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Kompressor | Beitrag vom 31.10.2014

Filmmusik"Ein musikalisches Porträt des Irreseins"

Musikwissenschaftler Hartmut Fladt erklärt, was den "Halloween"-Soundtrack spannend macht

Moderation: Gesa Ufer

(picture alliance / dpa / Chinafotopress)
Gruselalarm - in vielen Ländern wird heute Halloween gefeiert. (picture alliance / dpa / Chinafotopress)

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween - ein guter Anlass, an die Mutter aller Halloween-Horrorfilme zu erinnern: "Halloween - Nacht des Grauens" von John Carpenter von 1978. Hartmut Fladt erklärt, was den Soundtrack so scary macht.

Als John Carpenter 1978 seinen Horrorfilm "Halloween - Nacht des Grauens" drehte, hatte er dafür nur ein lächerlich geringes Budget zur Verfügung. Also schrieb der Regisseur die Filmmusik kurzerhand selbst. Und obwohl Carpenter nach eigener Aussage kaum Notenkenntnisse hatte und lediglich ein bisschen Keyboard spielen konnte, ist ihm ein sehr effektiver Soundtrack gelungen, meint der Berliner Komponist und Musikwissenschaftler Hartmut Fladt.

Carpenter zeichne charakteristische Porträts von Personen und Zuständen: "Es ist auf jeden Fall spannend und nervenaufreibend. Und für den Film ist es auf jeden Fall hervorragend geeignet."

An einigen Hörbeispielen erklärt Fladt, wie es dem "musikalisch begabten Dilettanten" John Carpenter und seinem Co-Autor Daniel Wyman gelungen ist, mit sparsamen Mitteln gewissermaßen den Hörern den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

 

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