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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 21.12.2018

Flüchtlinge in Deutschland Was haben wir geschafft?

Moderation: Monika van Bebber

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Der Lehrer Florian Schempp unterrichtet an der Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin in einer Willkommensklasse Deutsch.  (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
In Willkommensklassen wurden durchaus positive Erfahrungen gesammelt. Bei der Unterbringung von Flüchtlingen aber gibt es massive Probleme. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

"Wir schaffen das", hat Angela Merkel 2015 mit Blick auf hunderttausende Flüchtlinge in Deutschland gesagt. Dafür ist sie scharf kritisiert worden. Viele Menschen glauben nicht, dass die Integration gelingen kann. Was haben wir tatsächlich geschafft?

Als 2015 hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, schlug die Willkommenskultur schnell in Skepsis um. Wie sollen diese Menschen alle integriert werden? Wo werden sie wohnen, arbeiten und lernen? Wie wird sich unsere Gesellschaft verändern?

Nach drei Jahren zeigt sich, dass manches funktioniert, anderes nicht. Viele Flüchtlinge haben Arbeit gefunden und Unternehmer machen sich für deren Bleiberecht stark. In den Schulen gibt es positive Erfahrungen mit sogenannten Willkommensklassen. Für die Kommunen bleibt aber das größte Problem die Unterkunft, denn bezahlbarer Wohnraum ist knapp.

Letzten Endes kann Integration nur dann gelingen, wenn alle Beteiligten es auch wollen. Wie sieht die Zwischenbilanz aus?

Darüber diskutieren im "Wortwechsel":
Gottfried Härle, Brauereibesitzer aus Leutkirch im Allgäu, Mitbegründer der Unternehmer-Initiative "Bleiberecht durch Arbeit"
Uwe Lübking, Beigeordneter für Sozialpolitik des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Henning Rußbült, Leiter des Hans-Carossa-Gymnasiums in Berlin-Spandau
Muhannad Taha, Student aus Aleppo

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