Seit 20:03 Uhr Konzert

Donnerstag, 01.10.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Interview | Beitrag vom 13.08.2020

Gendersternchen-DebatteKritik an der Gesellschaft für deutsche Sprache

Anatol Stefanowitsch im Gespräch mit Julius Stucke

Beitrag hören Podcast abonnieren
Ein Gendersternchen liegt auf einem rosa Untergrund. (picture alliance/dpa/ZB/Sascha Steinach)
Das Gendersternchen wird von vielen bezüglich einer geschlechtergerechten Sprachen verwendet. (picture alliance/dpa/ZB/Sascha Steinach)

Die Gesellschaft für deutsche Sprache rät von der Nutzung des Gendersternchens ab. Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch findet die Haltung falsch. Man habe sich offensichtlich nicht mit der Verwendung des Gendersternchens beschäftigt.

Grundsätzlich befürworte die Gesellschaft für deutsche Sprache eine diskriminierungsfreie Sprache, das Gendersternchen wie bei "Hörer*in" sei aus sprachlicher Sicht aber nicht geeignet. Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch argumentiert dagegen.

Mehr zum Thema

Gendersternchen, Doppelpunkt und Co. - Die Suche nach der passenden Lücke im Wort
(Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 11.08.2020)

Gendergerechtes Schreiben - Gendersternchen ist "ein Feigenblatt"
(Deutschlandfunk Kultur, Studio 9, 16.11.2018)

Gendergerechtes Schreiben - Das Gendersternchen - bislang ein Rechtschreibfehler
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 16.11.2018)

Interview

Fotograf Gerald PirnerDer einzigartige Blick des Blinden
Aus einer schwarzen Fäche tritt ein mit Unterlicht konturiertes männliches Gesicht zutage (Gerald Pirner)

Als Blinder fotografieren? Für Gerald Pirner kein Widerspruch. Seit einigen Jahren begibt er sich mithilfe von Lightpainting auf die Suche danach, den inneren Bildern fotografischen Ausdruck zu verleihen. In Berlin sind seine Arbeiten jetzt zu sehen.Mehr

StreamingdiensteDie Illusion der Konsumentenfreiheit
Ein Mädchen liegt zur Dämmerung in ihrem Bett und schaut auf ihren Laptop. (Getty Images / Carlos Alvarez)

Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime versprechen Freiheit. Sie lieferten aber "betreutes digitales Leben", kritisiert der Medienwissenschaftler Marcus Kleiner. Ihre Algorithmen seien "wie eine Wirklichkeitsbrille, die uns aufgesetzt wird".Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur