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Kompressor | Beitrag vom 08.12.2015

Frage des TagesEin Turner-Preis für soziales Engagement?

Elke Buhr im Gespräch mit Max Oppel

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Das Londoner Künstler-Kollektiv Assemble nimmt den Turner Preis entgegen; Aufnahme vom 7. Dezember 2015 in Glasgow (picture alliance / dpa)
Das Londoner Künstler-Kollektiv Assemble nimmt den Turner Preis entgegen; Aufnahme vom 7. Dezember 2015 in Glasgow (picture alliance / dpa)

Eigentlich gilt der Turner-Preis als wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst. Doch in diesem Jahr wurde die Architektengruppe Assemble ausgezeichnet – für eine Stadtteil-Sanierung in Liverpool. Ist das noch Kunst, fragen wir Elke Buhr vom Magazin "Monopol".

Für ihr Renovierungs-Projekt "Granby Four Streets" in einem Problemviertel Liverpools haben Architekten, Designer und Anwohner gestern in Glasgow den mit 25.000 Pfund (knapp 35.000 Euro) dotierten Turner Preis entgegen genommen.

Der 1984 gestiftete Preis ist nach William Turner, dem berühmten Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, benannt. Die ausgezeichneten Künstler müssen unter 50 Jahre alt sein, die Auswahl der Preisgekrönten entfesselt stets Kritik.

Auch diesmal schlagen die Wellen wieder hoch. Kann man ein städtisches Renovierungsprojekt als "Kunst" gelten lassen?

Darüber sprechen wir mit Elke Buhr, der stellvertretenden Chefredakteurin des Kunstmagazins Monopol.

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