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Donnerstag, 15.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 7. Juni 2018

Film-Regisseurin Kira Muratowa gestorben

Drehverbot zu Sowjetzeiten

Die sowjetisch-ukrainische Regisseurin Kira Muratowa, Siegerin der Berlinale 1990, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Die Ehrenbürgerin von Odessa starb nach langer Krankheit in der Hafenstadt am Schwarzen Meer. "Eine außerordentlich talentierte Regisseurin, ein Epochenmensch", würdigte Präsident Petro Poroschenko sie auf Twitter. Muratowa wurde 1934 in Rumänien geboren und studierte an der Gerassimow-Hochschule für Kinematographie in Moskau. Ab 1961 arbeitete sie in Odessa und Leningrad, unterlag aber zu Sowjetzeiten mehrfach einem Drehverbot. Erst die Perestroika Mitte der 1980er erleichterte ihre Arbeit. Ihr Film "Das asthenische Syndrom" gewann 1990 den Großen Preis der Jury bei der Berlinale. Bis 2012 drehte Muratowa mehr als ein Dutzend Kinofilme.

Rapper Kollegah und Farid Bang in KZ-Gedenkstätte

Eine Geste gegen Hass

Nach Antisemitismus-Vorwürfen haben die Rapper Kollegah und Farid Bang die KZ-Gedenkstätte Auschwitz besucht. Das Internationale Auschwitz-Komitee hatte die Musiker eingeladen. Komitees-Vizepräsident Christoph Heubner sagte, für die Auschwitz-Überlebenden sei der Besuch der Rapper eine Genugtuung und auch eine Geste an ihre jungen Fans, dass Hass, Menschenverachtung und Antisemitismus in keiner Kunst einen Platz haben sollten. Es sei gut, dass Kollegah und Farid Bang die Konfrontation und Begegnung mit der Geschichte von Auschwitz und mit sich selbst gesucht hätten, betonte Heubner. Der Rundgang hätte offensichtlich vieles in der Welt der Musiker in ein neues Licht gerückt. Anfang April waren die Deutschrapper trotz Antisemitismusvorwürfen mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Das hatte große Empörung ausgelöst. Mehrere Musiker gaben ihre Echos aus Protest zurück.

"Der 7. Sinn"-Sprecher Egon Hoegen gestorben

Buhrow: Sendungen "Untrennbar mit seiner sonoren Stimme verbunden"

Der Sprecher und Schauspieler Egon Hoegen ist tot. Hoegen starb bereits am vergangenen Freitag im Alter von 89 Jahren, teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Köln mit. Hoegen wurde vor allem als langjähriger Sprecher der Verkehrssendung "Der 7. Sinn" bekannt. "Egon Hoegens sonore Stimme kennt jeder, der in den vergangenen Jahrzehnten Fernsehen geschaut hat. Legendäre WDR-Sendungen wie 'Der 7. Sinn' und Werner Höfers 'Der Internationale Frühschoppen' sind für immer untrennbar mit seiner Stimme verbunden", sagte WDR-Intendant Tom Buhrow. Geboren wurde Hoegen am 28. September 1928 in Düsseldorf. Er wuchs in Linz am Rhein auf. Nachdem er von Gustaf Gründgens zum Bühnenschauspieler ausgebildet worden war, begann er 1956 als Nachrichtensprecher zunächst für den NWDR und dann für den WDR zu arbeiten.

Reformplan für öffentlich-rechtliche Sender

Die KEF würde abgeschafft, der Auftrag verändert

In die Debatte um den Rundfunkbeitrag und den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender kommt Bewegung. Der Fachdienst "Medienkorrespondenz" (MK) berichtet, dass sich sechs Bundesländer auf einen Reformplan für ARD, ZDF und Deutschlandradio verständigt haben. Das von Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen und Thüringen entwickelte Gesamtkonzept würde die Arbeit der Rundfunkanstalten auf eine neue Basis stellen und einen radikalen Modellwechsel darstellen. So schlägt die Ländergruppe vor, den Rundfunkbeitrag künftig in regelmäßigen Abständen auf Basis der jährlichen Inflationsrate anzuheben. Das heutige System, bei dem eine Expertenkommission (KEF) den Finanzbedarf ermittelt und eine Rundfunkbeitragshöhe für die Dauer von vier Jahren vorschlägt, würde abgeschafft. Außerdem wollen die sechs Länder den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender verändern. Einerseits soll deren inhaltliches Profil geschärft werden, zum anderen sollen die Sender zum Teil selbst entscheiden, welche TV- und Radioprogramme sie betreiben. Der Plan soll am 13. Juni in der Rundfunkkommission in Berlin beraten werden.

Schriftstellerin Dasa Drndic gestorben

Sie schrieb gegen das Vergessen

Die kroatische Autorin Dasa Drndic ist im Alter von 71 Jahren in Rijeka gestorben. Das teilte ihr deutscher Verlag Hoffmann und Campe mit. Mit ihrem literarischen Werk schuf sie eine Mahnung gegen die Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Roman "Sonnenschein" wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Dasa Drndic, 1946 in Zagreb geboren, war rund 20 Jahre Redakteurin, Regisseurin und Autorin in der Hörspiel- und Featureabteilung von Radio Belgrad. Sie starb bereits am 5. Juni.

New Yorker Museum erhält Werke von Roy Lichtenstein

Größte Sammlung an Lichtenstein-Arbeiten im Whitney

Das Whitney Museum in New York erhält mehr als 400 Werke des Popart-Künstlers Roy Lichtenstein. Die Stiftung des 1997 verstorbenen Malers hatte sich mit dem Museum bereits auf die Schenkung geeinigt, hieß es in einer Mitteilung. Damit wird das im Stadtteil Manhattan gelegene Whitney Museum die größte Sammlung an Lichtenstein-Arbeiten weltweit besitzen. Teil der Schenkung sind die Skulptur "Head of Girl" (1964) und die frühen Arbeiten "Pilot" (1948) und "Untitled" (1959-60). Eine halbe Million Lichtenstein-Dokumente sollen zudem an die Archives of American Art des Smithsonian in Washington gehen. Darunter sind Briefe, Fotos und persönliche Aufzeichnungen Lichtensteins.

Martin Schläpfer inszeniert erstmals "Schwanensee"

Das berühmteste Ballett aller Zeiten

Erstmals inszeniert der preisgekrönte Choreograf Martin Schläpfer "Schwanensee". Schläpfers moderne Version des Balletts zur Musik von Peter Tschaikowsky (1840-1893) feiert am Freitag Premiere in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Die Erwartungen sind hoch, denn Schläpfer reiht sich in eine lange Riege von "Schwanensee"-Interpretationen bis zu John Neumeier ein. Der 58-Jährige wagt sich erstmals an ein Handlungsballett mit durchgehender Geschichte. Dirigiert wird "Schwanensee" von Generalmusikdirektor Axel Kober.

Grütters für Aufarbeitung der Kolonialgeschichte

Mit den Herkunftsstaaten versöhnen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich für eine umfassende Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte ausgesprochen. Diese sei viel zu lange „ein blinder Fleck gewesen, sagte die CDU-Politikerin zur Eröffnung eines Symposiums im Deutschen Historischen Museum zum künftigen Umgang mit kolonialer Raubkunst. Grütters warb für eine Versöhnung mit den Herkunftsstaaten. Auch DHM-Chef Raphael Gross plädierte für eine offene Debatte: "Es ist überraschend, wie wenig Diskussionen um historische Gerechtigkeit sich über Jahrzehnte hinweg hier in Deutschland mit dem Thema des deutschen Kolonialismus verbanden." Für die deutsche Erinnerung habe das Thema bis vor wenigen Jahren praktisch keine Rolle gespielt. "Dabei hätte man durchaus Verbindungen ziehen können zwischen rassistischem Denken, kolonialer und antisemitischer Praxis und nationalsozialistischer Herrschaft."

Immer weniger Menschen lesen Bücher

Skipis: "Das Buch muss zum Kunden kommen"

Hektik und Stress halten immer mehr Menschen davon ab, ein Buch zu lesen. "Ein Mangel an Zeit und Energie führt dazu, dass das Bücherlesen schleichend weniger wird", sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, bei der Vorstellung einer Studie über abgewanderte Buchkäufer zwischen 20 und 49 Jahren. Der Druck durch die sozialen Netzwerke wachse, "ständig reagieren und dranbleiben zu müssen, um nicht abgehängt zu werden". Vielen Menschen fehlte es an Orientierung auf dem Buchmarkt. Die Stellung von Büchern hätten TV-Serien übernommen. "Es genügt nicht mehr zu warten, bis der Kunde zum Buch kommt. Das Buch muss zum Kunden kommen - und dafür muss die Branche neue Strategien finden", verlangt Skipis.

Serebrennikows Ballett "Nurejew" ausgezeichnet

Kommersant: "'Nurejew' war das beste Stück"

Der in Russland unter Hausarrest stehende Theatermacher Kirill Serebrennikow hat mit seinem Ballett "Nurejew" gleich vier Auszeichnungen beim renommierten Tanzpreis Benois de la Danse erhalten. Ihm selbst sprach die internationale Jury in Moskau den Preis für die beste Ballettregie zu für das Stück über den russischen Tanzstar Rudolf Nurejew. Die russische Justiz wirft dem regierungskritischen Künstler Serebrennikow die Unterschlagung von Staatsgeld vor. Der Preisregen sei aber "keine Geste der politischen Unterstützung für den in Ungnade gefallenen Urheber eines unter skandalträchtigen Umständen entstandenen Stücks", schreibt die Zeitung "Kommersant" über die Gala im Bolschoi-Theater. "'Nurejew' war das beste Stück." Das Bolschoi hatte die Uraufführung des Balletts im Sommer 2017 kurzfristig abgesagt, dann gab es im Dezember zwei umjubelte Aufführungen, bevor das Stück bis Juni wieder vom Spielplan verschwand. Der Tänzer der Titelrolle, Wladislaw Lanstratow, wurde ausgezeichnet, genauso der Komponist Ilja Demuzki. "Nurejew"-Choreograph Juri Possochow teilt sich den Preis für die beste Choreographie mit der Brasilianerin Deborah Colker.

Ziggy Marley will das Leben seines Vaters verfilmen

Bob Marley war 1981 an Krebs gestorben

Das Leben der Reggae-Legende Bob Marley könnte als Spielfilm auf die Leinwand kommen. Ziggy Marley (49), der älteste Sohn des 1981 gestorbenen Musikers, und das Hollywood-Studio Paramount Pictures hätten mit der Entwicklung eines Biopics begonnen, berichteten Branchenblätter. Es sei aber noch kein Regisseur oder Autor mit dem Projekt beauftragt worden. Der britische Regisseur Kevin Macdonald hatte das kurze Leben des charismatischen Sängers aus Jamaika ("No Woman No Cry", "I Shot the Sheriff") 2012 in der Dokumentation "Marley" nachgezeichnet. Die Reggae-Ikone war am 11. Mai 1981 mit 36 Jahren an Krebs gestorben.

US-Historiker Ira Berlin mit 77 Jahren gestorben

Der auf Sklaverei in den Vereinigten Staaten spezialisierte Historiker ist tot

Das bestätigte die University of Maryland, an der der 77-Jährige Geschichte lehrte.
Der preisgekrönte und einflussreiche Berlin schrieb Bücher wie "Generations of Captivity" und "Slaves Without Masters". Für sein Werk "Many Thousands Gone: The First Two Centuries of Slavery in North America" erhielt er den unter US-Historikern renommierten Bancroft Prize. Für die literarische Grundlage des Films "12 Years a Slave" schrieb Berlin die Einführung. Mit seiner Forschungsarbeit half Berlin, die Schrecken sowie die Vielschichtigkeit der Sklaverei in den USA und in der Kolonialzeit zutage zu bringen. In einem Interview mit der Plattform "History News Network" 2004 bezeichnete er Sklaverei als wesentlichen Teil der amerikanischen Geschichte. "Es ist kein sehr fröhliches oder freundliches Thema. Es ist nichts, über das man hinwegkommt", sagte Berlin damals. "Man kommt nicht über Geschichte hinweg, man muss mit ihr zurechtkommen."

Kleinkunstpreis Prix Pantheon in Bonn verliehen

Publikumspreis geht an Johannes Schröder

Die Gewinner des Kleinkunstpreises Prix Pantheon stehen fest: Den Publikumspreis gewann der Berliner Johannes Schröder, der als Herr Schröder seine eigene Vergangenheit als Gymnasiallehrer auf die Bühne bringt. Der Preis der Jury ging an die 26-jährige Heinsbergerin Thanee, die ihr Outing vor ihrer Mutter zum Thema macht. Hugo Egon Balder wurde Preisträger in der Sparte „Reif & Bekloppt“. Fünf Finalisten hatten gestern Abend im Pantheon-Theater Bonn um den Prix Pantheon gekämpft, der einer der wichtigsten Kleinkunstpreise im deutschsprachigen Raum ist. Der WDR strahlt die Veranstaltung am 8.6. im Fernsehen aus.

Popkulturfestival: Zusammenarbeit mit Israel bleibt

Künstler sagen Auftritte ab

Das Berliner Popkulturfestival verteidigt sich gegen Boykottaufrufe wegen der Zusammenarbeit mit Israel. Die Künstler John Maus, Richard Dawson, Gwenno und die Band Shopping haben ihre Auftritte beim diesjährigen Festival abgesagt. Sie folgen damit Boykottaufrufen der israelkritischen BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Auch 2017 waren Auftritte gecancelt worden. Festivalleiterin Katja Lucker wies im Deutschlandfunkkultur Kritik zurück, die sich an der israelischen Unterstützung des Festivals entzündet. "Wir haben eine klare Haltung und die bedeutet: wir arbeiten schon immer und wir werden das immer tun mit unterschiedlichen Ländern dieser Welt gemeinsam. Wir haben immer gesagt: wir wollen den Dialog auf dem Festival." Dem Boykottaufruf der BDS-Bewegung zu folgen, bedeute laut Lucker, ein ganzes Land zu boykottieren und die Existenz Israels abzulehnen. Die Israelische Botschaft unterstützt das Festival mit Reisekostenzuschüssen von 1200 Euro und ist deshalb mit Logo auf der Webseite des Festivals zu sehen. Das Popkulturfestival findet vom 15.- 17.August statt.

Goethe-Institut will Frauen in arabischer Welt fördern

Interesse an freiheitlicher Gesellschaft verstärken

Das Goethe-Institut widmet sich in den kommenden Monaten verstärkt der Situation von Frauen in der arabischen Welt. Auf Konferenzen und Kunstfestivals in Brüssel, Kairo, Tunis und Beirut wird es um den Zugang von Frauen zu Bildung und gesellschaftlichen Schlüsselpositionen gehen, teilte das Institut mit. Dabei solle auch das gängige Bild arabischer Frauen hinterfragt und die Zusammenarbeit verschiedener Initiativen unterstützt werden. In Europa würde oft übersehen, dass sich etwa in Ägypten, Tunesien oder dem Libanon Frauen zunehmend mit Feminismus und Rollenbildern beschäftigten, sagte der Instituts-Präsident Klaus-Dieter Lehmann. Deutschland müsse das Interesse an einer freiheitlichen Gesellschaft offensiv vertreten. Dafür wünsche er sich politische Unterstützung und die nötigen Ressourcen, sagte Lehmann. Das Goethe-Institut hat 159 Niederlassungen in 98 Ländern. Zu seinen Aufgaben gehören die kulturelle Zusammenarbeit sowie die Vermittlung der deutschen Sprache und eines aktuellen Deutschlandbildes. Durch Kooperationen an weiteren Orten hat das Institut insgesamt mehr als tausend Anlaufstellen.

Kleinwüchsiger "Oz"-Star mit 98 Jahren gestorben

Der Schauspieler Jerry Maren ist tot

Er war der letzte noch lebende der damals 124 kleinen Darsteller in dem Fantasymärchen von 1939 "Der Zauberer von Oz" mit Hauptdarstellerin Judy Garland, wie US-Medien berichteten. Maren wurde 98 Jahre alt. Wie seine Nichte der "Los Angeles Times" mitteilte, starb er bereits am 24. Mai in einem Pflegeheim im kalifornischen San Diego. Der nur 1,30 Meter große Darsteller spielte als 18-Jähriger in dem Filmmusical "Der Zauberer von Oz" eine Figur aus dem Zwergenvolk der Munchkins. In einer Szene schenkt der grün gekleidete Dorfbewohner der kleinen Farmertochter Dorothy (Judy Garland) einen riesigen Lutscher. Maren spielte danach in Dutzenden Fernseh- und Filmproduktionen mit, darunter "Planet der Affen" (1968) und "Mel Brooks' Spaceballs" (1987). Er war auch Mitbegründer des Verbands Little People of America für kleinwüchsige Menschen. 2007 nahm Maren in Los Angeles an der Enthüllung einer Sternenplakette zu Ehren der kleinwüchsigen Stars auf Hollywoods "Walk of Fame" teil. Für die Auszeichnung machten sich unter anderen die Regisseure George Lucas und Steven Spielberg stark.

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