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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 14.07.2011

Gesunde Mischung oder homogene Quartiere?

Gentrifizierung in Berlin, Frankfurt und München

Von Katja Bigalke, Anke Petermann und Michael Watzke

Vor allem Geringverdiener können sich steigende Mieten oft nicht leisten. (picture alliance / dpa)
Vor allem Geringverdiener können sich steigende Mieten oft nicht leisten. (picture alliance / dpa)

Ob in Hamburg St. Pauli, in Köln Ehrenfeld, im Frankfurter Nordend oder in Berlin Neukölln. Der Begriff Gentrifizierung ist seit einigen Jahren Schlagwort, teils Kampfbegriff und reich an Konfliktpotenzial. Menschen streiten über Ursachen der Gentrifizierung und die Frage, was überhaupt alles dazugehört. Sie diskutieren, ob es eine besorgniserregende Verdrängung ärmerer Menschen an den Stadtrand gibt – oder nur die ganz normale Veränderung dynamischer Metropolen.

Bei all dem bleibt aber festzuhalten: Wohnen in deutschen Städten wird teurer – und in vielen Stadtteilen gibt es Gentrifizierungsprozesse.

Der Begriff an sich stammt aus der Soziologie – von Gentrification sprach die britische Soziologin Ruth Glass. Und beschrieb damit in den 1960er-Jahren den Zuzug von Mittelklassefamilien in den Londoner Arbeiterbezirk Islington.

In der Sozialwissenschaft meint Gentrifizierung eine Veränderung attraktiver, städtischer Wohnlagen durch Erneuerung, Sanierung und den Zuzug einkommensstarker Haushalte zu Lasten der Bevölkerungsgruppen, die weniger verdienen.

Wir wollen einige Aspekte des Themas Gentrifizierung im Länderreport beleuchten – mit Beispielen aus Frankfurt am Main, Berlin und München.

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