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Nachspiel | Beitrag vom 17.06.2018

Fußball-WMZum Zuschauen verurteilt: Indien

Silke Diettrich im Gespräch mit Jörg Degenhardt

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(imago/Hindustan Times)
Auch wenn Indien nicht dabei ist: An vielen Plätzen, etwa in Kalkutta, finden sich Flaggen und Poster zur Fußball-WM 2018. (imago/Hindustan Times)

Wie wird die Fußball-WM eigentlich in Ländern wahrgenommen, die sich dafür nicht qualifiziert haben? In der ersten Folge unserer WM-Reihe blicken wir nach Indien. Korrespondentin Silke Diettrich berichtet, ob Fußball dort trotzdem ein Thema ist.

Wir schauen im Nachspiel-Magazin in diesen Tagen in Länder, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nicht dabei sind. Sowohl in solche, die eine Fußballgeschichte und Kultur haben, also nur in der Qualifikation gescheitert sind, also auch in solche, in denen es andere sportliche Traditionen gibt.

Andere Traditionen hat zum Beispiel Indien, ein Land mit derzeit 1,3 Milliarden Einwohnern. Trotzdem wird die Weltmeisterschaft wahrgenommen, erzählt ARD-Korrespondentin Silke Diettrich im Gespräch mit Jörg Degenhardt. Alle Tageszeitungen berichteten über die Ergebnisse oder die Bedeutung der WM für Russland. Im Straßenbild Delhis allerdings sind Flaggen in den Fenstern oder an Autos Fehlanzeige. Und ganz sicher werde der Fußball hier in den nächsten Wochen kein Stadtgespräch.

Mehr zum Thema

Fußball-WM 2022 - Wer in Katar für die Fußball-WM baut
(Deutschlandfunk, Hintergrund, 15.01.2017)

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