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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 27.06.2007

Fischzug im Braunkohleland

Teichwirtschaft in der Lausitz

Von Ernst-Ludwig von Aster

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In der Lausitz arbeitet die größte Teichwirtschaft Europas, die Peitzer Edelfisch GmbH. Ob Karpfen-, Forellen- oder Welszucht, Fischverarbeitung oder -handel, die Peitzer Edelfischer expandieren. Und betonen immer wieder die "natürlichen Rahmenbedingungen" ihrer Fischzucht. Demnächst soll sogar für das Gros der Produktion das EU-Biosiegel beantragt werden.

Nun aber schlagen Umweltschützer und Wissenschaftler Alarm: Das neueste Produkt der Edelfischer - der Streifenbarsch, ein Importfisch aus Israel - könnte zum Killer für heimische Fischarten werden. In drei hermetisch von der Außenwelt abgeriegelten Becken haben Potsdamer Wissenschaftler den Streifenbarsch studiert. Die Tiere dürften auf keinen Fall in die natürliche Seenlandschaft gelangen. Vor einer "ideologisch naturschutzfachlichen Debatte" warnt dagegen der Peitzer Fisch-Manager.

Wilfried Donath eilt den Kiesweg entlang, lässt die "Karpfenklause" rechts liegen, die "Fischerkate" links, geht an den alten Backsteingebäuden vorbei, wo einst Erz verhüttet wurde, bleibt dann vor einem Graben stehen. Grün schwappt die Entengrütze auf dem Wasser …

"Das ist der Hammergraben, der kommt vom großen Spreewehr in Cottbus, das ist ein künstliches Bauwerk, das im 16. Jahrhundert ist das aufgebaut worden und das dient der Wasserversorgung der Teiche, heute noch."

Der Hammergraben: Das ist die Schlagader für die Teichwirtschaft in der Lausitz. Er bringt frisches Wasser in die künstlichen See-Systeme. In denen seit mehr als 400 Jahren Fische gezüchtet werden. Wilfried Donath ist Herr über einige tausend Hektar Teichfläche. Und als Geschäftsführer der Peitzer Edelfisch GmbH einer der ganz großen im deutschen Binnen-Fisch-Geschäft.

"Das ist also der Hälterteich, also einer unserer sehr großen Teiche, der Größte hat 200 Hektar Gesamtfläche … hier werden richtig Fische aufgezogen, hier kann man über 100 Tonnen Karpfen produzieren."

Leicht kräuselt sich das Wasser. Schilf wiegt sich am Ufer. Idyllisch liegt der Teich in der Landschaft. Auf der anderen Uferseite ragen acht riesige Kühltürme empor. Blasen Wasserdampf in die Atmosphäre.

"Das ist das Kraftwerk Jänschwalde. Wir nutzen das Kühlturmwasser, was übrigens von hervorragender Qualität ist, für die Fischzucht und ziehen dort die Satzfische auf, die auch hier in den Hälterteich kommen."

Donath lächelt. Das Kraftwerk am Teich ist ein entscheidender Standortvorteil im harten Fischgeschäft. In der Winterzeit leiten die Edelfischer das warme Kühlwasser durch ihre Karpfenbecken. Während in der Natur die Fische eine Wachstumspause einlegen, wachsen die Peitzer Kraftwerks-Karpfen munter weiter. Und sind dann schon nach zwei anstatt sonst nach drei Jahren verkaufsfertig.

"Wir sind gerade dabei die Chance zu nutzen, die die Aquakultur hier bietet, … , wir wissen ja, dass die Hochseefischerei immer weniger Fisch bringt und die Bestände teilweise überfischt sind, wir haben dort einen relativ starken Preisanstieg bei der Rohware, insofern ist es heute weltweit ein Trend, dass die Aquakultur boomt. Und Teichanlagen oder Fischzuchtanlagen, die profitieren davon."

Das Fischgeschäft ganz im Osten der Republik boomt. Rund 600 Tonnen Karpfen holen die Peitzer jährlich aus ihren Teichen. Jeder 20. Karpfen, der in Deutschland auf den Tisch kommt, stammt aus ihren Gewässern. Und Donath und seine Kollegen sind weiter auf Wachstumskurs. Suchen weitere Gewässer für die Fischaufzucht, planen neue Verarbeitungsanlagen.

"Der Handel verlangt zunehmend auch nach neuen Produkten, und wir wollen natürlich auch diese Fischarten aufziehen, die in Zukunft abgenommen werden vom Verbraucher und da möchten wir als Firma einen Part mitspielen."

Der Karpfen ist etabliert, steht allerdings vor allem im Herbst und Winter auf dem Speiseplan. Der Fisch-Unternehmer aber will seine Produkte das ganze Jahr über verkaufen. Neue Fische braucht der Markt. Da ist sich Donath ganz sicher.

"Sie können hier Störe halten, sie können Welse halten, Zander, Hecht, auch den Flussbarsch hier aufziehen. In Zukunft sollen diese Fischarten dann auch auf dem Markt platziert werden."

Zander, Wels, Hecht – alles alte Bekannte in der Fischerei-Szene. Donaths Hoffnung aber ist ein Newcomer. Mit ihm will er die Fischtheken erobern.

"Es ist ein barschartiger, der faktisch verwandt ist mit dem Wolfsbarsch, dem Loup de Mer, das heißt, da ist das Fleisch ähnlich, oder besser, das heißt, er passt hier in die Teichwirtschaft."

Der Name des Hoffnungsträger: "Streifenbarsch". Ein Fisch, der in Brandenburgs Gewässern natürlich nicht vorkommt. Ebenso wenig wie im Rest der Republik.

"Der Streifenbarsch kommt ursprünglich aus Nordamerika, den wir hier aufziehen ist ein Hybride, stammt vom dem weißen und dem Streifenbarsch ab. Die Israelis haben das qualifiziert die Vermehrung der Ausgangsarten, von dort beziehen wir die Sätzlinge."

Der Streifenbarsch ist ein aggressiver Raubfisch. Und in Israel und den USA vor allem geschätzt als guter Kämpfer an der Angel. In Brandenburg aber ist er ein Alien. Und eine potenzielle Bedrohung für die heimische Fischwelt. Das befürchten die Wissenschaftler, die nur 100 Kilometer von Donaths Teichen entfernt arbeiten.

Am Institut für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow, geht Dr. Andreas Müller-Belecke auf zwei große grüne Plastikbecken zu.

"Hier haben wir jetzt pro Becken jetzt 20 adulte Streifenbarschhybriden sitzen."

Seit mehr als acht Jahrzehnten forschen Wissenschaftler hier in Sacrow rund um den Fisch. Untersuchen die ökologischen Auswirkungen der Binnenfischerei. Haben eigene Zuchtstationen im Sacrower See. Beim Streifenbarsch aber gehen sie auf Nummer sicher.

"Diese Becken sind jetzt bewusst weit weg in den Wald gebaut worden, haben keinen Anschluss an den Sacrower See, haben also keine eigene Wasserversorgungen. So dass wir auch ganz sicher vermeiden können, wenn hier jetzt Larven drin schlüpfen, dass die nicht in natürliche Gewässer kommen können. Wir haben bespannt, dass auch Wasservögel keine Eier mit rausnehmen können."

Was in Peitz in den Teichen schwimmt, ist in Potsdam in Sicherheitsverwahrung. Seit mehr als zwei Jahren studieren Müller-Belecke und seine Kollegen den Streifenbarsch. Auf dem Schreibtisch des Wissenschaftlers stapeln sich die Unterlagen..

"Ausgangshypothese war eigentlich, dass man unter den Hybriden eher keine Reproduktion erwarten kann … insbesondere unter den Bedingungen, die wir hier haben, war davon auszugehen, dass hier keine Reproduktion stattfinden kann."

Kreuzungen – wie der Streifenbarsch – können sich nicht in der Natur vermehren. Schon gar nicht unter den Klimabedingungen Brandenburgs. Das war die Annahme der Fisch-Wissenschaftler.

"Wir haben beobachten können, dass ein Ablaichen unter natürlichen Bedingungen stattfindet und auch ein Aufkommen von Larven zu beobachten ist unter den klimatischen Bedingungen Brandenburgs."

Die Tiere sind vermehrungsfähig. Auch der Brandenburger Winter konnte ihnen nichts anhaben. Ein alarmierender Befund für die Wissenschaftler. Und für alle, die mit dem Raubfisch Geschäfte machen wollen.

"Er ist und bleibt ein Alien. Und darum muss man sehr vorsichtig rangehen."

Denn im ewigen Spiel vom Fressen- und Gefressenwerden haben fremde Raubfische in der Natur oft die besten Karten. Und können manchmal sogar ein gesamtes Ökosystem verändern.

Bekanntestes Beispiel ist der heute in allen Fischtheken präsente Viktoriabarsch. Ursprünglich im Nil zuhause, wurde er vor einigen Jahrzehnten in dem in dem afrikanischen Viktoriasee-See ausgesetzt.

"Im Viktoriasee haben sich die Tiere sehr gut entwickeln können, hatten eine gute und große Nahrungsgrundlage und die als Viktoriabarsch bezeichnete Art hat sich dann so durchsetzen könne, dass sie das gesamte Ökosystem geschädigt hat."

Ein mahnendes Beispiel. Auch in Sachen Streifenbarsch.
Der Wissenschaftler Müller-Belecke plädiert dann auch dafür, …

"dass man sie nur in Haltungssystemen mästet, in denen kein Entkommen in natürliche Haltungssystem möglich ist. Solche Haltungssysteme sind durchaus denkbar, wenn man jetzt an geschlossenen Kreislaufanlagen denkt, wo quasi auf freier Fläche eine Anlage entstehen kann mit Brunnenwasser versorgt wird. Und kein Auslauf stattfindet."

Im Potsdamer Naturkundemuseum beantwortet Dr. Detlef Knuth geduldig die Fragen der Besucher. "In der Spur des Menschen: Biologische Invasionen" heißt die Sonderausstellung, die der Museumsleiter und seine Mitarbeiter entwickelt haben.

"Es gibt eine Liste der hundert schlimmsten Arten, die haben wir hier ausgelegt."

Ob Kamtschatkakrabbe, Kaninchen oder Eichhörnchen, haben sie erstmal in einer neuen Umgebung Fuß gefasst, geht es den einheimischen Kollegen an den Kragen. Faunenverfälschung nennen das die Biologen, oft genug ist ein Artensterben die Folge.

Knuth eilt nach oben, in sein Büro. Auf dem Schreibtisch liegen die Untersuchungen der Sacrower Fisch-Wissenschaftler in Sachen Streifenbarsch.

"Es ist ein sehr großer Raubfisch, wenn der also genug Nahrung hat, wird der über einen Meter groß, es sind sehr kapitale Arten, … in den Gewässern, wo sie eingesetzt werden, fressen sie als Raubfisch alles, was sie überwältigen können."

Der Biologe wirkt beherrscht, doch man sieht ihm an, dass es in ihm brodelt. Erst durch unsere Recherchen ist er auf das Thema aufmerksam geworden. Knuth ist Mitglied im Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, sitzt als Vertreter der Verbände im Brandenburger Fischereibeirat, das die Fischereipolitik des Landes beratend begleiten soll. Bisher war der Streifenbarsch dort kein Thema.

"Wenn der Streifenbarsch bei uns in den Gewässern eingesetzt wird, dann wird er auch zur Veränderungen der Fischfauna führen, wie der Nilbarsch es gemacht hat im Viktoriasee, wo also die heimische Fischfauna aufgefressen worden ist. Die Gefahr besteht natürlich auch in unseren Gewässern."

Knuth schüttelt den Kopf, faltet die Hände auf dem Schreibtisch. Er kann es nicht fassen.

"Diese Probleme behebt dann nicht mehr Herr Donath, die behebt der Steuerzahler, und dann muss man sich vorher die Frage stellen, kann man solche Arten in die Natur entweichen lassen. Und wenn ich so etwas halten muss, dann bleiben eigentlich nur Kreislaufanlagen übrig oder ein wirklich 100-prozentig geschlossenes System. Ein Teich ist das nicht."

In Peitz eilt Wilfried Donath am großen Hälterteich entlang. Ärgert sich über die hohen Sätzlings-Preise der israelischen Streifenbarsch-Züchter. Allzu gern würde er eine eigene Vermehrung aufbauen. Aber dazu fehlt noch die Erfahrung.

"Ich glaube, wir haben jetzt insgesamt einen Bestand von 100 Tonnen verkauft, ein paar sind noch da, wir müssen jetzt die Sache reproduzieren."

Um dran zu bleiben. Am Streifenbarsch-Geschäft. Und in das will sich Donath von niemandem hineinreden lassen. Schon gar nicht von den Umweltschützern.

"Und ich sehe überhaupt nicht ein, dass sich irgendwelche Leute hinsetzen, ideologisch ein Brett vor dem Kopf haben und der Meinung sind, sie könnten sich hier ihre Wunderwelt zurechtzimmern, das geht nicht, auf Dauer."

Die Forderung, die Streifenbarsche - sicher ist sicher – in einem abgeschlossenen System an Land zu halten, ist für ihn vollkommen wirklichkeitsfremd.

"Wer so eine Forderung aufmacht, der bringt den Streifenbarsch faktisch vom Markt. Im Teich ist es auch so, die Teiche sind abgegittert, insofern kann man die Teichanlagen ohne weiteres mit einbeziehen. Insofern glaube ich schon, dass der Naturschutz da fachlich ein Verständigungsproblem hat."

Cottbus, Außenstelle des Landesumweltamtes. Zuständig von Amts wegen für den Streifenbarsch. Dr. Dorothee Bader und Abteilungsleiter Wolfgang Genehr sortieren ihre Unterlagen.

"Wir sind hier eine Genehmigungsabteilung, wir sind hier für die emissionsschutzrechtliche, wasserschutzrechtliche naturschutzrechtliche Genehmigungen zuständig, also alles das, was im Süden von Brandenburg aus Umweltsicht zu genehmigen ist, das wird hier erledigt."

Dass in ihrem Verwaltungsbereich der Streifenbarsch seine Kreise zieht, davon wussten sie bis zu unserem Anruf noch nichts.

"Also Streifenbarschproblematik ist für uns im Süden von Brandenburg ganz neu, wir kennen das also noch gar nicht, wir haben es uns da erstmal im Internet belesen müssen, worum es sich dabei handelt, wir wissen nur, dass es ein Fremdländer und Hybrid ist."

Genehr deutet auf einen Stapel Ausdrucke. Erste Erkenntnisse in Sachen Streifenbarsch. Seine Kollegin nickt. Vor ihr liegt das brandenburgische Naturschutzgesetz.

"Das brandenburgische Naturschutzgesetz regelt in seinem Paragraphen 40, dass Tiere und Pflanzen gebietsfremder Arten nur mit Genehmigung der Fachbehörde für Naturschutz, das sind wir, dass Landesumweltamt ausgesetzt oder in der freien Natur angesiedelt werden dürfen."

Einerseits. Andererseits:

"Wenn ein Fisch in einem geschlossenen System in einem Teich gehalten wird, dann braucht er die Genehmigung nicht. Für uns ist die Vorraussetzung, dass es auch ein geschlossenes System ist und dass nicht die Gefahr besteht, dass der Fisch aus diesem System ausbricht."

Wie dicht muss ein Teich sein, das ist die Frage. Vollkommen dicht, sagt die Fachfrau.

"Das ist vergleichbar, wenn jemand Tiere in einem Käfigen hält, dann muss er sicherstellen, dass diese Tiere nicht in die freie Natur entkommen. Und genauso ist das mit den Fischen, Vorraussetzungen ist, dass die Fische, oder auch Formen Eier oder Laich, nicht entweichen können."

Hohe Anforderungen für ein Teichsystem, das zum Teil von Fließgewässern durchzogen wird. Doch sie müssen eingehalten werden, stellt der Abteilungsleiter klar:

"Wir als entscheidende Behörde, wir sagen, dass diese Fische, die da sind, nicht in die freien Gewässer raus dürfen und das ist bei dem Streifenbarsch ganz entscheidend, weil ja unterhalb der Spreewald liegt."

Wilfried Donath blickt auf den Hammergraben. Das Wasser strömt Richtung Teiche, wie seit Jahrhunderten.

"Ich in Realist genug, dass ich weiß, dass irgendwo kann man das nicht ausschließen, dass die Fische mal in der Natur sind, also jetzt vielleicht nicht von uns. Das kann man nicht ausschließen."

Donath kann die Aufregung um den Streifbarsch nicht verstehen: Die Natur verändert sich doch laufend, sagt er. Auch die Regenbogenforelle sei ursprünglich hier nicht heimisch gewesen. Sondern erst 1882 eingeführt worden. Heute bereichert sie die Speisekarten. Warum also nicht der Streifenbarsch.

"Ich könnte ihn mir auch in der freien Natur vorstellen. Dieser Knüppel der Faunenverfälschung ist sehr ideologisch geprägt. Und ich bin nicht der Meinung, dass wir daran scheitern sollten."

Und darum wird er weiter Streifenbarsche in seinen Teichen aufziehen.

Im Potsdamer Naturkundemuseum sitzt der Biologe Detlef Knuth vor seinem Computer.

"Was auch passiert, es entweichen aus den Teichen immer Fische. Ein Teich ist niemals so dicht, dass nichts entweicht, also wir haben, wenn Regenbogenforellen gezüchtet werden, die unterhalb der Teichanlagen, wir haben Karpfen unterhalb der Teichanlagen. Und die gehen ins natürliche System und führen dort natürlich auch zu Schäden."

Neben der Tastatur liegt ein Stapel Dokumente. Die letzten Tage hat Knuth weiter recherchiert. In Sachen Streifenbarsch.

"Ich weiß, dass in diesem Jahr ein Streifenbarsch gefangen worden ist, im Senftenberger See, als unerklärlichen Ursachen, wo er herkönnen könnte, also es gibt bereits Tiere, die entwichen sind, große Tiere."

Knuth schüttelt den Kopf. Blickt besorgt. Streifenbarsche in der freien Natur. Am Angelhaken von Fischfreunden. Für den Biologen ein Fang mit Folgewirkungen. Auch für das Streifenbarsch-Geschäft in Brandenburg.

"Sicherlich wird der Fischereibeirat das Thema prüfen, ich werde als Vertreter der Verbände darauf dringen, dass die Behörde die Zulässigkeit prüft. Und notfalls, wenn es Bedenken gibt, die nicht auszuräumen sind, dort aktiv wird."

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