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Donnerstag, 21.11.2019
 
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Kulturnachrichten

Dienstag, 29. August 2017

Französische Schauspielerin Mireille Darc gestorben

Filmstar der 1960er Jahre spielte in rund 50 Kinofilmen

Die französische Schauspielerin Mireille Darc ist tot. Sie wurde 79 Jahre alt, wie der französische Radiosender RTL berichtete. Durch Filme wie "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh", "Ein Mädchen wie das Meer" und "Borsalino" an der Seite von Alain Delon war sie eine der bekanntesten französischen Schauspielerinnen der 1960er und 70er Jahre. Erfolge feierte sie auch im Fernsehen, unter anderem in der erfolgreichen Familiensaga "Les Coeurs brulés" von 1992. Zeitlebens litt sie unter gesundheitlichen Problemen und musste mehrfach am Herzen operiert werden; zuletzt erlitt sie mehrere Hirnblutungen. Mireille Darc starb in Paris.

Gedenktafel für Theatermann Ivan Nagel enthüllt

"Nagel-Gutachten" ging in die Berliner Theater-Geschichte ein

An den Theaterwissenschaftler, Kritiker, Intendanten und Publizisten Ivan Nagel (1931-2012) erinnert in Berlin künftig eine Gedenktafel. Sie wurde von Kultursenator Klaus Lederer an Nagels letztem Wohnort in der Keithstraße im Stadtteil Schöneberg enthüllt, teilte die Senatskulturverwaltung mit. Ivan Nagel wurde als Kind einer jüdischen Familie in Budapest geboren. Die NS-Verfolgung und den Holocaust überlebten sie in einem Versteck. Nagel studierte unter anderem in Paris, Heidelberg und Frankfurt am Main, arbeitete als Theaterkritiker, Regisseur und Intendant und gründete 1979 das Festival "Theater der Welt". Sein als "Nagel-Gutachten" in die Berliner Theater-Geschichte eingegangenes Gutachten rettete den Angaben zufolge das Deutsche Theater, das Berliner Ensemble unter einer kollektiven Leitung und die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter der neuen Leitung von Frank Castorf in Ost-Berlin vor der Abwicklung nach dem Ende der DDR.

Markus Grill gibt Chefredaktion von "Correctiv" ab

Journalist verlässt Recherchebüro auf eigenen Wunsch

Markus Grill gibt die Chefredaktion von "Correctiv" ab. Der Journalist verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen Herausforderungen zu stellen, teilte das gemeinnützige Recherchebüro mit. Dies bestätigte Grill auf Anfrage. Der 49-Jährige war seit Juni 2015 "Correctiv"-Chefredakteur. Grill war für den Aufbau des Fact-Checking-Teams bei "Correctiv" und des Newsletters "Spotlight" verantwortlich gewesen und hat die Redaktion ausgebaut, die in seiner Amtszeit unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet wurde. Der mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnete Investigativ-Journalist hatte vor seiner Zeit bei "Correctiv" beim "Stern" und beim "Spiegel" gearbeitet. Zu seinen Zukunftsplänen äußerte er sich noch nicht.

Grütters fordert Freilassung von Serebrennikow

Russischer Regisseur steht unter Hausarrest

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat von Russland die Freilassung des Moskauer Theaterleiters Kirill Serebrennikow angemahnt. "Ich fordere natürlich von meinem Kollegen, dem russischen Kulturminister, dass er sich bei seinen Behörden dafür einsetzt, dass Serebrennikow auf freien Fuß gesetzt wird", sagte Grütters in einem Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur. "Alles andere wäre nicht nur gesellschaftlich und politisch, sondern auch kulturpolitisch ein Affront." Die Vorwürfe der russischen Behörden gegen Serebrennikow nannte sie einen "merkwürdigen Vorwand". Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters war am 22. August in Russland verhaftet und unter Hausarrest gestellt worden. Das Staatliche Ermittlungskomitee wirft ihm vor, staatliche Gelder unterschlagen zu haben. Im Oktober soll Serebrennikows "Hänsel und Gretel" in der Staatsoper Stuttgart Premiere haben. Ausschnitte aus dem Gespräch mit Monika Grütters sind in der heutigen Ausgabe der Sendung Fazit (ab 23.05 Uhr) zu hören.

Rekord für Lindenberg-Bild in Mainz

Erlös kommt der Stiftung Mainzer Herz zugute

Ein Bild von Udo Lindenberg ist in Mainz für rund 12 000 Euro versteigert worden. Das Geld kommt der Stiftung Mainzer Herz zugute. Sie erhielt bereits neun Bilder des Rockmusikers, um sie unter den Hammer zu bringen. Ein so hohes Gebot wie für das "Powerherz" betitelte Blatt sei aber noch nicht abgegeben worden, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Der bisherige Rekord lag bei 11 111,11 Euro. Für "Powerherz" zeichnete Lindenberg ein rot umrandetes Herz in die Mitte; daneben bildete sich der Maler und Sänger selbst mit gelbem Hut, blauem Anzug und überdimensionalen grünen Schuhen ab.

Prozess um Mord an Jim Reeves startet September

Sänger war in den 90er-Jahren mit der Band Sqeezer kurzzeitig erfolgreich

Eineinhalb Jahre nach dem Mord an dem Musiker Jim Reeves in einem Berliner Hostel beginnt am 13. September der Prozess. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat zwei Männer wegen Mordes angeklagt. Die beiden Verdächtigen sollen den 47-Jährigen am 1. Februar aus schwulenfeindlichen Motiven höchst grausam misshandelt und umgebracht haben, wie Gerichtssprecherin Lisa Jani sagte. Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" berichtet. Die Männer behaupten demnach, sie hätten sich durch eine angebliche Anmache des Musikers gestört gefühlt. Sie sollen ihn dann mit einem Gegenstand brutal vergewaltigt haben. Inner Verletzungen führten zum Tod des 47-Jährigen. Ein Urteil könnte noch im Herbst gesprochen werden. Reeves war in den 1990er-Jahren mit seiner Band Sqeezer kurzzeitig erfolgreich. Die Leiche des Sängers war in einem Hostel am Stuttgarter Platz in Berlin-Charlottenburg gefunden worden.

Eckhard Henscheid erhält Preis für grotesken Humor

Preisverleihung findet nächstes Jahr im Kasseler Rathaus statt

Der Autor Eckhard Henscheid erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2018. Damit werde der "Klassiker der literarischen Hochkomik" für sein ungemein vielfältiges und virtuos gestaltetes Werk ausgezeichnet, teilte die Stiftung Brückner-Kühner in Kassel mit. Die Preisverleihung findet am 3. März 2018 im Kasseler Rathaus statt. Die Laudatio wird der ehemalige Chefredakteur des Satriremagazins "Titanic", Oliver Maria Schmitt halten. Sein Formenreichtum sei schier unermesslich, vielfältig und feinsinnig, so die Jury. In enzyklopädischer Sammellust habe er Dummdeutsch, die Kulturgeschichte der Missverständnisse oder ein Jahrhundert der Obszönität zusammengetragen und ebenso kritisch wie komisch demaskiert. Ohne seinen prägenden Einfluss wäre das Werk vieler jüngerer Autoren und Preisträger des Kasseler Literaturpreises kaum denkbar.

Gutachten über "Hitler-Glocke" in Auftrag gegeben

Sachverständige soll klären ob Glocke in Jakobskirche Kulturdenkmal ist

Die pfälzische Gemeinde Herxheim am Berg wird ein Gutachten über die umstrittene "Hitler-Glocke" in der evangelischen Jakobskirche in Auftrag geben. Auf diesem Weg sollen die gesetzlichen und denkmalrechtlichen Bestimmungen geklärt werden, auf deren Grundlagen die Gemeinde im Anschluss entscheiden könne, sagte Ortsbürgermeister Ronald Becker dem epd. Der Gemeinderat habe beschlossen, die Glockensachverständige der Evangelischen Kirche der Pfalz, Birgit Müller, zu beauftragen. Zudem sei entschieden worden, eine Gedenktafel zu entwerfen, die die Geschichte der Glocke erläutert. Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz hat die Jakobskirche als Kulturdenkmal aufgeführt, nicht jedoch das Geläut. "Die Glocke taucht in den Akten nicht auf", sagte Landeskonservatorin Roswitha Kaiser dem epd. Dennoch zählten in der Regel mit der Kirche verbundene Gegenstände mit zum Denkmal, näheres soll nun das Gutachten feststellen. Stünde die Glocke zusammen mit der Kirche unter Denkmalschutz, dürfte sie nicht aus dem Turm genommen werden.

Asli Erdogan kann Friedenspreis nicht entgegennehmen

Autorin kann die Türkei nicht verlassen

Die türkische Journalistin und Schriftstellerin Asli Erdogan wird den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis in Osnabrück im September nicht persönlich entgegennehmen können. Wie die Stadt mitteilte, sei der in der Türkei wegen Terrorvorwürfen angeklagten Autorin der Reisepass nicht zurückgegeben worden. Daher könne sie das Land nicht verlassen. Im Juni hatte ein Gericht in Istanbul die Ausreisesperre gegen Erdogan aufgehoben. Der mit 25 000 Euro dotierte Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wird am 22. September verliehen. Die Preisträgerin werde per Live-Schaltung an einer Diskussionsveranstaltung am Vorabend und an der Preisverleihung teilnehmen, sagte ein Stadtsprecher.

Journalisten-Verband kritisiert TV-Duell

Sender konnten Änderungswünsche gegenüber Bundespresseamt nicht durchsetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband hat den Modus des anstehenden TV-Duells zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz kritisiert. "Ich wundere mich, dass der Regierungssprecher den Sendern offenbar vorschreiben kann, wie das Fernsehduell ablaufen soll", sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall in einer verbreiteten Mitteilung. "Die Sender hätten im Zweifel lieber auf das Duell verzichten sollen, als sich den Wünschen der Kanzlerin zu beugen." Das Duell, das am 3. September um 20.15 Uhr im Ersten, im ZDF, auf RTL und Sat.1 zu sehen ist, sollte zunächst nach dem Willen der Sender an zwei Abenden - einmal im öffentlich-rechtlichen und dann im privaten TV - ausgestrahlt werden. Das Modell fand im Kanzleramt keine Zustimmung. Auch die Idee, die beiden Moderatorengespanne (Maybrit Illner mit Peter Kloeppel sowie Claus Strunz mit Sandra Maischberger), nacheinander in 45-Minuten-Blöcken fragen zu lassen, wurde abgelehnt. Sie sollen sich jetzt ständig abwechseln.

Ed Skrein springt von geplantem "Hellboy"-Film ab

"Whitewashing"-Vorwürfe nach Bekanntgabe der Besetzung

Schauspieler Ed Skrein springt nach einer Rassendebatte von der geplanten Neuauflage des Fantasyfilms "Hellboy" ab. Skrein gab seine Entscheidung per Twitter bekannt. Er sei traurig, das Projekt zu verlassen, aber dies sei der richtige Schritt, betonte der Schauspieler. In der Wiederauflage der "Hellboy"-Geschichte sollte Skrein die Rolle des Militärmajors Ben Daimio übernehmen. Nach Bekanntgabe der Besetzung in der vorigen Woche waren im Netz "Whitewashing"-Vorwürfe lautgeworden, also dass ein Weißer den Part eines Asiaten übernehme. Der Brite Skrein beteuerte, er habe die Rolle angenommen, ohne zu wissen, dass die Originalfigur in der Comicvorlage asiatischer Abstammung sei. Die Figur sollte "kulturell korrekt" besetzt werden. Es sei richtig und wichtig "ethnische Vielfalt" zu schaffen. Hollywood-Produktionen wird häufiger vorgeworfen, Rollen und Figuren aus anderen Kulturen durch "weißwaschen" auf ein weißes Publikum zuzuschneiden.

Regisseurin Jane Campion erhält Filmpreis Köln

Auszeichnung wird beim Film Festival Cologne verliehen

Der mit 25.000 Euro dotierte Filmpreis Köln geht in diesem Jahr an die neuseeländische Regisseurin Jane Campion. Sie nimmt die Auszeichnung am 6. Oktober beim Film Festival Cologne entgegen, wie die Film- und Medienstiftung NRW in Düsseldorf mitteilte. Campions mehr als 30-jähriges Schaffen für Film und Fernsehen umfasst zeitgenössisches Drama, Kostümfilm, Literaturverfilmung und Krimi. Die Arbeit der 63-Jährigen zeichnet sich durch die Darstellung einzigartiger Frauengestalten aus, wie die Filmstiftung erklärte. 1993 gewann Campion als erste Frau für "Das Piano" in Cannes die Goldene Palme für den Besten Film. 1994 erhielt sie ebenfalls für «Das Piano» den Oscar für das Beste Drehbuch. Zu Ehren der Preisträgerin werden in Kooperation mit den Sendern Arte und BBC Worldwide am 4. Oktober als Deutschlandpremiere alle sechs Folgen der zweiten Staffel von "Top of the Lake: China Girl" gezeigt. In Anwesenheit von Campion laufen die Folgen im Original im Cineplex Filmpalast Köln.

Facebook blockiert Werbung für Fake-News-Seiten

Internetkonzern verschärft eigene Richtlinien

Seitenbetreiber, die wiederholt bereits angezweifelte Inhalte geteilt haben, dürfen künftig nicht länger Werbeanzeigen auf Facebook schalten. Das hat der Konzern am Dienstag in einem Blog-Eintrag mitgeteilt. Dies werde dazu beitragen, die Verbreitung von Falschmeldungen weiter zu reduzieren, heißt es weiter. Zuvor hatte Facebook bereits Anzeigen blockiert, die einzelne Geschichten und Inhalte bewerben, deren Wahrheitsgehalt von unabhängigen Faktenprüfern bereits angezweifelt wurde. Facebook ermöglicht den Seiten-Betreibern allerdings auch eine Rückkehr in sein Werbe-System: "Unterlassen die Seiten die weitere Verbreitung von Falschmeldungen, wird die Einschränkung wieder aufgehoben", heißt es in dem Blog-Post.

Liesborner Evangeliar kehrt in Abteikirche zurück

Rückkauf der Handschrift wurde auch von der Bundesregierung unterstützt

Das mehr als 1.000 Jahre alte Liesborner Evangeliar ist wieder an seinen Ursprungsort zurückgekehrt. Am Montag wurde die Handschrift in der Abteikirche Liesborn öffentlich präsentiert. Der Landkreis Warendorf hatte das Evangeliar im Frühjahr für rund drei Millionen Euro zurückgekauft. Das auf der Kunst- und Antiquitätenmesse in Maastricht zum Verkauf angebotene Kunstwerk war zuvor in den USA in Privatbesitz. Die Handschrift aus dem Jahr 980 enthält die Überlieferungen der vier Evangelisten. Der Ankauf wurde unter anderen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Gerhard Richter unterstützt NS-Gedenkstätte

Maler stellt Dauerleihgabe zur Verfügung

Der Maler Gerhard Richter unterstützt den Aufbau einer Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde im Nationalsozialismus im sächsischen Großschweidnitz. Er stellt der Einrichtung eine Fotofassung seines berühmten Gemäldes "Tante Marianne" als Dauerleihgabe zur Verfügung. Dietmar Elger, Leiter des Gerhard Richter Archivs Dresden sprach von einer Herzensangelegenheit für Richter. Dessen Tante, Marianne Schönfelder, war als Euthanasie-Opfer in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt 1945 an den Haftfolgen gestorben.

Reporter ohne Grenzen kritisiert "indymedia"-Verbot

Pressefreiheit gelte auch für linksextreme Website

Die Journalistenvereinigung Reporter ohne Grenzen (ROG) hat das Verbot der als linksextremistisch eingestuften Website "linksunten.indymedia.org" kritisiert. Das Vorgehen des Bundesinnenministeriums sei eine "rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung", erklärte die Organisation. Aufrufe zu Gewalt seien inakzeptabel. Sie müssten gelöscht und ihre Urheber bestraft werden, erklärte ROG. Die Pressefreiheit gelte aber auch für unbequeme, ja selbst für schwer erträgliche Veröffentlichungen, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Gegen strafbare Inhalte auf "linksunten.indymedia" gebe es weniger einschneidende Mittel.

Künstler-Petition für Freilassung Serebrennikows

Russischer Theaterregisseur soll Staatsgelder unterschlagen haben

Die beiden deutschen Theaterregisseure Thomas Ostermeier und Marius von Mayenburg fordern in einer Petition, die Ermittlungen gegen ihren russischen Kollegen Kirill Serebrennikow einzustellen. Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters steht unter Hausarrest, weil er Staatsgelder in Höhe von umgerechnet knapp einer Million Euro veruntreut haben soll. In der Petition wird die Bundesregierung aufgerufen, sich für Serebrennikow einzusetzen. Er dürfe nicht das Opfer politisch motivierter Diffamierung werden und im Gefängnis landen. Die Petition wurde unter anderem von der australischen Schauspielerin Cate Blanchett und Filmregisseur Volker Schlöndorff unterzeichnet.

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