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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 06.08.2012

"Flüchten! Wie kann man weg von hier?"

Vom Leben in deutschen Armutszonen

Von Winfried Roth

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Ein Mann sucht in der Düsseldorfer Innenstadt in einem Mülleimer nach verwertbarem Material. (picture alliance / dpa)
Ein Mann sucht in der Düsseldorfer Innenstadt in einem Mülleimer nach verwertbarem Material. (picture alliance / dpa)

In den letzten zehn Jahren erlebten Frankreich, die Niederlande und Großbritannien heftige Gewaltausbrüche in heruntergekommenen Stadtteilen. Auch in Deutschlands Großstädten sind ausgedehnte Armutszonen entstanden.

Am Rand des Existenzminimums oder darunter leben dort etwa fünf Millionen Menschen, unter ihnen viele mit Migrationshintergrund. Gerade der Alltag der Kinder und Jugendlichen ist von Aggressivität und Perspektivlosigkeit geprägt. Das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt", das eine Aufwertung der Armutszonen versuchte, wird seit einiger Zeit massiv "zurückgefahren". Eine Eskalation wird allmählich wahrscheinlicher.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


Links zum Thema:

www.sozialestadt.de

www.quartiersmanagement-berlin.de

www.guardian.co.uk/uk/london-riots

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