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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 10.05.2013

Gewalt und Terror vor den Wahlen in Pakistan

Hat die Demokratie eine Zukunft in dem Land?

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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Gewalttätige Ausschreitungen in Pakistan (picture alliance / dpa / Rahat Dar)
Gewalttätige Ausschreitungen in Pakistan (picture alliance / dpa / Rahat Dar)

Pakistan steht vor einer historischen Premiere. Zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit des Landes - seit 1947 - beendet eine gewählte Regierung ihre Amtszeit regulär und übergibt die Macht an einen Nachfolger, über den am Samstag abgestimmt wird.

Doch der Wahlkampf für das neue Parlament war überschattet von Anschlägen. Mehr als 100 Menschen wurden dabei getötet. Den etablierten Parteien wird Korruption vorgeworfen, das Militär hat nach wie vor eine starke Stellung in dem fragilen demokratischen System Pakistans.

Wird die Armee sich nach den Wahlen im Hintergrund halten? Welche Rolle spielen die militanten Islamisten? Ist eine Änderung zu mehr Demokratie möglich trotz der feudalen Strukturen im Land? Wie stark ist die Unterstützung der USA für Pakistan? Welche Art der Entwicklungshilfe könnte Pakistan auf dem Weg zu mehr Demokratie helfen? Diese und andere Fragen wollen wir in der Sendung Wortwechsel diskutieren.

Teilnehmer:

Christian Wagner, Forschungsgruppenleiter Asien SWP
Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des Internationalen Konversionszentrums, Universität Bonn
Karl Fischer, letzter Botschafter der DDR in Pakistan, 2001 – 2004 Stabschef der Afghanistan-Mission der UN in Kabul
Boris Wilke, Politologe, Institut Gewalt- und Konfliktforschung, Universität Bielefeld

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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