Freistil, vom 20.05.2012, 20:05 Uhr

Fortsetzung folgt

Die Fernsehserie zwischen Trash und Kunstform
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

Serien schauen heißt weiterschauen. Folge für Folge überraschen Protagonisten und Handlung durch neue Seiten und Wendepunkte. Früher waren Serien als billig produzierte triviale Massenware verschrien, heute gelten zumindest viele ambitioniert gemachte Produkte als geistvolle Unterhaltung.

Larry Hagman in der Rolle des J.R. Ewing in der Fernsehserie "Dallas" (AP Archiv)
Larry Hagman in der Rolle des J.R. Ewing in der Fernsehserie "Dallas" (AP Archiv)

Rümpften manche früher die Nase über Menschen, die Woche für Woche auf eine neue Folge von "Denver" oder "Dallas" warteten, sind sie mittlerweile selbst süchtig nach dem künstlerischen Charakter, der Serien wie "True Blood", "Mad Men" oder "The Wire" ausmacht.

Der Wendepunkt in Deutschland war "Twin Peaks". Als RTL die Serie Ende der 80er-Jahre nach Deutschland holte, war es plötzlich wieder chic, beim Ausstrahlungstermin zu Hause vor dem Fernseher zu verweilen.

Mittlerweile schauen die meisten Serienfans ihre Favoriten gar nicht mehr im Fernsehen an, sondern auf DVD oder als Download aus dem Netz. Das Angebot wird immer unübersichtlicher. Um durch das Dickicht zu gelangen, werden Serientipps wie Insiderinformationen an der Börse weitergegeben oder über Facebook verbreitet.


Regie: Robert Steudtner
DLF 2012

Downloads:

Fortsetzung folgt - die Fernehserie zwischen Trash und Kunstform (PDF)
Fortsetzung folgt - die Fernsehserie zwischen Trash und Kunstform (Textfassung)

 

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