Also, wenn ich jetzt nicht eintrete und es zumindest probiere, werde ich mir, wenn ich dann mal 40 Jahre alt bin, verheiratet, drei Kinder, und bin dann mal vielleicht in der Kirche und sehe den Priester am Altar oder den Ordensmann bei der Predigt. Dann dachte ich, ich werde mir sicherlich den Vorwurf machen: Warum hast Du' s damals nicht probiert? Du Feigling! Du hättest es wenigstens probieren sollen! Und ich sag mal, in diesem waghalsigen jungenhaften Ansinnen, Überlegen: Ich teste es! Okay, ich probiere es! Ich check das jetzt aus! Und bin ins Kloster, um klar zu haben: Es ist es, oder es ist nicht. Und wenn nicht, verschwinde ich und hau ab, nachts."

Heiner Wilmer zieht nach Freiburg, in das Ausbildungshaus der Herz-Jesu-Priester. Gemeinsam mit anderen Novizen diskutiert er über die großen Fragen des Lebens. Über Gott, die Bibel, aber auch über Kunst und Philosophie. Sartre, Simon de Beauvoir, Heidegger. Er fühlt, dass er angekommen ist. Bis zu diesem einen Februar. Die Kommilitonen sind bereits weggezogen, starten durch im Berufsleben, in einer neuen Stadt. Währenddessen ist Wilmer immer noch in Freiburg, im Kloster. Er hat bereits seinen Doktor in Theologie, nur die Lehramtsprüfungen stehen noch aus. Jeden Morgen hält er die Heilige Messe bei Ordensfrauen. Spult Texte herunter, sagt Gelerntes auf. Fühlen tut er dabei nichts. Draußen grau, drinnen auch. Er ringt mit seinem Glauben und seiner Lebensentscheidung: Will ich Priester bleiben oder meine Zeit doch für etwas anderes nutzen? Und dann, in dieser Krise, auch das noch: Ein Wochenende für ordensinteressierte Männer steht an. Denen soll er erzählen, wie großartig das Ordensleben ist, sein Leben. Nur einer meldet sich, und der will gar keinen Vortrag, sondern nur einen günstigen Schlafplatz. Und er bittet ihn um einen Gefallen: Er möge ihn begleiten zu einem wichtigen Mann. Henry Nouwen, Priester, Psychologe, Harvard-Professor. Wilmer kann es nicht fassen: Der Henry Nouwen? Eines seiner großen Vorbilder?

"Das Bild, das ich von Nouwen entworfen hatte, war einerseits das eines ringenden hochkarätigen Wissenschaftlers und andererseits das eines Menschen, der die Ruhe und Einsamkeit liebte, der stundenlang auf einem Stuhl sitzen oder auf dem Betschemel knien konnte, versunken in Betrachtungen und meditativen Gedankengänge. Auf alle Fälle hatte ich ihn mir als einen Mann vorgestellt, der gemessenen Schrittes daherkam, dessen Bewegungen überlegt waren, der in wohlfeilen Sätzen sprach: dosiert, vornehm, zurückhaltend und ein bisschen in jener höfischen Distanz, die manchen Professoren zu eigen ist, wie auch einigen professionell geschulten geistlichen Begleitern. Ein katholischer Buddha. Ein Heiliger. Und dann: Die Tür geht auf, vor mir steht ein Mann mit zerzauster weißer Mähne, dicker Brille, grobkariertem rotem Hemd, einer dunkelgrünen Breitcordhose, grobprofiligen Schuhen. Guckt uns an und sagt: 'Hello, wie geht's?' Wahnsinn, der hatte so eine Energie, also mir knallte richtig Leben entgegen. Wir gingen dann in die Küche, und er sagte: 'Habt Ihr schon was gegessen?' Er hatte diesen kleinen holländischen-amerikanischen Akzent. Und in der Küche stand eine aufgerissene Milchtüte, angeschnittene Tomaten, Kartoffelschalen in einer Ecke, halbe Eier, Kaffeebohnen verstreut, also ich war begeistert."

Begegnungen mit Menschen, sie sind für den Glauben extrem wichtig, sagt Pater Heiner Wilmer. Menschen, die einem von Gott erzählen. Nicht frömmelnd und pseudogeistlich, sondern mitten aus dem Leben. So wie Henry Nouwen, dieser unangepasste Priester und Professor. Er hilft ihm damals aus der Krise. Eine persönliche Beziehung zu Jesus solle er aufbauen. Mehr mit ihm reden, als über ihn. Und sich fragen, was dieser Mann für sein eigenes Leben bedeutet, fordert Nouwen ihn auf. Das hatte er schließlich auch selbst getan.

"Nouwen, das wusste ich schon während des Gesprächs, hatte damals seine Arbeit als Harvard-Professor an den Nagel gehangen, um mit Behinderten zu leben. Gott hatte in ihm ein Ruder umgerissen. Woher wusste Nouwen, dass er das Richtige tat? Woher hatte er den Mut? Wie konnte ein Mensch so einen radikalen Schritt gehen und dabei so sicher wirken? Das konnte nur gehen mit einem echten Gott. Ich habe keine andere Antwort darauf als - das war die Nähe Jesu. Und wenn ich ganz ehrlich sein soll: Dann hatte ich schlicht und einfach das Gefühl, dass Jesus auch damals in der Küche ganz nah bei ihm war. Und darum auch bei mir."

Nouwen bittet ihn, nach Kanada zu fliegen. Ihn dort mehrere Monate in einem Heim für geistig und körperlich behinderte Menschen zu vertreten. Wilmer erinnert sich noch an den ersten Abend dort: Linda, eine junge Kanadierin mit Down-Syndrom, rennt auf ihn zu. Zwei Meter vor ihm stoppt sie, schaut ihm tief ihn die Augen, dreht sich und fragt: "Wie findest Du meinen Rock?"

"Ich war darauf als katholischer Priester nicht vorbereitet worden, solchen Situationen vernünftig und souverän zu begegnen. Und mir blieb irgendwie die Spucke weg und auch der Atem. Aber: Mehr und mehr ging mir dann in den Tagen darauf auf, dass hinter all diesen Fragen: Wie findest Du meinen Rock? Hast Du Zeit für mich? Wollen wir zusammen was kochen? Gehen wir heute Abend ins Kino? Die Frage: Magst Du mich? Bin ich bei Dir respektiert? Darf ich bei Dir so sein wie ich bin, auch mit meinen Einschränkungen, mit meinen körperlichen, geistigen Behinderungen? Nimmst Du mich so an, wie ich bin? Oder muss ich mich bei dir umstellen? Oder gehörst Du auch zu den Menschen, die zusammenzucken, wenn sie uns in einer Gruppe sehen und den Bürgersteig wechseln? Und noch später ist mir bewusst geworden: Mein Gott, ich denke genauso! Ich denke genauso, bei all meinem Ehrgeiz, bei meinem Studium, bei den Noten, beim Arbeitendenke ich: Kann ich so sein, wie ich bin? Darf ich der sein, der ich bin? Bin ich auch gemocht? Bin ich respektiert? Im Grunde genommen ist das eine meiner tiefsten Fragen."

Heiner Wilmer hat ein Buch geschrieben. Über die Höhen und Tiefen seines Glaubens. Seit mehr als 30 Jahren ist er Priester und Ordensmann. Es gibt Zeiten, da fühlt er sich Gott ganz nah.Und dann gibt es Durststrecken, in denen sein Glaube brachliegt. Wie in einer jahrealten Ehe, in der es auch einmal kriselt. Wilmer hat erlebt, dass Mitbrüder den Orden verließen, ihr Priestergewand an den Nagel hängten. Sie machten Karriere in anderen Berufen, heirateten, einige wurden glücklich, andere nicht. Er will bleiben. Auch wenn er weiß: Er hat nur einen Anteil daran, dass sein Leben als Priester gelingt. Der andere Teil liegt in der Hand eines anderen. Er versucht, das Feuer wachzuhalten. Die kleine Flamme seines Glaubens, seine Beziehung zu Gott. Letztendlich, sagt er, bleibt sein Leben eine Anfrage, eine Suche.

"Die Menschen, denen ich begegne, sind alle auch irgendwie auf der Suche, wie ich selbst auch - nach Glück, auf der Suche nach einer tiefen inneren Zufriedenheit, und die meisten sind auch auf der Suche, wenn man das so sagen darf, nach einer Tiefendimension des Lebens, die darüber hinausgeht, was ich fühlen, messen, berechnen kann, irgendwie glaube ich schon, dass wir uns hier sehnen, nach einem Tiefgang, nach einer Tiefenbohrung, und nicht nur nach einem Leben, das an der Oberfläche bleibt."

Literatur:
Heiner Wilmer: Gott ist nicht nett. Ein Priester fragt nach seinem Glauben.
Herder Freiburg im Breisgau, 2013, ISBN 978-3-451-32581-6

Feiertag

ÜbersichtKirchensendungen im Deutschlandfunk Kultur
Ein Paar Kopfhöhrer liegt auf einer Bibel (imago / fotoimedia)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie in unserer Mediathek zum Nachhören. Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Medienbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche.Mehr

Organspende, eine Herzenssache?Wenn der Tod Leben rettet
Portemonnaie mit Organspendeausweis (imago/Steinach)

Organspenden gehen zurück, gleichzeitig steigt der Bedarf. Das Thema wird nicht nur aufgrund des Skandals manipulierter Wartelisten schärfer diskutiert. Stefan Förner spricht im Feiertag über die Erfahrung mit einer Organspende im Freundeskreis.Mehr

weitere Beiträge

Religionen

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur