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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.08.2018

Filmfestival Locarno eröffnetLetzter Jahrgang unter Carlo Chatrians Leitung

Patrick Wellinski im Gespräch mit Vladimir Balzer

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Das Bild zeigt des Leiter des Filmfestivals von Locarno, Carlo Chatrian. (dpa / picture alliance / Urs Flueeler)
Der Leiter des Filmfestivals von Locarno, Carlo Chatrian (dpa / picture alliance / Urs Flueeler)

Es ist sein letztes Filmfestival von Locarno als künstlerischer Leiter: Carlo Chatrian geht als Nachfolger von Dieter Kosslick zur Berlinale. Wer Chatrians Job in Locarno übernehmen werde, sei noch unklar, sagt unser Filmredakteur Patrick Wellinski.

Sechs Jahre hat Carlo Chatrian das Filmfestival von Locarno geleitet. Nach der Berlinale 2019 wird der Italiener dort als Nachfolger von Dieter Kosslick übernehmen - in einer zukünftigen Doppelspitze. Deshalb gebe es in Locarno wiederum natürlich Gerüchte um die Nachfolge von Chatrian, so Deutschlandfunk Kultur Filmredakteur Patrick Wellinski.

Gerüchte um die Nachfolge

Namen gebe es allerdings noch nicht. "Gleichzeitig wird darüber diskutiert, wen nimmt Chatrian aus seinem Team mit zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin, wer bleibt hier und bekommt vielleicht eine andere Position." Für die Branche sei es "eine Neujustierung einer gewissen Festivalszene."

Auch in diesem Jahr seien beim Filmfestival in Locarno wieder nur wenige Regisseurinnen vertreten, bedauert Wellinski: "Das ist ein kleiner Makel, es sieht einfach nicht gut aus auf dem Papier."

Deutscher Film im Wettbewerb

Mit "Wintermärchen" von Jan Bonny gebe es einen deutschen Film im Wettbewerb. Darin gehe es um den Aufstieg einer rechtsterroristischen Organisation in Deutschland. "Es wird interessant sein, diesen Film zu sehen, der sich natürlich mit dem NSU beschäftigt", sagt unser Filmredakteur.

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