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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 30.08.2009

Gefährlicher als Bosheit. Über die Dummheit

Von Friedrich Grotjahn und Anna Barbara Hagin, Bochum

Dass Dummheit gefährlicher ist als Bosheit, ist eine Erkenntnis des Theologen Dietrich Bonhoeffer. Friedrich Grotjahn und Anna Barbara Hagin gehen dieser Erkenntnis nach, fragen nach gesellschaftlichen und religiösen Ursachen von Dummheit. Antworten auf die Frage, wie man sich von Dummheit befreien kann, finden sie zum Beispiel in Dorothee Sölles frühem Buch: "Phantasie und Gehorsam".

"Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse lässt sich protestieren, es lässt sich notfalls mit Gewalt verhindern. ... Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Gewalt noch mit Protest lässt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden ... "

... schreibt der Theologe Dietrich Bonhoeffer in einer Denkschrift, die er 1943 verfasste kurz vor seiner Verhaftung durch die Nationalsozialisten.

"Soviel ist sicher, dass die Dummheit nicht wesentlich ein intellektueller, sondern ein menschlicher Defekt ist. Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr schwerfällige, die alles andere als dumm sind ... "

Dummheit, mit der, laut Schiller, "Götter selbst vergebens" kämpfen, ist kein angeborener Mangel. Niemand ist von Haus aus dumm. Denken in vorgefertigten Bahnen, Vorurteilen, Schlagwörtern wird gelernt. Dietrich Bonhoeffer meinte, dass unter bestimmten Umständen die Menschen dumm gemacht werden, beziehungsweise, sich dumm machen lassen:

"Bei genauem Zusehen zeigt sich, dass jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art, einen großen Teil der Menschheit mit Dummheit schlägt. Ja, es hat den Anschein, als sei das geradezu ein soziologisch-psychologisches Gesetz. Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen."

Das war nicht nur zu Bonhoeffers Zeiten so. In der Politik lassen sich bis heute "Verdummungsvorgänge" aufzeigen. Krassestes Beispiel mit den bekannten verheerenden Folgen war vielleicht der Versuch des ehemaligen Amerikanischen Präsidenten George W. Bush, die Welt glauben zu machen, der Irak sei im Besitz von Massenvernichtungswaffen.

Die "starke äußere Machtenfaltung politischer Art", auf die Dietrich Bonhoeffer abzielte, war das Naziregime, unter dem er lebte.

"Der Vorgang ist dabei nicht der, dass bestimmte – also etwa intellektuelle – Anlagen des Menschen plötzlich verkümmerten oder ausfallen, sondern dass unter dem überwältigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbständigkeit geraubt wird, und dass dieser nun – mehr oder weniger unbewusst – darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden."

Wie es einem Mann ging, der versuchte, seiner Ohn-Macht und Verdummung etwas entgegen zu setzen und ein eigenes, ja, eigenwilliges Verhalten an den Tag legte, erzählt ein altes Kinderlied – "Das Lied vom Kleinen Mann".

"Es war einmal ein kleiner Mann,
der nahm sich eine große Frau.

Die Frau, die wollt zum Markte gehen,
der kleine Mann wollt auch mitgehen.

'Und scherst du dich nicht gleich nach Haus',
'und wäschst mir meine Teller aus ... !'

Und als die Frau nach Hause kam,
und als die Frau nach Hause kam,

Da saß er in der Fensterbank,
und leckte seinen Teller blank.

Da nahm die Frau den großen Stock,
und schlug den Mann wohl übern Kopp.

Der Mann der kroch ins Butterfass,
und guckt er raus, dann kriegt er was."


Das ist ja unerhört. Da heiratet der Kleine Mann eine Große Frau. Kleine Männer haben kleine Frauen. Aber dieser hier will hoch hinaus; greift nach den Sternen! Er schert sich nicht um gesellschaftliche Normen. Beweist Mut zur Alternative. Er ist klein, auch im Sinne von nicht besonders einflussreich, und nimmt sich gegen alle Regeln eine große Frau. Er sieht in dieser Liaison die Chance, aus seinem beschränkten Dasein herauszukommen. Zusammen mit der Großen Frau will er politisch, gesellschaftlich aktiv werden.

Als nämlich die Frau auf den Markt gehen will, an den Ort, wo gehandelt und verhandelt wird, wo die Fäden zusammen laufen, wo Politik gemacht wird, da will er mitgehen. Doch er wird barsch zurückgewiesen. Er soll zu Hause bleiben und die Teller abwaschen. Auf dem Markt kann die Große Frau den Kleinen Mann nicht gebrauchen. Auf dem Markt werden Fachleute gebraucht, Markt-Fachleute, Experten. Da kann nicht einfach jeder kommen. Der Ort, an dem sich der Kleine Mann zu bewähren hat, ist nicht der Markt, sondern das Haus, seine kleine Welt. Da wird er gebraucht. Er hat in der Gesellschaft zu funktionieren und sich nicht darum zu kümmern, wie die Gesellschaft funktioniert.
Politik, das machen die Großen, Politik findet irgendwo 'da oben' statt, da kann der Kleine Mann eh nicht viel ausrichten.

Und in seiner Verdrossenheit wird er bockig. Er setzt sich auf die Fensterbank – da wo man nicht sitzen soll und tut was sich nicht gehört. Er leckt die Teller aus. Eine private Protest-Demonstration gegen politische Entmündigung, irrational und im Grunde ohnmächtig. Er tut genau, was ihm befohlen wurde. Er macht die Teller sauber. Aber wie er es tut, das gehört sich ganz und gar nicht. Und das ist die Kehrseite der von oben verfügten Ordnung der Großen Frau: die Trotzreaktion eines politischen Analphabeten, eines dumm gemachten.

"Dass der Dumme oft bockig ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass er nicht selbständig ist","

sagt Dietrich Bonhoeffer. – Wie sollte der Kleine Mann auch anders reagieren? Er hat die Spielregeln politischen Handelns ja nie lernen können. Er durfte ja nicht mit auf den Markt.

Auch die Reaktion der Großen Frau ist ebenso folgerichtig wie dumm:

"Da nahm die Frau den großen Stock
und schlug den Mann wohl übern Kopp."


Er ist ungehorsam gewesen und wird dafür bestraft. Ordnung muss sein. Dass er überhaupt protestiert hat, wie harmlos auch immer, erscheint der Frau als Aufruhr, Mangel an Unterordnung.
Allerdings zeigt ihre Reaktion, dass auch sie unfähig ist, Konflikte in zivilem Stil auszutragen. Hier gibt es keine Frage nach dem "Warum", keinen Kompromiss, hier gibt es nur groß und klein, oben und unten, Ordnung und Unterordnung. Es sieht so aus, als habe auch die Frau die Sphäre des Politischen außerhalb wie innerhalb der Familie nicht als einen Raum kennen gelernt, wo diskutiert und argumentiert wird, sondern nur als ein Kampffeld, auf dem der Stärkere sich durchsetzt. Entsprechend wird der Konflikt mit dem Schlagstock ausgetragen. Dem relativ harmlosen Protest des Mannes begegnet sie unverhältnismäßig grob.

Und das Ende vom Lied:

"Der Mann, der kroch ins Butterfass,
und guckt er raus, so kriegt er was."


Der Kleine Mann zieht sich in seine Privatsphäre zurück wie eine Schnecke in ihr Haus. Da sitzt er im "Butterfass" und betrachtet aus einem sehr eingeengten Blickwinkel die Welt. Er, der doch einmal ausziehen wollte, auf dem öffentlichen Markt Politik zu machen. Seine Versuche hinauszuschauen werden strikt unterbunden. Unter dem Druck der Macht, den die Große Frau über ihn hat, ist er seiner inneren Selbständigkeit beraubt.

"Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen", so schrieb Dietrich Bonhoeffer, der die Folgen einer "starken äußeren Machtentfaltung politischer Art" schmerzlich am eigenen Leib erleiden musste. Er wurde in den letzten Kriegstagen im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nationalsozialisten ermordet.
Bonhoeffer sprach aber auch von starker Machtentfaltung religiöser Art, die den gleichen Gesetzen folgt. Die Macht der einen braucht die Dummheit, sprich den Gehorsam der anderen.

An dem Begriff "Gehorsam" hat die Theologin Dorothee Sölle in ihrem Buch "Phantasie und Gehorsam" einmal durchbuchstabiert, wie sich dieser biblische Begriff im Verlauf seiner Geschichte in sein Gegenteil verkehrt und so nachhaltig ausgewirkt hat. Dorothee Sölle schreibt:

" "JahrHunderte lang ist die Vorstellung vom rechten Christen geprägt gewesen von dieser Tugend [des Gehorsams], die als höchster Wert empfunden wurde und in der man das soziale und religiöse Muster des christlichen Lebens gesehen hat ... Schiller konnte auf eine reiche ungebrochene Tradition zurückgreifen, als er die klassische Sentenz reimte:
'Mut zeiget auch der Mameluk
Gehorsam ist des Christen Schmuck' ...
Ein theologisches Lexikon erklärt noch in den fünfziger Jahren den Gehorsam zum 'Mittelpunkt und Schlüsselgedanken der ganzen christlichen Botschaft'."

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."

Es geht also um das Verhältnis des Menschen zu Gott. Doch hat das Beharren auf dem Gehorsam als der christlichen Tugend einen bitteren Beigeschmack.
Dorothee Sölle erinnert in diesem Zusammenhang an den Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß, der in seinen autobiografischen Aufzeichnungen schrieb:

"Von Jugend auf (bin ich) zu unbedingtem Gehorsam, zu peinlichster Ordnung und Sauberkeit erzogen worden. ... Ganz besonders wurde ich immer darauf hingewiesen, dass ich Wünsche oder Anordnungen der Eltern, der Lehrer, Pfarrer und so weiter ... unverzüglich durchzuführen, beziehungsweise zu befolgen hätte. ... Diese Erziehungsgrundlagen sind mir in Fleisch und Blut übergegangen."

Dorothee Sölle schreibt dazu:

"Für den Theologen genügt schon der Hinweis auf den Gehorsam im Munde eines Eichmann oder Höß ... um das Wort in der Kehle stecken bleiben zu lassen. Es ist nicht möglich, nach diesem Sprachgebrauch weiterhin von Gehorsam in der theologischen Unschuld des Begriffes zu reden. Diese Unschuld ist nicht durch Beteuerung – dass alles ja ganz anders gemeint sei – oder durch Rückgriffe auf den 'echten', den 'eigentlichen' Gehorsam ... wiederherzustellen. Und auch der nahe liegende Versuch zu unterscheiden zwischen Gehorsam gegen Gott und dem gegen Menschen, scheint da nicht weiterzuhelfen. Kann man Gott gegenüber eine Haltung verlangen, und auf eine Haltung hin erziehen, die man Menschen gegenüber und Institutionen gegenüber kritisiert? Kann man in der Wirklichkeit des Lebens genau unterscheiden zwischen dem Gehorsam, den wir Gott schuldig sind und dem, den wir Menschen mit guten Gründen verweigern können und sollen?"

Was tun? Oder die Frage anders gestellt: Wie kommt der Kleine Mann aus dem Butterfass wieder heraus?
Dietrich Bonhoeffer meinte:

"Man muss damit rechnen, dass die meisten Menschen nur durch Erfahrungen am eigenen Leibe klug werden ... "

In der sozialen Arbeit wird seit einiger Zeit ein Konzept diskutiert, das solche, sehr persönlichen Erfahrungen des Klugwerdens zum Ziel hat. Die Rede ist von "Empowerment". Es gibt für diesen Begriff kein angemessenes deutsches Wort. Übersetzen könnte man ihn am ehesten mit: befähigen, stärker werden, handlungsfähig sein, sich durchsetzen können.

Es geht darum, dass Menschen "power" entwickeln, und das bedeutet hier nicht Gewalt oder Macht, sondern Überzeugungskraft, Energie, Stärke, Autorität. Es geht darum, dass Menschen ermutigt werden, eigene Stärke zu entwickeln, ihr Leben selbst zu bestimmen. Und das nicht auf Kosten anderer.

Dahinter steht die Überzeugung, dass Menschen soviel Power, soviel Kraft in sich haben, dass sie in der Lage sind, gemeinsam mit anderen Veränderungen herbeizuführen, ihre Lebensräume selbst zu gestalten, aus ihren "Butterfässern" heraus zu kommen und auf dem Markt mitzumischen.
Der Münchner Psychologe Wolfgang Stark schreibt in seinem Buch: "Empowerment":

"Das Potential und die Fähigkeiten, das eigene Leben und die sozialen Zusammenhänge gemeinsam zu gestalten ... sind bei uns allen und in vielen sozialen Situationen vorhanden. ... In den meisten Fällen muss es freigesetzt werden, befreit von den Verkrustungen eines Denkens in Defiziten, der Abhängigkeiten von Experten, bis hin zu einer Veränderung der Sprachgewohnheiten, die uns dieses passivierende Denken aufzwingen. Insofern ist Empowerment ... ein Begriff, der neue Blickwinkel ... eröffnet und verschüttete Potentiale freisetzt."

Es kommt darauf an, die Dinge nicht einfach so hinzunehmen, wie sie stehen und liegen, sondern nach Alternativen Ausschau zu halten, Fantasie zu entwickeln. Wolfgang Stark erinnert an den Dichter Robert Musil, der in seinem Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" von einem "Möglichkeitssinn" spricht, einem Sinn für das, was möglich ist oder sein könnte:

"Wer ihn (den Möglichkeitssinn) besitzt, sagt beispielsweise nicht: 'Hier ist das oder das geschehen, muss geschehen'; sondern er erfindet: 'Hier könnte, sollte, müsste geschehen.'; und wenn man ihm von irgendetwas erklärt, dass es so sei, dann denkt er: 'Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein'. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als Fähigkeit definieren, alles, was ebenso gut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist."

Und hier treffen sich Vorstellungen der heutigen Empowerment-Diskussion mit Überlegungen, die Dorothee Sölle schon vor über 40 Jahren in ihrem Buch "Phantasie und Gehorsam" über die "Tugenden von morgen" angestellt hat. Sie hat dort vorgeschlagen, den durch die kirchliche und politische Tradition schwer belasteten Begriff "Gehorsam" durch "Sachlichkeit und Phantasie" zu ersetzen.
Dorothee Sölle schreibt:

"In der Verkündigung Jesu ist das erste immer die Situation, in der Menschen leben, auf die hin sie angesprochen werden. ... Nicht Gott – als ein Allgemeines, Überzeitliches – fordert Gehorsam, sondern die Situation fordert meine Antwort und nur darin fordert Gott mich."

Es geht also darum, für die Situation die richtige Antwort zu finden. Vorbild dafür ist, so Dorothee Sölle, die Freiheit und Phantasie des Menschen Jesus von Nazareth.

"Jesus war ein Mensch, der es wagte, 'ich' zu sagen. Nicht weil er ein Amt innehatte – oder einflussreiche Freunde oder gute Schriftbelege – redete er so. ... Seine Freiheit, sein 'ich aber sage dir' blieb unableitbar ... Wir finden unser Leben jeweils in einem begrenzten Rahmen vor, innerhalb bestimmter Fixierungen. Sensible Leute, wie Dichter, sprechen gar von Gefängnissen, in die man uns gesteckt hat, und deuten in solchen Bildern an, dass dieser Zustand des Begrenzt- und Fixiertseins nur scheinbar natürlich ist, dass er in Wirklichkeit bestimmte gesellschaftliche Ursachen hat, die abänderbar sind. Wenn Jesus in dem beschriebenen Sinn 'ich' sagte, so hob er damit diese sogenannten natürlichen Grenzen menschlichen Lebens auf. Seine Phantasie nahm Grenzen nicht an. Die Grenzen der Nationen, der sozialen Klassen, der Bildung, der geschlechtsbedingten Differenzen, der Religionen hat er in der Kraft seiner Welt verändernden Phantasie beseitigt, ja, was immer das heißen möge in der mythischen Sprache, er hat die Grenze, die uns am meisten ins Gefängnis jagt, die von Tod und Leben, überwunden. ... Er hat den Satz 'ich bin das Leben' auch im Sterben nicht zurückgenommen."

Was dies in der Konsequenz für unser alltägliches Handeln bedeutet, formulierte Dorothee Sölle so:

"Zumindest kann man sich eine Gesellschaft vorstellen, ... in der der einzelne selber darüber bestimmt, wie er Tugend übt. ... Der Mensch muss die Art seiner Tugend aus seiner eigenen Situation selber finden können, und er muss Einfluss auf die Situation haben, er muss sie mitbestimmen können. Spontaneität, Mitbestimmung, Freiheit sind Bedingungen jeder Tugend, die ... das Reich des Tieres, nämlich der Notwendigkeit und der Dressur verlassen hat.
Die psychische Grundlage der neueren Tugenden ist ... die Phantasie. Sie ist die Mutter der Tugenden von morgen."

Und sie ist das Ende der Dummheit.



Musikangaben:
- Anouar Brahem, CD: "Le voyage de sahar", Track 13 "Vague. Var.”, Komposition: Anouar Brahem
- Monika Stadler, CD: "Between Earth, Sea and Sky”, Track 1, "Dance of the sandpiper”; Track 2 "siesta triste"
- Trio bravo CD: "Menschen am Sonntag”, Arrangement: S. Karparov, M. Chaet, S. Sweschinskij , Tack 1 "Vorspann"; Tack 3 "Träume";Tack 6 "rendez-vouz"

Literaturangaben:
Dietrich Bonhoeffer: Von der Dummheit. In: Nach zehn Jahren, Rechenschaft an der Wende zum Jahr 1943. In: Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, Christian-Kaiser-Verlag, achte Auflage, München 1958.

Lied von kleinen Mann und der großen Frau, Mündlich überliefert

Dorothee Sölle: Phantasie und Gehorsam. Überlegungen zu einer künftigen christlichen Ethik, Kreuz-Verlag, Stuttgart 1968.

Wolfgang Stark: Empowerment. Neue Handlungskompetenzen in der psychosozialen Praxis, Lambertus-Verlag, Freiburg / Brsg. 1996.


Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrerin Petra Schulze, Senderbeauftragte für Deutschlandradio und Deutsche Welle für den Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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