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Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik / Archiv | Beitrag vom 01.04.2012

Fehlbildungsdiagnostik bald für alle werdenden Mütter

Neue Mutterschaftsrichtlinien müssen Qualität gewährleisten

So, wie das Ultraschall-Screening bei Schwangeren durchgeführt werde, sei es nicht mehr zeitgemäß, kritisiert DEGUM. (Stock.XCHNG / Elliott McFadden)
So, wie das Ultraschall-Screening bei Schwangeren durchgeführt werde, sei es nicht mehr zeitgemäß, kritisiert DEGUM. (Stock.XCHNG / Elliott McFadden)

Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge kann jede Frau in Deutschland drei Ultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen. Trotzdem bleiben viele Fehlbildungen bei Ungeborenen unentdeckt.

"Die derzeitigen Anforderungen an das Ultraschall-Screening sind nicht mehr zeitgemäß", sagen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). In diesem Sommer sollen nun neue Mutterschaftsrichtlinien umgesetzt werden. Danach steht künftig allen werdenden Müttern um die 20. Schwangerschaftswoche eine Ultraschalluntersuchung "mit systematischer Untersuchung der fetalen Morphologie durch einen besonders qualifizierten Untersucher" offen. Allerdings entsprechen die Anforderungen an den Umfang der Untersuchung und die Qualifikation der untersuchenden Ärzte nicht den Kriterien einer detaillierten Organdiagnostik, kritisiert die Fachgesellschaft.

Gesprächsgast:
Professor Dr. med. Ulrich Gembruch, Direktor der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin am Universitätsklinikum Bonn

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