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Fazit / Archiv | Beitrag vom 15.02.2016

Goethe-Institut im Kongo Der besondere Sound aus Kinshasa

Gitte Zschoch im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

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Musiker der kongolesischen Band Benda Bilili in den Straßen von Kinshasa (picture alliance / dpa)
Musiker der kongolesischen Band Benda Bilili in den Straßen von Kinshasa (picture alliance / dpa)

Als Hauptstadt der Musik strahlt Kinshasa auf ganz Afrika aus, sagt Gitte Zschoch. Sie leitet seit bald einem Jahr das neue Goethe-Institut in der Hauptstadt der Republik Kongo.

"Die Improvisationskunst der Künstler ist sehr groß", sagte Gitte Zschoch, die Leiterin des Goethe-Instituts in Kinshasa im Deutschlandradio Kultur. Auch weil es an Strukturen der Kulturförderung fehle, würden neue Räume genutzt. Ein Künstler habe sein Studio einfach geöffnet und seine Werke in seiner Wohnung ausgestellt. Es fehle oft an hochwertigen Instrumenten, deshalb bauten die Künstler sie sich oft selbst, beispielsweise Schlagzeuge. "Ich finde, dass der Sound, der da entsteht, wirklich beeindruckend ist", sagte Zschoch. Das sei das besondere der Kunstszene in Kinshasa, in der das Goethe-Institut inzwischen gut vernetzt sei.

Urbaner Raum als wichtiges Thema

"Das hat mich von Anfang an in den Bann geschlagen", sagte die deutsche Kulturvertreterin. Das Goethe-Institut arbeite im Kongo viel zum Thema urbaner Raum. Kinshasa sei mit mehr als neun Millionen Einwohnern eine sehr große und dicht besiedelte Stadt mit sehr vielen Künstlern. Das Goethe-Institut habe neben Musik-Workshops auch Gastspiele aus Deutschland eingeladen und ein Symposium zur Kunstgeschichte im globalen Süden organisiert.

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