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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 07.06.2017

Flucht nach EuropaDie Odyssee der griechischen Familie Markopoulos

Von Mirko Heinemann

Die Ruine der griechisch-orthodoxen Kirche Yason Kilisesi in Ordu (Türkei). (imago)
Die Ruine der griechisch-orthodoxen Kirche Yason Kilisesi in Ordu (Türkei). (imago)

Vor 100 Jahren begannen Flucht und Vertreibung von über einer Million Griechen aus der Türkei. Wer nicht fliehen konnte, wurde auf einen Todesmarsch ins Hinterland geschickt. Den Großeltern unseres Autors gelang die Flucht.

Im Sommer 1917 erfasste Panik die griechische Bevölkerung der Schwarzmeerstadt Ordu. Wer nicht fliehen konnte, wurde auf einen Todesmarsch ins Hinterland geschickt. So begannen die Deportationen und Verfolgungen der griechischen Minderheit im Osten des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs.

Es war auch der Anfang vom Ende der griechischen Kultur in Anatolien: 1923, mit der Gründung der Republik Türkei, mussten 1,2 Millionen Griechen ihre Heimat verlassen. Unter den Flüchtlingen waren auch die Großeltern unseres Autors.

Hundert Jahre nach ihrer Flucht ist Mirko Heinemann in die alte Heimat seiner Großeltern gereist, hat nach Spuren der untergegangenen griechischen Kultur gesucht und berichtet, was damals geschah.  

Das Manuskript des Beitrags in volller Länge als PDF-Datei oder als TXT-Datei.

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