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Fazit / Archiv | Beitrag vom 12.10.2011

Fatih Akin: "Für Prosa hat es nicht ausgereicht"

Fatih Akin über sein Buch "Im Clinch: Die Geschichte meiner Filme"

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Regisseur Fatih Akin nach der Preisvergabe in Cannes: Alle zwei Jahre ein Film. (AP)
Regisseur Fatih Akin nach der Preisvergabe in Cannes: Alle zwei Jahre ein Film. (AP)

Als Filmemacher ist Fatih Akin bekannt geworden, hat zahlreiche Priese abgeräumt. Jetzt hat der Sohn türkischer Eltern ein Buch geschrieben. Auf dem Blauen Sofa zur Buchmesse in Frankfurt spricht er über die Erfahrung.

Eigentlich wolle er alle zwei Jahre einen Film drehen, sagt Fatih Akin. Nach "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite" sei jetzt eigentlich der dritte Teil der Reihe "Liebe, Tod und Teufel" fällig gewesen. Das Buch sollte eigentlich gemeinsam mit dem Film erscheinen - jetzt sei es trotzdem da.

Das Buch hat Akin nicht selbst geschrieben, sondern es ist ein Interviewbuch und sei in lange Gesprächen über mehrere Nächte mit den Herausgebern Volker Behrens und Michael Töteberg entstanden. "Ein sehr langes Interview" nennt Akin das Buch.

Dabei habe er auch zeigen wollen, dass seine Arbeit eigentlich ganz profan sei. In vielen - auch wissenschaftlichen - Publikationen werde immer wieder viel in seine Film hineininterpretiert. "Das ist uach legitim, es ist Kunst", sagte Akin. Aber einem gewissen Zeitpunkt gehörten ihm die Filme nicht mehr. Man müsse aber nicht so viel hineindeuten.

Ganz zu Beginn seiner Karriere habe er auch mal versucht zu schreiben, Prosa. "Das hat aber nicht gereicht", so Akin. Für Drehbücher schreibe er gut genug, das seien aber nur Gebrauchsanweisungen für Filme. Akin: "Aber man muss ja nicht alles können."

Das vollständige Gespräch mit Fatih Akin können Sie bis zum 12. März 2012 als mp3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.

Gespräche auf dem Blauen Sofa - Live von der Frankfurter Buchmesse

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Gespräche auf dem Blauen Sofa

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