Seit 05:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 20.10.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 07.06.2017

Flucht nach EuropaDie Odyssee der griechischen Familie Markopoulos

Von Mirko Heinemann

Podcast abonnieren
Die Ruine der griechisch-orthodoxen Kirche Yason Kilisesi in Ordu (Türkei). (imago)
Die Ruine der griechisch-orthodoxen Kirche Yason Kilisesi in Ordu (Türkei). (imago)

Vor 100 Jahren begannen Flucht und Vertreibung von über einer Million Griechen aus der Türkei. Wer nicht fliehen konnte, wurde auf einen Todesmarsch ins Hinterland geschickt. Den Großeltern unseres Autors gelang die Flucht.

Im Sommer 1917 erfasste Panik die griechische Bevölkerung der Schwarzmeerstadt Ordu. Wer nicht fliehen konnte, wurde auf einen Todesmarsch ins Hinterland geschickt. So begannen die Deportationen und Verfolgungen der griechischen Minderheit im Osten des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs.

Es war auch der Anfang vom Ende der griechischen Kultur in Anatolien: 1923, mit der Gründung der Republik Türkei, mussten 1,2 Millionen Griechen ihre Heimat verlassen. Unter den Flüchtlingen waren auch die Großeltern unseres Autors.

Hundert Jahre nach ihrer Flucht ist Mirko Heinemann in die alte Heimat seiner Großeltern gereist, hat nach Spuren der untergegangenen griechischen Kultur gesucht und berichtet, was damals geschah.  

Das Manuskript des Beitrags in volller Länge als PDF-Datei oder als TXT-Datei.

Mehr zum Thema

Erster Weltkrieg - Die Schüsse von Sarajevo und die Folgen
(Deutschlandfunk Kultur, Themenabend, 28.06.2014)

“Ganze albanische Dörfer hatten sich in Feuersäulen verwandelt“
(Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt, 08.10.2012)

Zeitfragen

Digitale IdentitätKommt die überwachte Gesellschaft?
Ein Mann im Anzung und mit einer Überwachungskamera aus Pappe auf dem Kopf, fährt eine Rollpreppe hoch. (imago images / Bildgehege)

Anfang der 80er-Jahre gab es wegen der Volkszählung noch Proteste, heute geben wir private Daten von ganz alleine preis. Der Staat will immer noch Daten über uns sammeln, die Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen ist bisher gering.Mehr

TelemedizinDer polnische Patient am Bildschirm
Eine Ärztin sitzt in ihrer Praxis und spricht per Videokonferenz mit einer Patientin, die in ihrem Zuhause ist. (imago images / Westend61)

In der Vergangenheit waren viele Mediziner in Polen der Meinung, dass es unmöglich sei, Patienten telefonisch zu behandeln. Jetzt sagen einige von ihnen sogar, dass Telemedizin die Hauptkontaktform zwischen Arzt und Patienten sein sollte.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur