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Lesart / Archiv | Beitrag vom 25.03.2012

Friedrich Engels, ein viktorianischer Roman

Tristram Hunt: "Friedrich Engels. Der Mann, der den Marxismus erfand"

Vorgestellt von Rolf Hosfeld

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Marx-Engels-Denkmal in Berlin (AP Archiv)
Marx-Engels-Denkmal in Berlin (AP Archiv)

War Friedrich Engels, der eigentliche Erfinder des Marxismus, mitschuldig an den totalitären Verbrechen des 20. Jahrhunderts, an Terror und Gulag? Der britische Historiker und Labourpolitiker Tristram Hunt beantwortet diese Frage in einer neuen Biografie mit einem klaren Nein.

War Friedrich Engels, der eigentliche Erfinder des Marxismus, mitschuldig an den totalitären Verbrechen des 20. Jahrhunderts, an Terror und Gulag? Der britische Historiker und Labourpolitiker Tristram Hunt beantwortet diese Frage, englisch nüchtern, in einer neuen Biografie mit einem klaren Nein.

"Trotz des Zerrbildes, das sowohl Antikommunisten als auch Marx-Apologeten leicht bei der Hand haben, war Engels nicht der engstirnige, mechanistische Architekt des dialektischen Materialismus, als den ihn die sowjetische Propaganda im 20. Jahrhundert feierte."

Zwischen Engels und Stalin liegen ganze Welten, meint Hunt. Er beschreibt ihn im Gegenteil sogar einen ausgesprochen skeptischen Radikalen, der seine Laufbahn im unruhigen deutschen Vormärz begann, sich im englischen Exil mit seiner großbürgerlichen Industriellenfamilie versöhnte und

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