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Vollbild | Beitrag vom 09.09.2017

Filmfestspiele in Venedig Besondere Momente auf dem Lido

Anke Leweke im Gespräch mit Patrick Wellinski

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Eine Journalistin steht vor dem Logo der 74. Filmfestspiele in Venedig 2017 (AFP / Filippo Monteforte)
Die Filmfestspiele in Venedig bieten auch auf Nebenschauplätzen besondere Augenblicke (AFP / Filippo Monteforte)

Der Lubitsch-Touch und ein lauter Seufzer des US-Schauspielers Donald Sutherland "Holy Shit" gehörten zu den Highlights der Erlebnisse unserer Kinokritiker Patrick Wellinski und Anke Leweke bei den Filmfestspielen in Venedig.

Dank einer schönen Tradition der Filmfestspiele in Venedig wurde schon vor Beginn des Filmfestes in einer Preview der restaurierte US-amerikanische Stummfilm von Ernst Lubitsch "Rosita" aus dem Jahr 1923 gezeigt. Für unsere Kinokritikerin Anke Leweke war das ein Erlebnis, das sie den Rest des Festivals begleitete. Patrick Wellinski erzählte von der Pressekonferenz für das romantische Roadmovie "Leisure Seekers" mit Helen Mirren und Donald Sutherland, bei der sich die Autogrammjäger so drängten, dass dem US-Filmstar spontan ein Stoßseufzer mit dem Ausruf "Holy Shit" entfuhr. Für Wellinski war das einer der großen Momente des Festivals.

Ausflug in die Virtual Reality

Ihre Gleitsichtbrillen mussten die Filmkritiker gegen VR-Brillen austauschen, um sich den Herausforderungen der neuen virtuellen Realität zu stellen. Auf einer nahgelegenen Insel gab es ein eigenes Kino für die Virtual Reality. "Ich hatte schon so ein bisschen Angst dieses Ding aufzuziehen, diese Brille und diese Kopfhörer, weil ich ja eigentlich doch nicht gerne von einer anderen Wirklichkeit verschluckt werden darf", sagte Leweke im Deutschlandfunk Kultur.  Auf einmal starrte sie eine amerikanische Familie an, weil sie zu einem kleinen Roboter geworden war. "Ich habe da die ganze Zeit sehr heftig reagiert." Sie habe diese 360 Grad Erfahrung zwar bemerkenswert gefunden, aber sie habe dennoch das Gefühl behalten, dass die Narration auf der Strecke bleibe."Für diese Form, für dieses Erleben müsste man vielleicht auch das Geschichten erzählen nochmal neu erfinden."

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