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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 04.11.2016

Forum FrauenkircheProjekt Einheit - Was hält uns zusammen?

Moderation: Alexandra Gerlach

Angela Merkel, Stanislaw Tillich, Joachim Gauck, Norbert Lammert, Andreas Vosskuhle stehen vor der Frauenkirche in Dresden, in der der Festakt zur Deutschen Einheit stattfand. (dpa/picture-alliance/Jens Meyer)
Angela Merkel, Stanislaw Tillich, Joachim Gauck, Norbert Lammert, Andreas Vosskuhle stehen vor der Frauenkirche in Dresden, in der der Festakt zur Deutschen Einheit stattfand. (dpa/picture-alliance/Jens Meyer)

Rund 450.000 Besucher kamen in diesem Jahr zum Fest zur deutschen Einheit am 3. Oktober nach Dresden. Die Menschen feierten dort ein weltoffenes, buntes Deutschland. Ein paar hundert Menschen allerdings zeigten deutlich, dass sie mit diesem Deutschland nicht zufrieden sind.

Unser Leben verändert sich rasant und über die Richtung wird erbittert gestritten. Die deutsche Einheit scheint heute nicht nur eine Frage von Ost und West zu sein, sondern auch die Frage nach der gemeinsamen Vorstellung von unserem Land. Ein gemeinsames Land - das ist eigentlich der Normalfall in einer Demokratie, aber die Auseinandersetzungen werden mit einer Radikalität geführt, die es schwer macht, besonnen über gemeinsame Wege und Ziele zu diskutieren.

Wie sieht Deutschland 2016 aus? Sind wir ein Volk geworden? Was hält uns zusammen? Wie weit ist das Projekt Einheit gekommen?

Darüber diskutieren in der Sendung "Wortwechsel" von Deutschlandradio Kultur:

Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen a. D., Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Einheit e. V.
Antje Hermenau, Unternehmerin und Buchautorin, ehem. Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Everhard Holtmann, Professor em. für Politikwissenschaft und Forschungsdirektor des Zentrums für Sozialforschung Halle e.V.
Alexander Ahrens, parteiloser Oberbürgermeister von Bautzen in Sachsen

Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandradio Kultur


Aufzeichnung vom 03.11.2016 aus der Frauenkirche Dresden

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