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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 17.07.2011

Faszination Insel

Ein literarischer Streifzug

Von Dietrich Heyde, Jübek

Die Halbinsel Masoala im Norden von Madagaskar (Claus Stäcker)
Die Halbinsel Masoala im Norden von Madagaskar (Claus Stäcker)

Heiß erwünscht als Ort der Zuflucht und des Paradieses, aber ebenso heiß verwünscht als Ort der Verbannung und tödlicher Langeweile - die Welt der Inseln ist so ambivalent wie das Leben selbst.

Es ist ein befreiendes Gefühl, nach Tagen am Festland wieder am Fährhafen zu stehen. Mich empfängt eine frische Brise von See. Die Luft schmeckt nach Salz und Tang. Nichts hält meinen Blick auf. Das Inselleben wurde mir zur Atemhilfe. Sieben Jahre habe ich als evangelischer Pfarrer auf einer unbefestigten Insel im nordfriesischen Wattenmeer gelebt. Ich weiß um die Kraft und herbe Schönheit der Insel- und Halligwelt. Aber weiß auch um ihre Schrecken, die mit Stürmen, Tod und Verderben daherkommen. Davon erzählen die großen Fluten der Vergangenheit, bei denen Tausende ertrunken sind.

Die Welt der Inseln und Halligen ist so ambivalent und komplex wie das Leben selbst. Und so haben auch Inseln von jeher beides ausgeübt: Große Faszination und großen Schrecken. Inseln gehören zu dem Stoff, aus dem die Sehnsüchte und Träume der Menschen sind, aber auch ihre Alpträume. Heiß erwünscht als Ort der Zuflucht und des Paradieses, aber ebenso heiß verwünscht als Ort der Verbannung und tödlicher Langeweile. Diese Ambivalenz spiegelt sich auch in der Literatur wieder, die das Inselmotiv zum Thema hat. Sie lässt uns eine Weisheit und Menschlichkeit entdecken, die auch mystisch-religiöse Züge trägt.

Die Zeitschrift "Stern" plante vor Jahren einmal eine Artikelserie über "Dichter und ihr Paradies" mit bedeutenden deutschen Schriftstellern wie Heinrich Böll, Peter Rühmkorf und Siegfried Lenz. Sie sollten reisen, wohin sie wollten und über ihre Erlebnisse schreiben. "Stern"-Fotografen sollten sie begleiten. Ulrich Mack, der dies erzählt, war einer von ihnen. Heinrich Böll fuhr nach Irland, wo er zeitweilig lebte. Alle anderen wählten exotische Ziele wie Bali oder Rio de Janeiro. Siegfried Lenz aber wählte die Insel Pellworm. Mack entschied sich, Fotoaufnahmen für den Schriftsteller Siegfried Lenz zu machen, dessen Werke er schätzte. Der Lenz-Artikel kam nie zur Veröffentlichung, aber der Fotograf war gefesselt von der Insel und ihren Bewohnern. Im Vorwort seiner Dokumentation "Inselmenschen" schreibt er:

"Nach den schnelllebigen Jahren als Reporter brachte mich die Einsamkeit der Insel Pellworm wieder zum Wesentlichen zurück. Zuerst war es die Spannung des weiten Horizonts und der kargen Landschaft, die mich anzog. Alle Nuancen von sonnendurchfluteter Stille bis zu den wilden Stürmen zogen mich an. Später lernte ich die Eigenheiten der Inselmenschen und ihre persönlichen Schicksale kennen, bei jedem Besuch etwas mehr, bis ich die ihnen eigene ausgeprägte Individualität und Beständigkeit erkannte. Den bewegten Ablauf der Natur fand ich in den Personen wieder." (1)

Mack ist auf die Kraft und Ausstrahlung der "Insel" gestoßen. Und dabei zum "Wesentlichen" zurückgekommen. Eine beglückende Erfahrung. Doch kann die Begegnung mit einer Insel auch anders verlaufen. Der englische Schriftsteller Somerset Maugham erzählt einmal von einem Mann mit Namen Wilson, einem Geschäftsmann und Banker aus England. Der verliebte sich, als er zum ersten Mal auf Capri war, sofort in die Insel. Und so von Kopf bis Fuß in die Insel verliebt, beschloss er, seinen Beruf an den Nagel zu hängen und den Rest seines Lebens auf Capri zu verbringen. Die Bank gewährte ihm eine Abfindung. Zusammen mit dem Verkaufserlös seines Hauses und den Ersparnissen, die er hatte, reichte es bis zu seinem 60. Lebensjahr, also ganze 25 Jahre – nicht länger. Somerset Maugham schreibt:

"Wilsons Plan war gut, er besaß nur einen Fehler, den Wilson wohl nicht einkalkulieren konnte. Er hatte übersehen, dass durch 25 Jahre ungetrübten Seelenfriedens und vollkommenen Glücks im Windschatten des Schicksals seine Charakterstärke immer mehr aufgeweicht würde. Der menschliche Wille braucht Hindernisse, um sich zu stählen; wenn er nie beansprucht wird, wenn alle Wünsche in Erfüllung gehen, weil sie sich im Rahmen des mühelos Erreichbaren halten, dann versagt der Wille den Dienst." (2)

Natürlich ist die Insel kein Feind des süßen Lebens. Aber sie kann eben auch Widerstand leisten und Hindernisse in den Weg legen. Und wozu? "Um den menschlichen Willen zu stählen", sagt Somerset Maugham. Damit wir Menschen mehr von dem, was in uns ist, in Erfahrung bringen. Das vollkommene Leben ist nicht notwendig mühelos und bequem. Wie auch das Glück nicht notwendig die Erfüllung aller Wünsche meint. Nicht selten lauern auf dem Grunde vollkommenen Genusses und vollkommener Schönheit Tod und Verderben.

Eine Insel kann erschreckend abweisend und ungastlich sein und Hindernisse zu Bergen auftürmen und doch zu einem rettenden Element werden. So hat es der Arktisforscher Ernest Shackleton bei seiner legendären Expedition in den Südatlantik erfahren. Sein Ziel war, als erster Mensch die Antarktis zu durchqueren. Im August 1914, wenige Tage vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, lief Shackleton mit einer Mannschaft von 27 Männern auf der "Endurance" aus. Auf ihrem schwierigen Kurs durch das Weddellmeer waren sie ihrem Ziel bis auf 80 Meilen nahe gekommen, als die "Endurance" vom Packeis eingeschlossen wurde. Es folgte ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Das Schiff sank. Die Mannschaft trieb auf dem Packeis dahin und landete auf den Elephant Islands. Von dort gelang Shackleton mit fünf Männern die Überfahrt in einem kleinen Boot nach South Georgia. Sie erreichten die Insel, aber waren am Ende ihrer Kräfte.

Zu ihrem Entsetzen mussten sie entdecken, dass sie in einer Bucht gelandet waren, die von ihrem Ziel, der bemannten Walfangstation "Stromness Bay", noch 150 Meilen entfernt war. Shackleton beschloss, sich mit zwei Männern, Worsley und Crean, zur Walfangstation aufzumachen. Der Weg ging über einen Gebirgszug der Insel mit seinen gefährlichen Kämmen und Abgründen, bedeckt mit Schnee und Eis. Und das schier Unmögliche gelang. Sie erreichten die Walfangstation. Nach der Rettung schrieb Shackleton in sein Tagebuch:

"Wir hatten die Außenseite der Dinge durchstoßen. Wir hatten gelitten, gehungert und triumphiert, waren auf allen vieren gekrochen und hatten dennoch nach den Sternen gegriffen, wir waren an der Größe der Dinge selbst gewachsen. Wir hatten Gott in seinem Glanz gesehen, hatten den Text gehört, den die Natur schreibt. Wir hatten die nackte Seele des Menschen erreicht." (3)

Es ist, als würde die Insel zu einem Subjekt, das über den, der sie betritt, entscheidet: Tod oder Leben, Himmel oder Hölle?! Oder eben beides zusammen in dieser Folge: Über Todesängste und Qualen zu neuem Leben, durch die Hölle zum Paradies. Auf jeden Fall aber scheint die Insel eine rettende Hand demjenigen entgegenzustrecken, bei dem sich ein fester Wille mit Mut, Geduld und Beharrlichkeit verbindet. Als wäre da eine rettende Macht, ja, ein Schutzengel. Denn Shackleton erklärt:

"Ich weiß, dass es mir bei unserem langen und zermürbenden, sechsunddreißig Stunden währenden Marsch über die namenlosen Berge und Gletscher der Insel oftmals so schien, als wären wir vier und nicht drei. Ich verriet meinen Gefährten nichts davon, aber später sagte Worsley einmal zu mir: ‚Boss, ich hatte während unseres Marsches das seltsame Gefühl, dass da noch jemand bei uns war.’ Crean hat einmal etwas Ähnliches gestanden." (4)

Shackletons Bericht von der geheimnisvollen Gestalt, die ihn, Worsley und Crean über die Insel begleitet hatte, fesselte den Schriftsteller T.S. Eliot so, dass er das Bild in sein Werk "Das Wüste Land" aufnahm:

"Wer ist der Dritte, der da immer neben dir geht?
Wenn ich zähle, sind wir beide nur da, du und ich
Aber wenn ich hinausblicke auf die weiße Straße
Geht da immer ein Anderer noch neben dir."
(5)

Das innere Bezogensein von Mensch und Insel, von Insel und Mensch kann Siegfried Lenz dahingehend zuspitzen, dass er sagt:

"Im Grunde ist jeder von uns seine eigene Insel." (6)

Inseln sind nötig – draußen auf dem Meer und drinnen, tief in uns selbst. Eine Beschäftigung zum Beispiel, die ich mit großer Liebe und Leidenschaft ausübe, kann mir bildlich zu einer Insel werden, für die ich alles andere gern zurücklasse. Wir gleichen als Menschen nicht nur Inseln; wir brauchen auch Inseln. Wir brauchen sie allein schon darum, weil wir sonst gar keine Vorstellung von Welt und Festland hätten.

Von jeher war die Insel ein Ort für Träumereien und ungebundene Gedanken, ein Ort der Freiheit von allen Pflichten, gesellschaftlichen Zwängen und Einschränkungen. Hier mag der Grund liegen, warum der "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe nach seinem Erscheinen im Jahr 1719 ein Riesenerfolg wurde. Zum ersten Mal wird das Inselmotiv zum Mittelpunkt eines ganzen Romans. Achtundzwanzig Jahre allein auf einer einsamen Insel – wie lebt und überlebt man da? Robinson kommt er zu dem Schluss:

"Kein Zustand auf der Welt ist so elend und arm, um darin nicht auch etwas Gutes erkennen zu können." (7)

Die Insel wird zu Robinsons Lehrmeisterin. Sie lehrt ihn, um zu überleben, intensiv die Pflanzenwelt wahrzunehmen. Sie nötigt ihn, seine Zeit zu strukturieren, den Tag und die Woche, Alltag und Feiertag. Sie führt ihn zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, die er einmal auf diese Worte bringt:

"Es war unnütz, mich dabei aufzuhalten, herbeizuwünschen, was nicht zu haben war. All unser Missvergnügen über das, was uns fehlt, scheint bloß aus dem Mangel an Dankbarkeit für das zu entspringen, was wir haben. (7) Ich lernte, mehr die Lichtseiten meiner Lage zu sehen als mir ihre Schattenseiten auszumalen, und mehr auf das zu achten, was mir Freude machte, als auf das, was mir noch fehlte." (8)

Was der kreative Geist der Insel Robinson lehrt, ist im Grunde die Kunst des Lebens, die darin besteht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Georg Christoph Lichtenberg, ein Philosoph der Aufklärung, trifft das geistige Klima des Robinsonromans, wenn er sagt:

"Jeden Augenblick des Lebens, den günstigen wie den ungünstigen, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst des Lebens und das eigentliche Vorrecht eines vernünftigen Wesens." (9)

Es gibt Inseln, die haben – mögen sie geologisch noch so alt sein – ein kurzes Gedächtnis. Das heißt, sie sind gänzlich unberührt von menschlicher Geschichte. Andere Inseln wiederum haben ein Langzeitgedächtnis. Sie heben eines Menschen Zeit und Geschichte auf wie ein Gefäß. Wer es zu öffnen und zum Erzählen zu bringen versteht, dem vergegenwärtigt und erschließt sich das Vergangene überraschend neu und lebendig.

Vorzüglich ist dies Ferdinand Gregorovius gelungen, einem Historiker des 19. Jahrhunderts. Von 1851 an lebte er an viele Jahre in Italien. Er war ein scharfer Beobachter und hatte ein ausgeprägtes Empfinden für Umbrüche und besondere Augenblicke der Geschichte. Einen solchen bewahrt in ihrem Gedächtnis die Insel Capri. Als Gregorovius die Insel besucht, sieht er dort nur noch die Trümmer von Bauwerken, die einmal mit Leben erfüllt waren.

Das war zur Zeit des Kaisers Tiberius, der im Jahre 26 nach Christi Geburt auf die Insel kam und dort elf Jahre lebte. Von dieser Insel aus, die er zu einem prachtvollen Lustgarten umgestaltet hatte, regierte er das römische Weltreich. Vor dem geistigen Auge des Historikers erstand noch einmal die Pracht und Schönheit der Marmorpaläste, der Tempel, Arkaden, Statuen, Theater und Lusthaine. Wie das alles belebt war zur Zeit des Kaisers Tiberius. Und was sieht das Auge heute? Was ist von dem Glanz geblieben? Nichts ist von der alten Pracht geblieben. Gregorovius schreibt:

"Innerhalb derselben Wände, die einst widerhallten von lydischen Föten und von dem Lachen der schönsten Frauen, wohnt jetzt das Vieh der armen Bauern; und dies ist heute die Ausstattung des Tiberius: Efeu, wilde Feigenbäume, Malven, Rosen, Zinerarien, Granatbäume, das wuchert in diesen zerstörten Zimmern durcheinander, und im Winde tanzen die Reben." (10)

So bewahrt die Insel Capri dies in ihrem Gedächtnis: Kein Reich und keine Macht auf dieser Erde ist von Dauer. Auch im herrlichsten Glanz und Outfit des Herrschers wohnt die Vergänglichkeit. Und mitgesetzt ist in jedem Aufstieg der Niedergang. Damit nicht genug. Nach Gregorovius lehrt dich diese Insel, Acht zu haben auf die kleinen Anfänge. Sie sehen unscheinbar aus. Doch sind sie für die Zukunft von großer Bedeutung: Denn zu eben der Zeit, als Kaiser Tiberius auf der Insel weilte, wurde in einer römischen Provinz, vor den Toren Jerusalems ein Mensch ans Kreuz geschlagen. Auf dem standen die Worte "INRI", die lateinische Abkürzung für "Jesus von Nazareth, König der Juden". Ein König, wie er unköniglicher nicht sein kann. Denn er starb den Sklaven- und Rebellentod, den damals Tausende gestorben sind. Aber von dem Kreuz dieses Einen gingen – paradox genug – Licht und Leben aus. Und eine Kraft, die die Welt in den kommenden Jahrhunderten verändern und verwandeln sollte. Dies sah Gregorovius symbolisiert in einer kleinen Kapelle eines Einsiedlers, die bezeichnenderweise über den Ruinen der Tiberius-Villa stand:

"Oben steht die Kapelle, Santa Maria del Soccorso, auf der höchsten Höhe der Villa über den Ruinen. Dort wohnt ein Eremit. Die Kapelle steht hier wie das Christentum selbst auf den Trümmern der heidnischen Welt.

Dies Zusammentreffen ist seltsam, und ich meine, hier ist eine der tiefsinnigsten Stellen, an denen man verweilen mag. Denn hier steigen vor dem Blick zwei ungewöhnliche Gestalten auf, Zeitgenossen, Repräsentanten zweier Weltperioden:

Hier im Westen der greise Dämon Tiberius, der Beherrscher der Erde, der Repräsentant der untergehenden heidnischen Welt und als Ebenbild ihres sittlichen Elends, dort im Osten der junge ideale Mensch, Jesus, an das Kreuz geschlagen, aber umringt von begeisterten Propheten eines neuen Erdenfrühlings. Diese beiden Gestalten stehen sich gegenüber wie der Gott des Lichts und der Finsternis." (11)

Es ist diese Gleichzeitigkeit, die das Gedächtnis der Insel Capri aufbewahrt. Und sie will dir dies in Herz und Sinn schreiben: Verachte nicht den Tag des geringsten Anfangs. (12) Entdecke vielmehr in kleinen Dingen den Anfang einer Geschichte mit großer Bedeutung und im Sturm des Vorübergehenden die Dinge des Ewigen.

Anmerkungen:

1 Ulrich Mack, Inselmenschen, Nieswand Verlag 1995, Vorwort.
2 W. Somerset Maugham, Der Lotosesser, in: Die Unvergleichliche und neun andere unvergleichliche Geschichten, Frankfurt/M., S. 98.
3 Ernest Shackleton, in: Caroline Alexander, Die Endurance, Berlin Verlag 1988, S. 175.
4 Ernest Shackleton, in: Caroline Alexander, a.a.O. S. 179.
5 T. S. Eliot, Das Wüste Land, in: Gesammelte Gedichte, suhrkamp taschenbuch 1567, 1988, S. 110/111.
6 Siegfried Lenz, in: Ulrich Mack, Inselmenschen, a.a.O.
7 Daniel Defoe, Robinson Crusoe, Winkler Verlag München 1975, S. 66.
8 Daniel Defoe, a.a.O., S. 142.
9 Georg Christoph Lichtenberg, in: Weisheiten deutscher Klassiker, Orbis Verlag 1999, München, S. 40.
10 Ferdinand Gregorovius, Wanderjahre in Italien, C.H. Beck 1986, München S. 576.
11 Ferdinand Gregorovius, a.a.O. S. 576 f.
12 Nach Sacharja 4,10.

Musikangaben:

CD: Best of LANG LANG (Deutsche Grammophon 2010)

1. DENG YUXIAN "Spring Wind" arr. Xiao Tairan.
2. Tan Dun, "Lost Days" mit Shanghai Symphony Orchestra.
3. DU MINGXIN "Straw Hat Dance" arr. Wu Zuqiang.
4. SCHILLER "Time for Dreams" arr. Chu Wanghua.

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrerin Petra Schulze, Senderbeauftragte für Deutschlandradio und Deutsche Welle für den Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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