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Kompressor | Beitrag vom 28.08.2019

Fundstück 158Adolf Wölfli – Trauer-Marsch. Soh, Dah währ das, früsche Heft

Von Paul Paulun

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Mit 31 landete Adolf Wölfli in der Psychiatrie - und verbrachte dort die kommenden 35 Jahre bis zu seinem Tod 1930. Dort, in der Klinik Waldau in Bern entdeckte Wölfli sein künstlerisches Talent. Mit Zeichnungen, Collagen, Lautgedichten, Musik und auf über 20.000 Seiten Text schuf er eine Welt, die er St. Adolf Riesen-Schöpfung nannte. Sie inspirierte Künstler wie Rainer Maria Rilke, Jean Dubuffet oder André Breton.

1978 hat der Schweizer Musiker Anton Bruhin einige von Wölfli kurz vor seinem Tod geschriebene Trauermärsche gelesen - auch Soh, dah währ das, früsche Heft.

Von der LP Gelesen und Vertont, erschienen 1978 bei Turicaphon.

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