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Kompressor | Beitrag vom 22.07.2019

Fundstück 156Walter Ruttmann – Wochenende

Von Paul Paulun

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Das Abbilden des eigenen Lebens ist ein Bedürfnis des Menschen – von Höhlenmalereien in der Steinzeit bis zu Selfies und Instagram. Als Ende der Zwanzigerjahre der Tonfilm aufkam, merkte der Berliner Regisseur Walter Ruttmann, dass damit auch alles Hörbare der Welt zu Material wurde. Der mit dem Bild aufgenommene Ton konnte einfach mit einer Schere zerschnitten und montiert werden.

Ruttmann beschloss, auf diese Weise ein Portrait von Berlin zu machen. Sein elfminütiges Stück Wochenende von 1930 ist der Beginn einer akustischen Kunst, deren Material lediglich aus Field Recordings besteht.

Von der CD Weekend, erschienen 1994 beim Label Metamkine.

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