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Kulturnachrichten

Samstag, 24. August 2019

Gamescom 2019 endet mit Besucherrekord

Die Computerspielmesse Gamescom hat ihren Besucherrekord geknackt. 373 000 Menschen kamen auf das Gelände der Kölner Messe. Rund ein Drittel davon waren Frauen. Deutlich mehr als in den Anfangsjahren. Der Umsatz mit Games und Hardware wuchs 2018 in Deutschland nach Branchenangaben um elf Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Ein großes Thema der diesjährigen Messe war das Cloud-Gaming, bei dem externe Server für Rechenleistungen und als Speicher genutzt werden, um die eigenen Endgeräte zu entlasten. In diesem Jahr zeigten 1150 Aussteller aus mehr als 50 Staaten ihre Angebote. Viele Besucher kamen in den Kostümen von Computerspiel-Figuren - ob als Elfe, Endzeitkrieger oder Supermario.

Dominique Horwitz nach Motorradunfall schwer verletzt

Der auch aus der "Tatort"-Reihe bekannte Schauspieler Dominique Horwitz ist bei einer Motorradfahrt in Weimar mit einem Transporter zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der Darsteller, Sänger und Autor kam in ein Krankenhaus. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei. Horwitz (62) wurde in Paris geboren. 2015 spielte er die Titelrolle in Schillers "Wallenstein" am Deutschen Nationaltheater Weimar. Auch am Deutschen Theater in Berlin und am Thalia-Theater in Hamburg steht er auf der Bühne.

Mehrere Tausend Menschen bei #unteilbar in Dresden

Für eine solidarische Gesellschaft demonstrieren in Dresden mehrere Tausend Menschen. Sie wollen laut Veranstalterangaben "ein klares Zeichen gegen den Rechtsruck in Deutschland" setzen. Die Aktion wird durch  Prominente aus der Kultur wie Corinna Harfouch, Silbermond, Bosse und Smudo unterstützt. Organisiert wurde die Großdemonstration von dem Bündnis #unteilbar, das etwa 400 zivilgesellschaftliche Organisationen vereint, darunter etwa die Hälfte aus Sachsen. Auch die evangelische und die katholische Kirche hatten zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen. Erwartet werden bis zum Abend rund 25.000 Teilnehmer. In Sachsen wird am kommenden Sonntag ein neuer Landtag gewählt.

Intendant Hinkel: Theater wichtig für kulturelle Bildung

Theaterbesuche stehen bei Kindern und Jugendlichen nach Ansicht des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel, hoch im Kurs. Seiner Ansicht nach wachsen Kinder in einer so künstlichen, manchmal geradezu irrealen Welt auf, dass sie gierig und neugierig auf alles seien, was sie direkt spüren und begreifen können, so Hinkel. Deshalb wäre es der falsche Weg, im Theater dem hinterher zu jagen, was Filme, Videospiele oder das Internet viel besser könnten. Vielmehr solle das Theater sich immer wieder darauf konzentrieren, dass es ein einmaliges, unwiederholbares Erlebnis biete, sagte Hinkel. Bei den Bad Hersfelder Festspielen ist in der laufenden Saison Erich Kästners Klassiker "Emil und die Detektive" als Musical zu sehen.

Ewan McGregor spielt wieder Obi-Wan Kenobi

Der schottische Schauspieler Ewan McGregor wird in seine „Star Wars“-Rolle als Obi-Wan Kenobi zurückkehren. Dies kündigte McGregor anlässlich der Disney-Messe D23 Expo in Kalifornien an. Die Drehbücher für eine neue „Star Wars“-Serie seien fertig. Mit den Aufnahmen werde 2020 begonnen. Vergangene Woche hatten mehrere US-Medien berichtet, dass McGregor mit Disney für dessen Streamingdienst Disney Plus über eine Serie um die Figur des Jedi-Ritters verhandele. Der Schotte spielte schon dreimal Obi-Wan Kenobi. Er verkörperte den Jedi-Meister in den „Star Wars“-Episoden I bis III.

Nach Netflix Serie: Hotline für Immigranten abgestellt

Die Einwanderungsbehörde ICE hat eine kostenlose Hotline abgeschaltet, die Einwanderer in Haftanstalten helfen soll, einen Anwalt zu finden. Die Nummer soll zuvor in der Netflix Serie "Orange is the New Black" prominent genannt worden sein. Produzenten und Schauspieler der Serie haben nun mit 121 Organisationen, die sich für die Rechte von Immigranten einsetzen, protestiert. Sie fordern, die Löschung rückgängig zu machen.

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