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Literatur / Archiv | Beitrag vom 21.12.2014

GlaubeIn God we trust

Spirituelle Motive in US-Romanen der Gegenwart

Von Sven Ahnert

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Religion ist ein zentrales Motiv in der amerikanischen Gegenwartsliteratur. (picture alliance / dpa / Igor Zehl)
Religion ist ein zentrales Motiv in der amerikanischen Gegenwartsliteratur. (picture alliance / dpa / Igor Zehl)

Ob im Junkie-Milieu, im Pferdesattel oder auf dem elektrischen Stuhl - Gott ist überall dabei. Amerikas Literaten sind stets auf der Suche nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern. Die Religion ist ein Grundmotiv in der Gegenwartsliteratur in den USA.

Jedes Jahr aufs Neue, so heißt es, nehme der Romancier Cormac McCarthy Herman Melvilles "Moby Dick" zur Hand. Melvilles Buch über den alttestamentarischen Waljäger Ahab ist so etwas wie der Urahn für Schriftsteller wie McCarthy, Denis Johnson oder David Vann, die in ihren Erzählungen spirituelle Stoffe verarbeitetn. Ob im Junkie-Milieu, im Pferdesattel oder auf dem elektrischen Stuhl - Gott ist überall dabei.

Der mörderische Dschungel Vietnams, die karge Schönheit der Wüste, die menschenfeindliche Fauna einer Insel oder der Todestrakt eines Gefängnisses geben die Kulissen ab für Geschichten von den USA als dem gelobten Land, an dem immer wieder gezweifelt wird. Was treibt Amerikas Literaten um, dass sie stets auf der Suche sind nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern? Sven Ahnert über ein Grundmotiv US-amerikanischer Gegenwartsliteratur.

Das Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat.

Mehr zum Thema:

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(Deutschlandfunk, Büchermarkt, 17.10.2014)

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Roman - Der Hirsch, der ins Jenseits geht(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 04.08.2014)

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