Fazit 

50 Jahre "Tatort" im ErstenGeschichten vom Tatort

Das "Tatort"-Logo und Absperrbanderolen bei Dreharbeiten zum Freiburg-"Tatort" mit Heike Makatsch (picture alliance / dpa / Winfried Rothermel)

Am 29. November 1970 lief der erste "Tatort". Ein halbes Jahrhundert später wird die 1146. Folge der populären Krimireihe gezeigt: "In der Familie". Was dazwischen geschah, erzählt die sechsteilige DLF-Kultur-Reihe "Geschichten vom Tatort".

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"Art-Flipping"Wie "Black Lives Matter" den Kunstmarkt verändert

A gallery worker poses with an artwork entitled Untitled by Ghanaian artist Amoako Boafo during a photo call for Modern and Contemporary African Art, comprising over 120 works by 66 artists, at Sotheby's Galleries in central London on October 2, 2020. (Tolga Akmen / AFP)

Der ghanaische Maler Amoako Boafo ist gerade sehr angesagt. Seine Bilder erzielen auf dem Kunstmarkt hohe Preise, obwohl er am Anfang seiner Karriere steht. Inwieweit Modetrends und Marktmanipulation dabei eine Rolle spielen, erläutert Carsten Probst.

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"Direkte Auktion"Die Berliner Kunstszene hilft sich selbst

Die Künstlerin Clara Brörmann. (Andrea Katheder / Schwarz Contemporary)

Die digitale Kunstauktion unter dem Motto "Art, aber fair" ist eine gezielte Aktion, um Künstlerinnen und Künstler in der Coronakrise zu unterstützen. Von 400 Werken wurde gut die Hälfte verkauft. Echter Nervenkitzel - für eine gute Sache.

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Erinnerung an den RAF-TerrorEin Museum für die "Landshut"

Die Lufthansa-Maschine "Landshut" steht im Bodensee-Airport in einem Hangar des Dornier Museums. Im Vordergrund steht eine historische Propellermaschine.  (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

In Friedrichshafen soll nun ein Museum zur Erinnerung an das Terrorjahr 1977 entstehen, in dem auch das Wrack der "Landshut"-Maschine ausgestellt wird. Die Bundesregierung stellt dafür 15 Millionen Euro bereit. In der Stadt ist das Echo geteilt.

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Sachsens Theater in der CoronakriseWie lange bleiben die Bühnen geschlossen?

Das Gebäude vom Theater Staatsschauspiel Dresden am Abend.  (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

In Sachsen wird diskutiert, die Theater bis Ende Februar geschlossen zu lassen. Mit Blick auf die Infektionszahlen benötigte die Kulturszene mehr Planungssicherheit und eine verlässliche Perspektive, sagt der Dresdner Intendant Joachim Klement.

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Fotograf Wolfgang Tillmans zu Corona-Maßnahmen"Masken zu tragen, ist keine Glaubensfrage"

Der Fotograf Wolfgang Tillmans (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Auch nach Wochen der Pandemie erlebt Deutschland immer noch Grundsatzdiskussionen um Abstandsregeln und das Tragen von Masken. In Taiwan hinterfrage niemand diese Regeln, weiß der Fotograf Wolfgang Tillmans - das Leben dort laufe fast normal weiter.

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Streit um neue Leitung von Yad VashemHistorikerin: "Eine katastrophische Entwicklung"

Blick in die Kuppel der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Der erzkonservative Nationalist Effi Eitam ist als Leiter der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im Gespräch. Eitam aber würde dem widersprechen, wofür die Gedenkstätte stehe, warnt die Historikerin Cilly Kugelmann.

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Katja Eichinger zur Frauenquote"Es braucht gesetzliche Anreize"

Die Autorin Katja Eichinger  (dpa / picture alliance / Tobias Hase)

In einem "Stern"-Artikel sprechen 40 erfolgreiche Frauen darüber, wie ihnen die Quote genützt hat. Auch Autorin Katja Eichinger begrüßt die neue gesetzliche Regelung. Für viele Frauen sei die Quote aber immer noch mit einem Stigma besetzt.

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Zum Tod von Diego Maradona"Er war ein genialer Fußballer"

Diego Maradona gehörte in den 80er-Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Fußballern der Welt. (dpa / picture alliance / empics)

Der Fußballer Diego Maradona ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Anders als die Profis von heute sei er ein besonderer Individualist gewesen, sagt der Blogger Bert Rebhandl. Das Verblassen seines Ruhms habe er allerdings nicht verkraftet.

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Debattenkultur an HochschulenMeinung von Erkenntnis unterscheiden

Der Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Gründer Bernd Lucke bei seiner Antrittsvorlesung in der Universität Hamburg. Studierende protestieren. (Markus Scholz / dpa)

Einen verengten Diskurskorridor an den Unis kann Paula-Irene Villa Braslavsky nicht ausmachen: "Wir setzen uns mit wissenschaftlichen Methoden mit allen Positionen auseinander", betont die Soziologin. Unis seien nicht Ort der politischen Debatte.

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Drehbuchskizzen von Heiner Müller entdecktAnti-Fernsehstück fürs Fernsehen

Der deutsche Dramatiker Heiner Müller mit Zigarre in der Hand. (Hubert Link / Zentralbild / dpa-Fotoreport)

Heiner Müller ist als Dramatiker weltberühmt. Jetzt ist eine Drehbuchskizze von ihm aufgetaucht, die zweiseitige Parabel "Myer und sein Mord". Wie passt dieses Werk zu dem bekennenden TV-Hasser Müller?

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FAZ-Projekt "Spielplanänderung" Vergessene Werke auf großer Bühne

Sechs Menschen auf der Bühne, davon sitzen vier an einem Tisch, einer steht vor seinem Tisch und eine Frau steht am Flügel. (Ruth Walz)

Das Theater heute sei einfallslos, findet der "FAZ"-Kritiker Simon Strauß. Deswegen fordert er eine „Spielplanänderung“ und stellt im gleichnamigen Buch vergessene Bühnenwerke vor. Nun gab es an der Berliner Volksbühne den Praxistest - ohne Publikum.

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Neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins"Wir müssen unsere Geschichten besser erzählen"

Carsten Brosda, Hamburgs Kultursenator und neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins. (Axel Heimken/dpa)

Der neue Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Carsten Brosda, kommt aus der Politik. Der Hamburger Kultursenator möchte Brücken bauen und Theater als alltagsrelevante Orte der Sinnsuche und des Erkenntnisgewinns etablieren.

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Präsident des Deutschen BühnenvereinsTheater sollen mehr als nur unterhaltsam sein

Ulrich Khuon guckt ernst in die Kamera. (imago images / Reiner Zensen)

Nach vier Jahren endet die Amtszeit von Ulrich Khuon als Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Er habe versucht, das Theater zu wichtigen Fragen zu positionieren, sagt Khuon: Rechtspopulismus, sexuelle Übergriffe oder Geschlechtergerechtigkeit.

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Stasi-Akten kommen ins BundesarchivEnde einer Behörde

Archiv der Stasi-Unterlagenbehörde: Blick auf ein Regal voller Akten. (imago images / epd)

Unumstritten ist die Entscheidung nicht: Die Stasi-Unterlagenbehörde wird geschlossen. Das entschied der Bundestag 30 Jahre nach Ende der DDR. Die Akteneinsicht gehe nicht verloren, versprach Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

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Booker-Literaturpreis für Douglas StuartRiesenerfolg für einen Debütroman

Douglas Stuart, Gewinner des "Booker Prize 2020". (AFP / thebookerprizes / Martyn Pickersgill)

Der britische Booker-Literaturpreis 2020 geht an Douglas Stuart für "Shuggie Bain". Es ist sein erster Roman. Der Autor erzählt darin die Geschichte eines Jungen, der eine alkoholabhängige Mutter hat.

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"Black Lives Matter" auf der Top100 von MonopolWo fängt Kunst an - und wo hört sie auf?

Ein Aforamerikaner mit einem "Black Lives Matter"-Schild in der linken Hand. Der rechte Arm ist nach oben angewinkelt und die Hand zur Faust geballt. Der Mann trägt auch eine Maske mit dem selben Slogan und einen schwarzen Kapuzenpullover.  (picture alliance/dpa/Yegor Aleyev/TASS)

Die Kunstzeitschrift "Monopol" hat die "Black Lives Matter"-Bewegung an die Spitze ihrer Top100-Liste gesetzt. Gut gemeint, aber durchaus zweifelhaft findet dies der Kritiker Carsten Probst.

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Covid-19-Verschwörungsfilm "Hold-Up"Abstruse Thesen in journalistischem Gewand

Ein Laptop hat den Streaming-Film "Hold Up" des früheren französischen Journalisten Pierre Barnérias geladen, der angeblich die Wahrheit über Covid-19 erzählt. Auf dem Bildschirm sieht man recht und links je ein Gesicht mit Maske und in der Mitte steht "Covid-19 - Retour sur un chaos" (Blick auf ein Chaos). (imago images / Hans Lucas / Riccardo Milani)

Ein französischer Verschwörungsfilm zu Corona findet im Netz unzählige Zuschauer. Immer extremere Thesen würden darin aneinandergereiht, berichtet der Frankreich-Korrespondent Marcel Wagner. Der Faktencheck der Medien komme zu spät.

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Ingo Schulze über NachrufeDer Tod macht manches nebensächlich

Ein Grabmal mit einem Engel aus weißem Stein (Veit Hammer / Unsplash)

Beim Radiosender RFI sind aus Versehen hunderte Nachrufe veröffentlicht worden – auf Personen, die noch leben. Der Schriftsteller Ingo Schulze über das Lesen von Nachrufen auf sich selbst, die eigene Trauer und Milde bei der Erinnerung an Verstorbene.

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Suche nach Kunsträubern von Berlin und Dresden"Ich hätte zehn Millionen ausgelobt"

Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "big maple leaf " im Bode-Museum in Berlin.  (dpa / picture alliance / Marcel Mettelsiefen)

Um die Diebstähle aus Bodemuseum und Grünem Gewölbe aufzuklären, hat die Polizei Razzien in Berlin durchgeführt. Kunstfahnder Willi Korte hätte sich auch ein Arrangement mit Lösegeld und einer Wiederbeschaffung der Kunstgegenstände vorstellen können.

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Hochschulverbandspräsident über Meinungsfreiheit"Wir erleben eine Verengung des Diskurskorridors"

Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (imago images / Metodi Popow)

Auch Außenseiterstimmen haben ein Recht, in der Wissenschaft Gehör zu finden. Das sagt Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes. Offenheit für die Ansichten anderer sei Teil der Universität, nur Populisten hätten dort keinen Platz.

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