Hörspiel, vom 11.12.2018

Gert HofmannJohn Jacob Astors letzte Fahrt

Von Gert Hofmann

Er war einer der reichsten Männer der Welt. Der historische John Jacob Astor kam beim Untergang der Titanic ums Leben. Gert Hofmanns Hörspiel ist eine böse Satire auf den Fortschrittsglauben.

Undatiertes Bild des 1912 vor der kanadischen Küste gesunkenen Luxusdampfers "Titantic" (dpa / picture alliance / epa PA)
Undatiertes Bild des 1912 vor der kanadischen Küste gesunkenen Luxusdampfers "Titantic" (dpa / picture alliance / epa PA)

Es gibt im Stück nicht nur einen (historischen) John Jacob Astor, sondern deren (mindestens) drei, die da zugleich auf John Jakob Astors unsinkbarem Luxusschiff, einem Schlachtkreuzer wirtschaftlicher Macht, reisen, mit ihm John D. Rockefeller, Cornelius Vanderbilt, John Pierpont Morgan und Henry Ford. Mit ihm reisen aber zugleich die schillernden unzähligen Mythen, Fiktionen, Legenden um John Jacob Astor. Wen wundert es da, wenn sich plötzlich Eisbrocken in den Luxuskabinen finden, seltsam krachende Geräusche zu hören sind und das Schiff einer Katastrophe zusteuert. Doch der Hörer wird nicht enttäuscht: John Jacob Astor wird Haltung bewahren, bis zum bitteren Ende ...

John Jacob Astors letzte Fahrt
Von Gert Hofmann
Komposition: Friedrich Scholz
Regie: Manfred Marchfelder
Mit Henning Venske, Rolf Schult, Carl Raddatz, Jürgen Graf, Josef Pelz von Felinau, Lieselotte Rau, Lothar Blumhagen, Klaus Miedel, Dieter Ranspach, Friedhelm Ptok, Hermann Ebeling u.a.

Produktion: RIAS Berlin/SDR 1973
Länge: 49'40