Seit 20:03 Uhr In Concert

Montag, 11.11.2019
 
Seit 20:03 Uhr In Concert

Radiofeuilleton - Kino und Film / Archiv | Beitrag vom 15.09.2013

Für die Stasi in Norwegen

Der Film "Zwei Leben" wird als deutscher Oscar-Kandidat gehandelt

Der Regisseur Georg Maas (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
Der Regisseur Georg Maas (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Egal von welcher Seite man die Geschichte von norwegischen "Lebensborn"-Kindern und ihren Müttern beleuchtet - sie bleibt traurig, unendlich traurig für alle Betroffenen. Und wenn dann noch die Stasi ein doppeltes Spiel spielt und "falsche" Kinder im erwachsenen Alter zurück nach Norwegen schickt, um für sich Kapital daraus zu schlagen – dann wird es richtig deprimierend.

Zwei absolut unmenschliche Kapitel deutscher Geschichte, in dem eine Person am Ende zugleich Täter und Opfer ist, fasst Georg Maas in diesem neuen Spielfilm zusammen, der am Donnerstag in die Kinos kommt und der als deutscher Beitrag für die Auslandsoscars ins Rennen geht.

Juliane Köhler als Katrine Evensen-Myrdal in "Zwei Leben" (picture alliance / dpa / Tom Trambow / Farbfilm)Juliane Köhler als Katrine Evensen-Myrdal in "Zwei Leben" (picture alliance / dpa / Tom Trambow / Farbfilm)Es ist der neue Film des Regisseurs Georg Maas. In den Hauptrollen spielen Juliane Köhler, Ken Duken und die legendäre Liv Ullmann. Gerg Maas war bei Deutschlandradio Kultur im Interview.

Das vollständige Gespräch mit Georg Maas können Sie bis mindestens 15. Februar 2014 als MP3-Audio in unseren Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

Radiofeuilleton - Kino und Film

Dokumentarfilm"Die Alm is wie so a Sucht"
Die Sennerin Lisa Schlagbauer mit ihren Kühen auf einem Bergkamm auf der Rampoldalm in Oberbayern am 15.07.2004. (picture alliance / dpa / Matthias Schrader)

Es ist eine uralte Kultur, die langsam und weitgehend unbemerkt in Deutschland verschwindet: die kleinen Bauernhöfe. Regisseur Matti Bauer hat für seine Langzeitdokumentation eine bayerische Jungbäuerin zehn Jahre begleitet. Mehr

PorträtKünstlerin zwischen Orient und Okzident
Adnan Maral (l.) und Idil Üner in einer Szene des Films "Einmal Hans mit scharfer Soße". (picture alliance / dpa)

In der Multi-Kulti-Komödie "Einmal Hans mit scharfer Soße" spielt Idil Üner die Tochter einer türkischen Familie, deren Vater sie unbedingt verheiraten will. Doch Hatice hat weder Lust auf einen deutschen noch auf einen türkischen Mann.Mehr

weitere Beiträge

Filme der Woche

Neu im KinoAttraktive Chefin im tristen Büro
Der britische Schauspieler Nick Frost (dpa / picture alliance / Dan Himbrechts)

Bruce war drauf und dran, als 13-Jähriger die Salsa-Junioren-WM zu gewinnen. Dann hat er lange mit dem Tanzen nichts mehr am Hut - bis er eine neue Chefin bekommt. Um sie zu beeindrucken, fängt er wieder damit an.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur