Seit 09:00 Uhr Nachrichten

Freitag, 29.05.2020
 
Seit 09:00 Uhr Nachrichten

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 07.02.2014

FilmförderungSubventionsbetrieb deutsches Kino

Steuermillionen für schlechte Filme?

Moderation: Susanne Burg

Podcast abonnieren
Stapel von Münzen (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)
Bund und Länder sind in der staatlichen Filmförderung aktiv. (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Das System der Filmförderung ist umstritten. Entstehen am Ende nicht zu viele Filme von zu geringer Qualität? Die kulturellen und wirtschaftlichen Kriterien des deutschen Kinos sind Thema im "Wortwechsel".

Jedes Jahr werden 180 deutsche Kinofilme gedreht und trotzdem wird ständig gejammert. Produzenten und Regisseuren hätten gerne mehr Geld, Kinobetreiber finden, dass sich die Zuschauer zu wenig für die deutschen Produktionen interessieren. Kritiker glauben, dass die Filme nicht leinwandtauglich sind.

Die gut ausgestattete Filmförderung hat zu einer Überproduktion geführt. Hat sie dabei auch gute Filme geschaffen? Müssen die wirtschaftlichen und kulturellen Kriterien der Länder- und Bundestöpfe überdacht werden?


"Subventionsbetrieb deutsches Kino – Steuermillionen für schlechte Filme?"

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Christoph Hochhäusler, Regisseur
Kirsten Niehuus, Medienboard Berlin-Brandenburg
Katrin Schlösser, Professorin für kreative Film- und Fernsehproduktion
Frédéric Jaeger vom Vorstand Verband Deutscher Filmkritik e.V

Moderation: Susanne Burg

Mehr zum Thema:
28.01.2014 | AKTUELL
Kino - Deutsche Filmförderung ist verfassungsgemäß
Karlsruhe weist Beschwerden gegen Filmabgabe von Großkinobetreibern zurück
6.02.2014 | INTERVIEW
Filmfestival - Babelsberg goes Berlinale
Chef der Filmstudios Babelsberg über Clooney, Serien und Geld
04.02.2014 | AKTUELL
Internationales Filmfestival - Film im Funk
Unser Programm zur 64. Berlinale
Hier geht's zu unserem Berlinale-Blog!

Wortwechsel

75 Jahre KriegsendeWie wollen wir uns erinnern?
Transparente mit der Aufschrift "8. Mai 1945 Die Befreiung feiern 8. Mai 2020" und "Für ein friedliches und solidarisches Europa" hängen am Balkon des Opernhauses der Staatstheater Stuttgart. (Picture Alliance / dpa / Marijan Murat)

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht in Kraft. 40 Jahre später deutete Bundespräsident Richard von Weizsäcker dieses Datum als "Tag der Befreiung". Heute ist diese Sicht wieder umstritten.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur