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Lesart | Beitrag vom 02.07.2019

Friedrich Ani: "All die unbewohnten Zimmer"Die Unscheinbaren ans Licht holen

Friedrich Ani im Gespräch mit Joachim Scholl

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Der Autor Friedrich Ani leht auf einem Geländer (imago/Sabine Gudath)
Der Krimi-Autor Friedrich Ani sieht sich im Herzen als Lyriker. (imago/Sabine Gudath)

Rechte Polizisten, Flüchtlingskinder und eine neue populistische Partei: In seinem neuen Roman verarbeitet Friedrich Ani die dringenden Themen unserer Zeit – und lässt dafür Tabor Süden, Polonius Fischer und Jakob Franck gemeinsam ermitteln.

Joachim Scholl: Er selbst kann die Preise wohl kaum noch zählen, die er für seine Romane und auch als Drehbuchautor erhalten hat – Friedrich Ani hat ein Millionenpublikum an Lesern und Zuschauern, die seine Handschrift lieben, großformatige Gesellschaftsdramen im kriminalistischen Gewand. Nun können sich seine Fans wieder freuen auf "All die unbewohnten Zimmer", den neuen Roman von Friedrich Ani. Er spielt wieder in München, wo der Autor lebt und wir ihn auch schon begrüßt haben. Noch mal willkommen, Friedrich Ani!

Friedrich Ani: Dankeschön!

Scholl: Tabor Süden, Polonius Fischer, Jakob Franck – die Kenner und Ani-Leser schnalzen jetzt schon mit der Zunge – das sind die drei Ermittler, die großen bekannten, aus dem großen Ani-Krimikosmos. Jetzt treten sie alle zusammen auf, plus eine neue Figur, auf die wir gleich extra kommen. Was hat Sie denn, Herr Ani, zu dieser konzertierten Aktion veranlasst?

Ani: Das ist eigentlich eine alte Herzensidee von mir gewesen, mal so meine Hauptleute zusammenzubringen, und das hat ein paar Jahre gedauert, bis ich auch im Verlag eine Freude herstellen konnte, dass man das mal machen könnte.

Scholl: Die mussten Sie erst mal überzeugen. Wahrscheinlich haben die gesagt, lieber drei Romane mit jedem einzelnen von ihnen, oder?

Ani: Ja. Aber ich hatte dann schon in dem Konzept, das ich mir ausgedacht habe, die Richtung vorgegeben. Und zwar, dass es eben nicht so sein soll, wie man es vielleicht erwarten könnte, dass sich die drei auf den ersten fünf Seiten treffen und dann gemeinsam losmarschieren, so wie im Western, und da Dinge erledigen. Das wollte ich überhaupt nicht. Sondern dass diese Figuren aus ihren jeweiligen Richtungen aufeinander zukommen und zunächst gar nichts voneinander wissen.

Eine syrische Kommissarin, die Metallica hört

Scholl: Zu diesen drei Legenden stößt nun Farisa Nasri: eine junge Frau mit syrischen Wurzeln, als Kommissarin schon intern notorisch für unkonventionelle Methoden strafversetzt. Sie zeichnen sie als eine punkige Figur mit Piercings, die gern Metallica hört. Wie sind Sie denn auf die gekommen?

Ani: Die Erfindung dieser Figur war von mir ursprünglich überhaupt nicht geplant. Und ich habe erst, als ich anfing, mir konkrete Gedanken zu machen über die Struktur des Romans, festgestellt, dass mit den drei Herren, die ich schon hatte, irgendwie jemand fehlt. Dann habe ich für meine Verhältnisse relativ lange gebraucht, bis ich draufkam, dass es erstens gut wäre, wenn es eine Frau wäre, die dazukommt, und zweitens jemand aus dem Polizeiapparat, der auch schon eine sehr angeknackste Vergangenheit hat. Was das Biografische der Figur angeht, da habe ich mich eigentlich an mir orientiert.

Scholl: Sozusagen der syrische Vater –

Ani: Genau.

Scholl: – die deutsche Mutter und aufgewachsen in Oberbayern.

Ani: So ist es, und ich habe mir gedacht: warum nicht?

Scholl: Dieses Ermittlerquartett muss jetzt einen rätselhaften Polizistenmord aufklären in vielen bewohnten Zimmern, könnte man sagen, wo verschiedenste Charaktere in ebensolchen unterschiedlichsten Milieus sich aufhalten. Ihr Romantitel leert diese Räume allerdings erst mal, "All die unbewohnten Zimmer". Was ist das für eine Metapher?

Ani: Das spielt auf verschiedene Aspekte der Geschichte an. Es geht ja darin auch um Menschen, die auf der Straße leben, die unbehaust sind, es geht um eine Familie, die aus dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen ist, ein Vater mit zwei Söhnen, und es gibt noch ein paar andere Figuren, die eigentlich nicht wirklich ein festes Dach über den Kopf haben und die auch in ihr zugehöriges Zimmer im Grunde nicht zurückfinden.

Von Aleppo nach München

Scholl: Jetzt haben Sie schon einen Teil des großen Bogens, den Sie wieder in diesem Roman spannen, benannt. Wir sind erst mal in München, wo eine rechtspopulistische Partei, die "Patriotische Allianz Deutschland" nennen Sie sie, demonstriert. Aber wir sind auch im syrischen Aleppo mit zwei Kindern, die später als Flüchtlinge mit ihrem Vater nach München kommen. War das der Grundplan für Ihren Roman, diese Sphären auch zusammenzubringen?

Ani: Ja, das war sicher ein sehr früher Aspekt, wobei ich jetzt die Geschichte dieses Vaters mit den zwei Jungen nicht so erzählen wollte, dass sie Flüchtlinge sind, hier ankommen oder gerade erst angekommen sind und versuchen, irgendwie klarzukommen. Sondern die leben schon seit etlichen Jahren in Deutschland und in München, sind völlig integriert und geraten dennoch in ein riesiges Schlamassel.

Scholl: Es geht dann auch konkret um rechte Tendenzen in der Polizei. Das ist natürlich ein ganz heißes Eisen.

Ani: Ja, das kommt ja immer wieder hoch, und manchmal ist es so eine Art Koinzidenz. Da erscheint dann so ein fiktionales Buch, und dann gibt es gleichzeitig größere Berichterstattungen über rechten Tendenzen, sei es bei der Polizei oder bei der Bundeswehr. Das ist für mich als Beobachter der Welt und auch der Polizei nichts Neues. Diese Tendenzen hat es immer gegeben. Das betont ja auch die Polizei immer, dass dort auch ein Querschnitt der Gesellschaft arbeitet. Und dann gibt es natürlich auch solche, die eben einmal zum rechten Rand tendieren.

Im Kopf eines Rechtsradikalen

Scholl: In dem Zusammenhang versetzen Sie sich sogar in einen veritablen Rechtsradikalen. Der Vater des getöteten Polizisten, der ist so drauf. Jonas Frank, der die schlimme Nachricht überbringt, muss sich mit ihm auseinandersetzen, blickt schließlich sogar in die Mündung einer Pistole. Wie war das für Sie, in den Kopf eines solchen Menschen zu schlüpfen?

Ani: Na ja, ich bin ja jetzt als Autor auch schon eine Weile unterwegs und habe mich, glaube ich, schon manchmal in seltsame Köpfe versetzt und war da in diesen Figuren auch zeitweise beim Schreiben. Das war jetzt nicht so die große Schwierigkeit, mich in eine Figur zu versetzen, die so denkt. Es stellt sich raus, dass dieser Mann, dieser Vater, eigentlich aus der Verzweiflung heraus handelt und auch einer Verwundung und einer Entwurzelung. Der bricht da mehr und mehr zusammen im Laufe der Zeit.

Scholl: Das ist natürlich auch Ihre viel gerühmte Kunst, Herr Ani, Psychogramme von solchen verlorenen Seelen zu zeichnen, dass man auch selbst die schrägsten Figuren versteht. Da gibt es wieder eine ganze Reihe auch in diesem neuen Roman. Für die schlägt schon Ihr Herz, die Geschlagenen, für die unter den Rädern?

Ani: Na ja, die Unscheinbaren oder die Verwundeten, das war eigentlich immer mein Personal, und da kenne ich mich aus, und das sind meine Leute, und ich hole sie ein bisschen ins Licht vorübergehend.

Scholl: Das Thema Fremdenfeindlichkeit haben Sie schon vor bald 20 Jahren in Ihrem Roman "German Angst", also die deutsche Angst, formuliert. Ist das immer noch Ihr Motiv, Ihre Analyse auch, dass es die vielfältige Angst ist, die zu diesen negativen Gefühlen und Äußerungen gegenüber den Fremden führt?

Ani: Die Angst scheint ja da zu sein oder auch eine eingebildete Angst. Es sind ja oft Leute, die auf die Straße gehen und schreien gegen Geflüchtete oder gegen andere Menschen, die nicht so aussehen oder sprechen wie sie selbst. Das ist oft eine simulierte Angst. Die meisten Leute, die da auf der Straße sind und schreien, denen geht es ja gut. Die haben ein Dach über den Kopf und wahrscheinlich auch einen Beruf oder Rente. Das ist einfach ein Zustand, der sich hochschaukelt und leider offensichtlich sehr schwer in den Griff zu kriegen ist. Ich beobachte das, und manchmal fließt es in meine Bücher ein, aber das ist nicht eine generelle Tendenz von mir, dass ich sage, ich muss immer diese Themen behandeln.

"German Angst" und der NSU

Scholl: Damals, 2001, war noch nicht die Rede vom NSU, also vom Nationalsozialistischen Untergrund, von rechtsradikalen Morden. Wir haben jetzt wieder einen schrecklichen Fall mit dem ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, ganz zu schweigen von dieser allgegenwärtigen rechten Hetze und diesem Hass im Internet. Hat diese ja doch auch fürchterliche Entwicklung für Sie zu diesem Romanentwurf beigetragen oder kann man sich ganz frei machen davon?

Ani: Nein. Damals mit "German Angst" gibt es diese Gruppe, die diese Frau entführen. Und dann lebt man noch ein paar Jahre länger und stellt fest, dass es auf einmal solche Gruppen gibt, die dann auch vor physischen Gewalt nicht zurückschrecken. Ich glaube schon, dass diese ganze Entwicklung der letzten Jahre und natürlich auch NSU und diese Pegida-Demonstrationen und so weiter, dass das mich mehr beschäftigt hat als davor. Ich dachte, ich möchte da einen Beitrag leisten, auf meine Art in einem meiner Bücher.

Scholl: Und das tun Sie auf jeden Fall. "All die unbewohnten Zimmer", so heißt der neue Roman von Friedrich Ani. Erschienen ist er im Suhrkamp-Verlag mit 494 Seiten zum Preis von 22 Euro. Erzählen Sie uns jetzt ein wenig aus Ihrem literarischen Leben, Herr Ani. Sie sind Jahrgang 1959, mit Ihrer jüngsten Kommissarin teilen Sie die deutsch-syrischen Wurzeln. Ihr Vater stammt aus Syrien, war in Oberbayern ein Landarzt. Wie ist denn der bayrische Bub Friedrich aufgewachsen? Wann kamen denn die Bücher in Ihr Leben?

Ani: Die Bücher kamen sehr früh. Die katholische Kirche hatte eine kleine Gemeindebücherei, und da hatte ich immer schon Bücher nach Hause geschleppt. Ich habe sehr früh begonnen, mich dafür zu interessieren, für das Lesen, und ich habe auch sehr früh schon gekritzelt. Ich habe gerne Wörter aufs Papier geschmiert und habe mich daran erfreut, dass die zu tanzen anfangen.

Ein Lyriker, der Krimis schreibt

Scholl: Mit Hörspielen und Gedichten soll es losgegangen sein. Gedichte ist ja interessant, wenn man so die spätere Entwicklung sieht, von der Poesie zum Kriminalroman ist schon ein Abstand.

Ani: Nein.

Scholl: Nein?

Ani: Also bei mir ist das überhaupt kein Abstand, ich habe auch in den letzten Jahren dauernd Gedichte veröffentlicht in großen Büchern, wobei wir vor zwei Jahren bei Suhrkamp einen neuen Band gemacht haben, wir machen auch nächstes Jahr wieder einen Gedichtband. Die Lyrik war immer Teil meiner Arbeit. Lyriker, ja auch genuine Lyriker, haben es nicht leicht, ihre Werke bekannt zu machen. Die Lyrik ist immer irgendwie in der Nische, aber für meine Arbeit und auch für meine Existenz könnte ich mir ein Leben ohne Gedichte überhaupt nicht vorstellen.

Scholl: Sie schmuggeln auch so manchen Vers hier und da in Ihre Krimis. Der Lyriker – im Grunde Ihres Herzens sind Sie immer einer geblieben.

Ani: Ja, ich habe mit Lyrik begonnen, dann auch mit Songtexten und so weiter. Das war immer Bestandteil meines Tuns und Seins.

Scholl: Jetzt stelle ich mir Sie aber mal vor als junger aufstrebender Dichter in den 20ern. Sie haben auch für den Hörfunk gearbeitet, dann Theaterstücke und Gedichte. Wie wird man denn dann aber zum Kriminalautor? Da muss man ja auch ein bestimmtes Faible für haben, ein bestimmtes Talent, einen bestimmten Hang.

Ani: Also, das ist eigentlich eher eine verblüffende Geschichte gewesen, weil ich habe das Kriminalgenre immer sehr geliebt als Leser und als Zuschauer im Kino oder auch im Fernsehen dann. Also, das war mir extrem vertraut, und ich mochte es sehr. Diese Geschichten, die da erzählt wurden und wie sie erzählt wurden, hat mich einfach fasziniert. Ich bin nie draufgekommen, das selber mal zu versuchen. Also ich habe seltsame Kurzgeschichten geschrieben und auch noch viel seltsamere Theaterstücke, die dann zu Recht teilweise also einfach vergessen wurden, und ich habe sie dann selber vergessen, aber ich dachte, das ist meine Richtung. Eigentlich erst durch Initiative von zwei Verlagsmenschen, einer aus München, einer aus Köln, die mich ermutigt haben, ob ich nicht mal was schreiben könnte für ihr Krimiprogramm, und das habe ich dann gemacht, und dann stellte sich raus, dass ich das ja fast kann, also dass mein Zugang als Autor da auch möglich ist.

Scholl: War da schon ein Tabor Süden oder einer von den Jungs drin?

Ani: Nein, noch nicht, aber sehr bald. Ich habe ja relativ spät begonnen zu veröffentlichen, da war ich schon fast 40. Die anderen Sachen sind einfach nicht richtig vorangekommen. Die Hörspiele wurden zum Teil schon gesendet, ich konnte ein bisschen Geld verdienen, aber ich hatte einfach meine Spur und meinen Ton noch nicht gefunden – erst durch den Kriminalroman.

Harte Zustände für Drehbuchautoren

Scholl: So vielfach preisgekrönt wie als Romanautor sind Sie dann auch als Drehbuchautor geworden. Seit den 1990er-Jahren schreiben Sie auch Filme, mehr als 20 gibt es von Ihnen, wenn ich richtig gezählt habe. Wie geht das denn zusammen? Denken Sie beim Romanschreiben schon an einen möglichen Film? Die einzelnen Kapitel sind schon oft szenisch geschrieben. Oder umgekehrt: Wie literarisch werden denn Ihre Filme?

Ani: Na ja, ich schreibe ja hauptsächlich für das Fernsehen. Das ist ja auch sehr normiert und ein sehr strenges Koordinatensystem. Da ist es schon sehr gut, wenn man sich bemüht, sehr funktional zu arbeiten. Dieses Szenische in meinen Büchern ist nicht dem Film geschuldet, sondern das ist meine Art zu erzählen. Das kommt eher vom Theater, dass ich theatrale Szenen habe, dass jemand einen Monolog hält oder Dialoge gehalten werden, wo sich Figuren über ihr Sprechen oder Nichtsprechen zeigen und ihre Identität preisgeben.

Scholl: Das Romanschreiben ist ein einsames Geschäft. Film ist eine Großküche mit vielen Köchen, und der Chefkoch hat nicht immer das Sagen. Jüngst hat ein Kollege von Ihnen, Andreas Pflüger, jahrzehntelanger Star, Drehbuchautor für "Tatort", öffentlich den Bettel hingeworfen. Er will jetzt nur noch Romane schreiben, weil er das ganze Business nur noch bescheuert findet in Deutschland. Wie geht es Ihnen denn?

Ani: Na ja, Andreas Pflüger hat sicher recht, und er hat jetzt auch das Glück, dass er mit seinen Romanen auch Erfolg hat und dass er sich da die Freiheit nehmen kann. Also die Zustände oder… ja, doch Zustände im Drehbuchmilieu sind schon teilweise hart und man muss da eine ganz eigene innere Festigkeit entwickeln, um sich durchzusetzen.

Scholl: Ich meine, Ihnen wird wahrscheinlich niemand viel reinreden, weil Sie …

Ani: Haha! Der war gut!

Scholl: Oh, da lachen Sie. Aber Sie haben auch Ihre Existenz als Romanautor. Viele andere Drehbuchautoren müssen davon leben. Wahrscheinlich sind Sie da schon freier, oder?

Ani: Absolut. Dafür bin ich sehr dankbar, dass sich das so entwickelt hat, dass ich mit meiner Prosa und meinem sonstigen Schreiben in einer Freiheit mich befinde. Ich kann mir auch erlauben, wirklich etwas abzusagen, was mir angetragen wird.

Scholl: Aber das Lachen eben kam von Herzen.

Ani: Ja, ja!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandfunk Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Friedrich Ani: "All die unbewohnten Zimmer"
Suhrkamp Verlag, Berlin 2019 
494 Seiten, 22 Euro

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