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Kompressor | Beitrag vom 26.03.2020

Fundstück 173Four Horsemen – Monotony

Von Paul Paulun

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Poesie als kollektive Erfahrung war das Ziel der Four Horsemen, als sie sich im Frühjahr 1970 im kanadischen Toronto zusammenfanden. Nach Experimenten mit freier Improvisation entwickelte die Gruppe Verfahren, um ihre Ideen grafisch abzubilden. Es war ihnen wichtig, auch komplexe Stücke live aufführen zu können.

Inspiriert waren die Four Horsemen vom dadaistischen Pionier des Lautgedichts Hugo Ball. So wie er, suchten sie nach neuen dichterischen Formen. Beim Stück Monotony legt einer von ihnen seine Erkenntnisse hochtrabend in einem Monolog dar, während zwei andere sich darüber unterhalten.

Von dem 1974 erschienenen Album Nada Canadada, wiederveröffentlicht 2018 bei Holidays Records.

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