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Freitag, 03.04.2020
 
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Fazit

Sendung vom 01.04.2020

Brasiliens Kultur im ShutdownKein Licht am Ende des Tunnels

Sogenannte 'Motofogs' desinfizieren die Strassen in Brasilien, 31.März 2020. (Getty / Luis Alvarenga)

Die brasilianische Kultur- und Theaterszene war schon vor dem Coronavirus durch die Politik des Präsidenten Bolsonaro in Lebensgefahr. Die aktuelle Schließung der Bühnen zur Eindämmung der Pandemie verschärft die Lage auf eine dramatische Weise.

Sendung vom 31.03.2020Sendung vom 30.03.2020
Mit Hilfe einer Schnur produziert ein Mann hunderte bunter Seifenblasen.  (dpa / picutre alliance / Boris Roessler)

Finanzielle Hilfen für KünstlerEin Weg mit Hürden

Seit letzter Woche können freie Künstler finanzielle Mittel in der Coronakrise beantragen. Janina Benduski vom Bundesverband Freie Darstellende Künste berichtet über Rückmeldungen von Kreativen und die Solidarität der Öffentlichkeit.

ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard bei der Moderation des "Ingeborg-Bachmann-Preis 2019". (ORF/ORF K/Johannes Puch)

Ingeborg-Bachmann-PreisORF plant digitale Alternative

Nach dem Protest gegen die Absage des Bachmann-Preises soll nun doch eine digitale Variante des Literaturpreises stattfinden. Das verändere möglicherweise auch künftig die Form des Wettbewerbs, sagt ORF-Direktorin Karin Bernhard.

Sendung vom 29.03.2020
Der Schriftsteller Uwe Timm vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (imago images / gezett)

Schriftsteller Uwe TimmDer Alt-68er wird 80

Der Tod ist ein Leitmotiv in seinen Büchern, mit ihm beschäftigt sich Uwe Timm schon seit seiner Kindheit, seit sein Bruder im Zweiten Weltkrieg starb. Nun wird der Autor 80 Jahre alt – und er sagt, er sei neugierig auf sein eigenes Sterben.

Der Komponist Krzysztof Penderecki dirigiert ein Orchester. (Michal Kamaryt / imago images / CTK Photo)

Zum Tod von Krzysztof PendereckiMusik als Lebensrettung

Der Komponist Krzysztof Penderecki ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Mit der Violinistin Anne-Sophie Mutter verband ihn eine lange Freundschaft. Sie würdigt ihn als großherzigen, undogmatischen und der jungen Generation zugewandten Menschen.

Sendung vom 28.03.2020
Thomas Schäfer (CDU), Finanzminister des Landes Hessen,  (Arne Dedert / dpa)

Thomas SchäferHessens Finanzminister gestorben

Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) ist tot. Der angesehene Politiker galt auch als Kronprinz Volker Bouffiers. Der Ministerpräsident erklärte, es handele sich um einen Suizid, offenbar habe die Corona-Krise eine Rolle gespielt.

Sendung vom 27.03.2020Sendung vom 26.03.2020Sendung vom 25.03.2020
Leere Straßen am 17.03.2020 in Frankreich, Paris.  (picture alliance/Michael Bunel/Le Pictorium/MAXPPP/dpa)

Apokalyptische BilderDie große Leere verwaister Städte

Es ist ruhig geworden: Die Corona-Gefahr verwandelt Städte in leere Kulissen. Wie das aussieht, hat die „New York Times“ in der Bilderserie „The Great Empty“ festgehalten. Ein irritierender Anblick, meint Marietta Schwarz – aber irgendwie schön.

Der deutsche Autor Salah Naoura sitzt bei einer Lesung seines Buches «Star» im Rahmen des Literaturfestivals Lit.Cologne auf der Bühne. (dpa/Caroline Seidel)

Nicht geschenkt!Kinderbuchautor gegen Kostenloskultur im Netz

Für Angebote im Netz – aber gratis: Der Kinderbuchautor Salah Naoura kritisiert, dass sich in der Coronakrise solche Anfragen häufen. Vor allem professionelle Anbieter sollten Wege suchen, die Arbeit der Autoren online zu vergüten, fordert er.

Sendung vom 24.03.2020
Albert Uderzo mit seinen Figuren Asterix und Obelix. (dpa/Photopqr/Le Parisien/Maxppp De Poulpiquet)

Zum Tod von Albert UderzoAlle liebten seine Comics

Normalerweise sind bei Comics die Geschmäcker verschieden. Doch beim verstorbenen Asterix-Erfinder Uderzo seien sich alle einig gewesen, "dass er super ist und lustig", sagt Zeichner Gerhard Seyfried. "Ich kenne fast niemanden, der die Comics nicht mag."

Sendung vom 23.03.2020
Eine Illustration zeigt eine leere Comic-Sprechblase. (imago images / Panthermedia / studiostocks)

Sprache in der CoronakriseWie Worte das Denken prägen

Körperliche Distanz statt Social Distancing: Zu diesem Sprachgebrauch ruft der Schriftstellerverband PEN auf. Zu Recht, sagt der Linguist Anatol Stefanowitsch. Auch andere Begriffe, die in der Coronakrise verwendet werden, findet er problematisch.

Sendung vom 22.03.2020
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03.04.2020, 23:05 Uhr Fazit
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Aus den FeuilletonsEuropäische Zerreißprobe
Eine zerrissene EU-Fahne flattert im Wind. (Rupert Oberhäuser / imago-images)

"Die Zeit" veröffentlicht eine Forderung europäischer Intellektueller nach einem EU-weiten Coronafonds. Darin heißt es: Wenn der Norden dem Süden nicht finanziell unter die Arme greife, verliere er nicht nur sich selbst, sondern ganz Europa.Mehr

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