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Literatur / Archiv | Beitrag vom 22.02.2015

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken

Johannes Willms im Gespräch mit Bénédicte Savoy

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Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)
Der Historiker Johannes Willms (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.

Der Historiker Johannes Willms hat mit "Tugend und Terror" (C. H. Beck) die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung der Französischen Revolution seit langem gewagt. Ihm gelingt ein tiefenscharfes Panorama, in dem nicht nur die Akteure aus der ersten Reihe gut zu erkennen sind - Ludwig XVI. und Mirabeau, Danton und Robespierre, Sieyès und Bonaparte -, sondern auch unzählige Figuren dahinter.

Die Chiffre "89" steht in Frankreich für 1789, die große Revolution. Und der geschichtsträchtige 9. November fällt dort ins Jahr 1799, auf jenen Tag, an dem Napoleon Bonaparte die Umwälzungen per Staatsstreich beendete.

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy ist eine Spezialistin für die Geburt des Museums aus dem Geiste auch der Revolution ("Tempel der Kunst. Die Geburt des Museums in Deutschland 1701- 1815", Böhlau). Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume.

Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

Aufzeichnung aus dem Literarischen Colloquium Berlin vom 10.02. 2015

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