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Zeitfragen | Beitrag vom 15.02.2019

Fotografin, Essayistin, ÜbersetzerinDer Ré-Soupault-Blick

Von Hans-Peter Kunisch

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Philippe Soupault und Ehefrau Ré, Paris 1984 (picture-alliance / akg-images / Marion Kalter)
Philippe Soupault und Ehefrau Ré, Paris 1984 (picture-alliance / akg-images / Marion Kalter)

Sie studierte am Bauhaus in Weimar, ging als Modejournalistin nach Paris, heiratete einen surrealistischen Schriftsteller. Ré Soupault war vielfältig begabt und pflegte einen besonderen Blick auf die Welt. Bekannt wurde sie auch als Modemacherin.

Ré Soupault war ein Multitalent. Die Tochter eines Pommerschen Metzgers und Viehhändlers studierte am Bauhaus in Weimar, wurde in Berlin und Paris zur Modejournalistin und erfand das Transformationskleid.

Als Fotografin begleitete sie den surrealistischen Schriftsteller Philippe Soupault auf seinen journalistischen Reisen. Die beiden heirateten 1937 und flohen 1942 vor dem Einmarsch der Deutschen aus Tunis in die USA.

Von Paris nach New York, von New York nach Basel

Nach der Trennung von Philippe Soupault arbeitete Ré zuerst in New York, dann in Basel und schließlich wieder in Pars als Funkessayistin und als Übersetzerin von Lautréamont, Romain Rolland und Philippe Soupault, mit dem sie in den letzten 20 Jahren ihres Lebens wieder zusammenfand.

Hans-Peter Kunisch spürt dieser vielfältig begabten Frau in Gesprächen mit Zeitgenossen nach und stellt ihre Werke vor.


Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

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