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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 12.01.2014

GlaubeFundamentalismus über Religionsgrenzen hinweg

Wenn der Absolutheitsanspruch Gottes mit dem der eigenen Religion verwechselt wird

Pfarrer Rainer Stuhlmann (i.R.)

Seit mehr als zwei Jahren lebt Ex-Pfarrer Stuhlmann in Israel und Palästina. Er erzählt von seinen Begegnungen mit religiösen Extremisten aus Judentum, Islam und Christentum. Seine Erfahrungen stehen in scharfem Kontrast zur Botschaft vom barmherzigen Gott, der die Religionen eint.

"Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott.“ (Dtn 4, 31). Das steht sicher im Neuen Testament, könnte man denken. Denn Christen glauben, dass Gott ein barmherziger Gott ist. Ja, aber gerade das glauben auch die Muslime. Der Satz könnte also auch im Koran stehen. Tatsächlich aber steht er in der jüdischen Bibel, die die Christen Altes Testament nennen.

Dass Gott "barmherzig und gnädig ist, geduldig und von großer Güte“(z. B. Ex 34,6; Jon 4,2), das glauben die Juden vom Gott Israels. Die Christen haben es später von den Juden gelernt und die Muslime ebenso. Die Barmherzigkeit Gottes steht im Zentrum aller drei Religionen. Juden, Christen und Muslime glauben zwar auf sehr unterschiedliche Weise, aber alle an ein und denselben Gott, den Gott Israels, den Barmherzigen. Ihn haben die Juden immer schon als den Gott aller Völker und den Schöpfer der ganzen Welt bekannt.

In unbegreiflichem Kontrast zu Gottes Barmherzigkeit steht die Unbarmherzigkeit vieler, die an ihn glauben. Manchmal habe ich den Eindruck, je ernsthafter und fester Menschen an Gott glauben, desto unbarmherziger verhalten sie sich. Vor allem gegenüber denen, die auch an Gott glauben, das aber auf ganz andere, ihnen fremde Art und Weise tun. So fremd sie einander sind, so sehr gleichen sie sich in ihrer Unbarmherzigkeit und Unduldsamkeit. Juden, Christen und Muslime werden einander sehr ähnlich, wenn sie fanatisch und extrem werden. Ihr Fundamentalismus verbindet sie über die schroffen Grenzen hinweg, die sie gegen die jeweils anderen errichten.

Ich wohne seit einigen Jahren in Israel. Hier im Nahen Osten kann in besonderer Weise der Eindruck entstehen, dass Religion Unduldsamkeit und Unbarmherzigkeit produziert. Aber um Geschichten dieser Art soll es heute Morgen nicht gehen.

Ich möchte das Augenmerk vielmehr darauf richten, wie auch die christliche Religion diese Unbarmherzigkeit produziert, auch wenn sie meist davor zurückschreckt, Gewalt anzuwenden. Und zum anderen möchte ich zeigen, wie der Glaube an den Barmherzigen auch die Christenheit lehrt, mit den anderen barmherzig um zu gehen.

"Ich bin dein Gott … Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (Ex 20,2-3; Dtn 5,6-7). Manche halten diesen Satz für die Ursache der Unduldsamkeit der Religionen, die sich so oft zu tödlicher Gewalt entwickelt. Das erste der Zehn Gebote ist nicht nur im Judentum, sondern auch in Christentum und Islam ein grundlegendes Gebot.

"Niemand kommt zum Vater, nur durch mich“ (Joh 14,6)

"Keine anderen Götter!“ Das halten manche Juden und Muslime den Christen vor, wenn sie an Jesus als Gottes Sohn glauben. In ihrer Sichtweise haben die Christen Jesus zu einem zweiten, zu einem anderen Gott gemacht. Darum schließen sie das Christentum als wahre Religion aus.

Und wenn umgekehrt Jesus sagt "Niemand kommt zum Vater, nur durch mich“ (Joh 14,6), deuten einige Christen das so, als würde das Christentum die einzig wahre Religion sein, von der alle anderen Religionen als falsche ausgeschlossen werden.

Ist der Anspruch der Einzigkeit nicht schon als solcher unbarmherzig? Also weg mit dem ersten Gebot und dem Glauben an den einzig wahren Gott, der keine anderen neben sich duldet? Es gibt nicht wenige, die das heute fordern. Und die nicht abreißende Gewaltgeschichte der Religionen scheint ihnen Recht zu geben.

Ich bin anderer Meinung. Ich halte den Absolutheitsanspruch des einen wahren Gottes, wie er sich im Ersten Gebot ausspricht, für unverzichtbar. "Du sollst keine anderen Götter haben!“ Das ist ein Satz, der zur Selbstkritik anleitet. Das Erste Gebot ist keine Polemik gegen andere Religionen. Es will die Gläubigen davor bewahren, den unverfügbaren Gott durch etwas zu ersetzen, worüber sie verfügen können. "Ich bin dein Gott“, das ist die Stimme des Barmherzigen, der meine Freiheit will und meine Freiheit schafft. Gott möchte nicht, dass ich etwas vergöttere, was mich unbarmherzig versklavt, dass ich etwas anhimmele, was mich gnadenlos kaputt macht. Und aus Erfahrung weiß ich, wie nahe die Versuchung ist, solchen Torheiten zu erliegen. In meinem Konsumverhalten wie bei meiner Triebbefriedigung.

Dem zu vertrauen, was sich mir entzieht, was ich nicht beweisen kann, was ich nur erwarten und erhoffen kann, das ist die Kunst gelingenden Lebens. Diese Lebenskunst wird bedroht durch meinen Hang, nur mit dem Sichtbaren und Machbaren zu rechnen. Den unverfügbaren Gott einzutauschen gegen das, was ich schaffen und machen kann. Dinge dieser Welt zu vergötzen, indem ich mich von ihnen abhängig mache.

Juden haben sich immer gefreut, wenn Menschen aus anderen Völkern zum Glauben an den barmherzigen Gott gekommen sind. Wie sie aus aller selbstgemachten Sklaverei in die von Gott geschenkte Freiheit geschritten sind. Wie sie der Barmherzigkeit in ihrem Leben Raum gegeben haben und auf diese Weise dem einen wahren Gott die Ehre geben haben. Dem Gott Israels, der immer schon auch der Gott der anderen Völker war.

Dafür mussten die Menschen aus anderen Völkern nicht Juden werden, nicht ihre Religion und Kultur aufgeben, und zu einer neuen Religion, dem Judentum, konvertieren. Die jüdische Bibel ist voll von Geschichten, die erzählen, wie Menschen anderer Religionen in Israel den Einen wahren Gott erkannt haben und dann umkehrten in ihre Heimat, um den einen Gott in der ihnen eigenen Religion zu verehren. Etwas überspitzt ausgedrückt: sie sind zurück zu ihren Schamanen und Medizinmännern, zurück in ihre Tempel, Pagoden, Moscheen und Schwitzhütten und sind dort der Weisung des barmherzigen Gottes, der Weisung in die Freiheit und ins Leben gefolgt.

Das Judentum hat nie Mission getrieben

Ich denke zum Beispiel an die Sterndeuter, die dem neugeborenen Jesus ihre Aufwartung machen (Matt 2). Sie werden dadurch in ihrem Glauben gestärkt, ohne Juden oder gar Christen zu werden.

Oder die Königin von Saba, die Afrikanerin, die den berühmten König Salomo besuchte, um von seiner Weisheit zu lernen (1Kön 10). Am Ende ist sie nicht Jüdin geworden, sondern mit der Erkenntnis des Einen unverfügbaren Gottes zurückgekehrt in ihre ostafrikanische Heimatreligion.

Das Judentum hat nie Mission getrieben. Es hat niemanden eingeladen, jüdisch zu werden. Aber es hat eingeladen, die vielfältigen Formen von Sklaverei und Tod zu verlassen und sich auf den Weg der Freiheit und des Lebens zu begeben. So hat das Judentum die ihm anvertraute Tora, Gottes Weisung zum Leben, zu den Völkern gebracht und für sie ausgelegt. So ist das Judentum seinem Auftrag nachgekommen, "Licht für die Völker“ zu sein (Jes 49,6).

Eine orthodoxe Jüdin hat mich im letzten Jahr zugleich gerührt und beschämt. Sie sagte: "Wir als Juden hatten es manchmal schwer mit den Christen. Und heute haben wir es schwer mit vielen Muslimen. Aber ich bin Christen und Muslimen von Herzen dankbar, dass sie den Glauben an den einen wahren Gott in der ganzen Welt verbreitet haben.“

Wir Christen können von dieser jüdischen Gelassenheit und Toleranz lernen. Jesus hat den Seinen nicht befohlen: "Macht zu Christen alle Völker!“ Er hat vielmehr gesagt (Matt 28,19-20): "Macht zu Jüngern, zu Schülern, alle Völker! Lehrt sie die Tora, die Weisung Gottes zum Leben, wie ich sie euch ausgelegt habe, die Weisung des Barmherzigen zur Barmherzigkeit!“

"Keine anderen Götter neben mir!“, das ist der Absolutheitsanspruch Gottes, des Barmherzigen. Nicht der Absolutheitsanspruch eines Menschen oder einer Religion. Gott, der oder die Eine, ist die eine Wahrheit. Aber diese Wahrheit ist unverfügbar. Niemand kann sie in Besitz nehmen. Niemand kann diese Wahrheit nur für sich beanspruchen. Niemand kann sie mit sich selbst oder mit seiner Religion identifizieren. Und niemand kann diese Wahrheit anderen Menschen oder anderen Religionen absprechen.

Das Grundübel ist nicht der Absolutheitsanspruch Gottes, des oder der Unverfügbaren. Schlimm wird es und gefährlich, wenn der Absolutheitsanspruch Gottes mit dem der eigenen Religion verwechselt wird. Wenn der eigene Glaube und die eigene Religion als das einzig Wahre ausgegeben wird.

Die Sehnsucht verbindet die Religionen

Wenn Jesus sagt: "Ich bin die Wahrheit …, niemand kommt zum Vater, nur durch mich“, dann hören wir hier eine lebendige Stimme, die wir uns nicht aneignen und verfügbar machen können. Er, der Lebendige und Unverfügbare, ist die Wahrheit, nicht unser Glaube an ihn, nicht unser Bekenntnis zu ihm, nicht unsere Lehre über ihn. Nicht das Christentum erhebt hier den Absolutheitsanspruch, sondern der lebendige Christus, dessen unverwechselbare Stimme wir auch in anderen Religionen hören und dessen Licht wir auch in anderen Weltanschauungen aufleuchten sehen können.

Ich habe Muhammed dabei vor Augen, einen 30-jährigen Palästinenser aus Bethlehem. Er ist einer von denen, die der Staat Israel weder nach Jerusalem noch nach Israel hineinlässt. Muhammed hat einen Großteil seiner Kindheit in einem palästinensischen Pfarrhaus verbracht, das ihn geprägt hat.

Augenzwinkernd nennt er sich selbst einen "lutherischen Muslim“. Die Barmherzigkeit Gottes, die Lutheraner durch Jesus Christus gelernt haben, kennt er aus dem Islam und hat sie bei den Christen wiedererkannt. Heute arbeitet er als Muslim in der lutherischen Gemeinde Beit Jalas, der Nachbarstadt Bethlehems. Er organisiert in Abrahams Herberge Begegnungen von Christen, Muslimen und Juden.

Wenn wir Jesus Christus als den Herrn der Welt bekennen, dann müssen wir uns auf Überraschungen gefasst machen. Wenn er der Herr ist, dann hat er das Sagen nicht wir. Christus ist der Kommende, der auf sich und den Erweis seiner Wahrheit warten lässt.

Die Sehnsucht verbindet mich in Jerusalem mit Juden, die an der sogenannten Klagemauer beten. Sie ist eine Ruine, ein Stück zerstörtes Heiligtum. Hier wächst die Sehnsucht nach dem Heilen und Vollkommenen. Sehnsucht verbindet mich mit Muslimen, die im Felsendom beten. Hier ist Mohammed in den Himmel gestiegen, wird erzählt. Er hat sich entzogen und damit Sehnsucht gestiftet nach dem Unverfügbaren. Sehnsucht verbindet mich mit Christen, die am Grab Jesu der biblischen Botschaft trauen: "Den ihr sucht, der ist nicht hier“ (Lukas 24,6). Der gekommen ist, hat sich entzogen. Wir erwarten ihn. Anders als die Fundamentalisten aller Religionen, die meinen, über ihn verfügen zu können.

Bisher war nur von dem barmherzigen Gott die Rede. Doch ist Gott nicht auch der strenge gerechte Richter? Ja, auch der Glaube an den kommenden Richter eint Juden, Christen und Muslime.

Die ihre Religion für die einzig wahre halten, die nutzen den Glauben an den kommenden Richter allerdings als Drohung gegen die anderen, die anders glauben als sie selbst. In Wahrheit ist der Glaube an den kommenden Richter Trost und Stärkung für die, die an der triumphierenden Ungerechtigkeit leiden. Der kommende Richter, der Gerechtigkeit schafft, ist kein anderer als der Barmherzige. Der Glaube an den kommenden Richter ist die Hoffnung auf universale Gerechtigkeit.

Die unbarmherzigen Religiösen können sich das Gericht über die Täter nur als ihre Bestrafung oder gar als ihre Vernichtung vorstellen, als unbarmherzige himmlische Rache an ihnen. Wer am Glauben an den barmherzigen Gott festhält, der wird erwarten, dass sich Gott der Opfer erbarmt und die Täter zur Rechenschaft zieht. Wie das geschieht, muss ich mir nicht vorstellen. Aber ich vertraue darauf, dass der barmherzige Gott auch im Gericht der barmherzige ist, der die Täter zurecht bringt, ohne sie zu vernichten.

Jesus sagt, dass am Ende, wenn der himmlische Richter auf den Wolken des Himmels kommt, alle aus allen Wolken fallen (Matthäus 25, 31-46). Die meinten, Bescheid zu wissen, müssen sich Bescheid sagen lassen. Die meinten, den Kommenden genau zu kennen, lernen, dass sie ihn verkannt haben, und die, die ihn nicht kannten, werden erkannt. Diese Jesusgeschichte macht mich kritisch gegen über allen, die meinen, nur zu genau Bescheid zu wissen über das kommende Gericht.

So leitet mich der Glaube an den barmherzigen Richter an zur Bescheidenheit, zur Demut. Ich bin unterwegs und noch nicht am Ziel. Mein Tun ist unvollkommen und bruchstückhaft. Mein Glaube ist Fragment. Und natürlich ist mein Wissen und meine Erkenntnis nur Stückwerk. Ich bin in allem auf andere angewiesen, auf ihre Erfahrung und ihre Erkenntnis.

Und was für mich als Einzelnen gilt, das gilt auch im Blick auf meine Religion. Das Christentum ist ergänzungsbedürftig wie alle Religionen. Wir brauchen zur Erkenntnis der Wahrheit auch die anderen, die anders glauben als wir. Wir haben ihnen zu sagen, was wir erfahren und erkannt haben. Und wir haben ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zu hören. Hören und Reden – das fördert die anderen wie uns selbst. Genau das macht einen Dialog aus. Wir sind gemeinsam auf dem Weg. Wir sind eine Weggemeinschaft, eine interreligiöse Dialoggemeinschaft. Solange wir noch nicht am Ziel sind, solange sind wir auf das Hören und Reden, auf geteilte Erfahrungen und Erkenntnisse angewiesen.

Solche Demut macht friedensfähig. Sie fördert im Streit um die Wahrheit die Lernbereitschaft und die Hörfähigkeit. Meist stehen wir dabei noch am Anfang. Wir haben die Übung nötig, das Training, um wirklich dialogfähig zu werden.

Rede gegen die Fanatisierung der Religiösen

Ich lebe seit einiger Zeit in Nes Ammim, einem christlichen Dorf im Norden Israels. Am 9. November habe ich dort zum dritten Mal an einer Gedenkfeier für die Pogromnacht 1938 teilgenommen.

Die Hauptrede halten dabei jeweils abwechselnd nicht nur Christen aus Deutschland und Juden aus Israel. In diesem Jahr hatten wir einen palästinensischen Redner. Allein das hatte vor allem unter den Juden gespannte Erwartungen ausgelöst. Man befürchtete anti-israelische Attacken. Eine Jüdin hatte ihre Absage ausdrücklich damit begründet, dass ihr die Feier "zu politisch“ sei, obwohl seit 20 Jahren die Gedenkfeier in Nes Ammim immer auf die gegenwärtige Situation in diesem Lande zielt.

Nun, ihre Enttäuschung muss groß und heilsam gewesen sein, als man ihr von der Feier berichtete. Der Palästinenser, der die Rede gehalten hat, ist Dr. Munib Younan aus Jerusalem, Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Lande und zugleich Präsident des Lutherischen Weltbundes. Er erinnerte an die unbeteiligte zuschauende Haltung der meisten Menschen, als im November 1938 in Deutschland die Synagogen brannten. Ohne unangemessene Vergleiche zu ziehen, folgerte Bischof Younan aus dem menschlichen Versagen damals in Deutschland Forderungen für ein besseres Verhalten angesichts der Lage im Nahen Osten. Von den brennenden Synagogen damals kam er zu den brennenden Kirchen heute – in den arabischen Nachbarländern wie in Israel. Einen Augenblick lang entstand der Eindruck, als würde er das Judentum attackieren, wenn er die von ultra-orthodoxen Juden geschändeten Kirchen und Klöster beklagte, oder den Islam, weil Muslime Kirchen in Ägypten und in Syrien in Brand steckten.

Im gleichen Atemzug beklagte er, dass im Nahen Osten auch Moscheen und Synagogen attackiert werden. Gegen die Fanatisierung der Religiösen warb er für eine interreligiöse Verständigung. Zusammen mit anderen Bischöfen, den beiden Oberrabbinern und dem Großmufti in Jerusalem wirkt Bischof Younan selbst seit Jahren an dieser Verständigung mit.

Seine kritischen Anfragen an Juden und Muslime wurden gehört, weil sie von einem Christen selbstkritisch vorgetragen wurden. Der Lutheraner setzte ein mit einer kritischen Rückschau auf den kirchlichen Anti-Judaismus gerade auch der lutherischen Kirche und im Besonderen der judenfeindlichen Äußerungen Martin Luthers, die 1938 in Deutschland eine schlimme Rolle gespielt hatten.

Ich habe gelernt, wie die Bereitschaft sich von anderen etwas sagen zu lassen, einen eindringlichen Appell ermöglicht, der Gehör bei den anderen findet. Diese Begegnung ist für mich zugleich eine Hoffnungsgeschichte in einem Land, in dem es schwerer als anderswo ist, an der Hoffnung fest zu halten. Solche Erfahrungen stärken Menschen, die mehr erwarten, als heute möglich ist.

 

Musik dieser Sendung:

  • Hawana, Anak Murkus, Shauq
  • Grandma, Anak Murkus, Shauq
  • Longing, Anak Murkus, Shauq
  • Come To Me, Anak Murkus, Shauq
  • Torch Of The Magi, Anak Murkus, Shauq

 

//"Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrer Reinhold Truß-Trautwein, Senderbeauftragter für Deutschlandradio, Rundfunkarbeit im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), für den Medienbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland."//

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