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Chor der Woche | Beitrag vom 21.03.2019

Frauenchor VocaLisaTranszendente Stimmen

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Gruppenbild am Ufer eines Sees (Sabine Müller)
Der Frauenchor Vocalisa besetzt in der Kulturstadt Weimar eine Nische und wird damit hoch geschätzt. (Sabine Müller)

Seit gut zehn Jahren gibt es den Frauenchor VocaLisa aus Weimar. Ein ganz besonderes Erlebnis für die etwa 30 Sängerinnen war es, am Deutschen Chorwettbewerb teilzunehmen.

Seitdem der Frauenchor VocaLisa im letzten Jahr am Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teilgenommen hat, hat sich für die 30 Sängerinnen zu Hause in Weimar einiges verändert. Sie werden nämlich nun in ihrer Heimat häufiger zu Auftritten oder Chortreffen eingeladen. Und plötzlich wahrgenommen.

2008 wurde VocaLisa als Projektchor gegründet. Und wie so oft führte die Begeisterung über das gemeinsame Singen zu dem Wunsch, als Chor weiter zu machen.

Sang dieser anfangs hauptsächlich orgelbegleitete Werke der Romantik oder des Barocks, so hat er sich inzwischen zu einem modernen Frauenchor entwickelt, der A-cappella-Literatur aller Epochen interpretiert. Eine besondere Entdeckung sind dabei die Werke des zeitgenössischen Komponisten Jürgen Golle aus Zwickau.

VocaLisa ist ein Frauenchor. Den Sängerinnen geht es aber gar nicht darum, unter sich zu sein - sondern vielmehr um den besonderen Klang, der ohne die tiefen Männerstimmen auskommen muss.

Chorleiterin Claudia Zohm sagt, ein guter Frauenchor habe etwas Leichtes, einen transzendenten Klang. Daran arbeitet der Chor Woche für Woche - und bekommt in Weimar und Umgebung dafür viel Anerkennung.

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