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Echtzeit | Beitrag vom 12.07.2014

FreizeitLob des Dilettantismus

Dilettieren war nicht immer negativ besetzt

Moderation: Katja Bigalke

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Porträt des Musikers Chilly Gonzales mit Mikrofon (dpa picture alliance/ Sven Hoppe)
Der kanadische Musiker Chilly Gonzales gilt als einer der humorvollsten Jazz-Entertainer der Gegenwart. (dpa picture alliance/ Sven Hoppe)

In der Echtzeit beschäftigen wir uns heute mit Dilettanten. Wir betrachten das Phänomen Do-it-yourself - wer kann hier eigentlich noch was richtig? Und ist das Selbermachen nicht eigentlich auch ein kultureller Rückschritt? Auch ein Rundgang durch britische Gärten kann Aufschluss über Dilettantismus geben. Eine Hobbyforscherin hat den Schlüssel zur Schneckenplage gefunden.

Der Begriff Dilettantismus war ja nicht immer negativ belegt. Im Gegenteil, er bezeichnet im Wortsinne, dass man etwas tut, um sich daran zu erfreuen, also eine rein leidenschaftliche Angelegenheit im Gegensatz zur professionellen.

Trotzdem: Die negative Konnotation bleibt, als Dilettant gilt, wer nicht beherrscht, was er tut. Wann kam es eigentlich zu dieser Deutungsverschiebung? Was kann der Dilettant vielleicht sogar besser als der Profi? Und müssen wir vielleicht sogar den Begriff der Perfektion neu überdenken? Fragen dazu an die Kunsthistorikerin Christine Heidemann, die über das Dilettieren promoviert hat.

DIY:
Von Ina Plodroch

Gespräch mit der Kunsthistorikerin Christine Heidemann


Von Peter Backof

Schneckenforschung auf Britisch -
Von Ruth Rach

Radioserie KIDS, Folge 4
Von Katrin Moll
In der 4. Folge geht's um das Thema Berufswahl. Das Hinfiebern auf den MSA - werden alle sieben Mädchen ihn schaffen? Oder ist der Zug eigentlich schon abgefahren, ohne dass man irgendwas gemerkt hat... Und was kommt danach? Hannan hat schon eine Idee..

 

Fazit

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